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Berliner Sparkasse im Kiez: Reinickendorf

Ein Bezirk im Höhenflug

Weit weg von den Touristenpfaden kommen Hauptstädter zur Ruhe. Sei es in den schicken Villen von Frohnau, im grünen Lübars oder im beliebten Märkischen Viertel. Regionalleiter Dirk Weichert über Berliner Originale und das Engagement seines Teams.

Weichert
Bild: Barbara Dietl

Wie beschreiben Sie den Charakter des Bezirkes?
Reinickendorf hat eine sehr große Bandbreite. Gutbürgerliche Kieze wie Tegel oder Lübars und wohlhabende Ortsteile wie Frohnau oder Hermsdorf stehen sozial schwächeren Gebieten wie der Residenzstraße oder dem Märkischen Viertel gegenüber. Darüber hinaus ist es ein sehr grüner Bezirk mit viel Wald- und Wasserflächen und einem vielfältigen Freizeitangebot.

Was sollte man hier unbedingt gesehen haben?
Prägend ist sicherlich der Flughafen Tegel, den so gut wie jeder in Berlin kennt. Aber auch die Greenwichpromenade am Tegeler See mit der bekannten roten Telefonzelle und der Sechserbrücke ist ein interessantes Ausflugsziel. Nur wenige Gehminuten sind es von dort zum ältesten Baum Berlins: der Dicken Marie an der großen Malche. Einen Besuch lohnt auch das Zentrum Frohnaus mit dem Zeltinger Platz und dem Ludolfingerplatz.

Warum arbeiten Sie gerne in Ihrem Kiez?
Ich bin in der Nähe vom Kurt-Schuhmacher-Platz aufgewachsen, habe auf dem Bertha-von-Suttner-Gymnasium mein Abitur gemacht und spiele noch heute in Wittenau Tennis. Außerdem habe ich 14 Jahre in Tegel gewohnt. Ich kenne den Bezirk und seine Menschen gut. Hier fühle ich mich zuhause. Ich denke, das merken meine Mitarbeiter und unsere Kunden.

*Reinickendorf*

Einwohnerzahl: ca. 254.000
Fläche: 89,5 km2
Ortsteile: Borsigwalde, Frohnau, Heiligensee, Hermsdorf, Konradshöhe, Lübars, Märkisches Viertel, Reinickendorf, Tegel, Waidmannslust, Wittenau

Berliner Sparkasse
Telefon: 869 869 69

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Die Berliner Sparkasse ist „Fair. Menschlich. Nah“. Wie setzen Sie dies in Ihrem Bezirk um?
2015 haben wir in Reinickendorf über 25 Kiezprojekte unterstützt, vom Musical der Musikschule über die Initiative Ausbildungsplatz-Paten bis hin zum Fahrstuhl im Begegnungsladen Winterthurstraße. Oft zeigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich sehr viel Engagement. So zum Beispiel beim „Aufräumen und Putzen“ auf der Familienfarm Lübars: Im Rahmen des Ehrenamtsmonats der Berliner Sparkasse waren hier rund 20 meiner Kolleginnen und Kollegen im Einsatz.

Haben Sie besondere Insidertipps für Ihren Bezirk?
Die Schönheit Frohnaus hatte ich ja bereits erwähnt. Wer da ist, sollte auf jeden Fall das Kaffeehaus Zeltinger auf der Frohnauer Brücke besuchen: gutes Frühstück, leckerer Kuchen und immer echtes Frohnau-Gefühl drinnen wie draußen. Außerdem esse ich gerne eine Currywurst in der Residenzstraße (direkt neben Woolworth). Hier bedienen ausschließlich Berliner Orginale mit dem typischen Charme, und Currywurst und Pommes können mit den gehypten Konkurrenten anderer Bezirke sehr gut mithalten.

Ein Konto für den Kiez

Die Berliner Sparkasse unterstützt regionale Projekte, die den Kiez beleben und lebenswerter machen. Reinickendorf ist der erste Bezirk mit einem eigenen Kiezkonto für gesellschaftliches Engagament. Bürger und Unternehmen der Region sammeln hier aktuell gemeinsam für ein Flüchtlingsprojekt des Jugendforschungsschiffs Cormoran.

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