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Titel Tim-kalkhof
Bild: Benjamin Lew Klon
Mein Berliner Akzent

Tim Kalkhof: „Der Kiez hier ist schon ein schönes Stück Berlin“

Der „Berliner Akzent“ des Schauspielers Tim Kalkhof sind die vielen Bars und Restaurants in Prenzlauer Berg, aber auch die Spielplätze. Er sei fast nur in seinem Kiez unterwegs, sagt der 31-Jährige. „Weil ich Familie habe“, fügt er als Begründung hinzu.

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im Kalkhof: „Die Gastro- und Kneipenszene in Prenzlauer Berg mag ich sehr. Ob das nun das ,Il Pane e le Rose‘ am Volkspark Friedrichshain ist oder das ,Pasternak‘ in der Nähe vom Wasserturm – das sind tolle Restaurants. Oder auch die nette Bar ,Krom‘ in der Winsstraße. Da gehe ich nicht nur privat gern hin, sondern verbinde auch gern das Angenehme mit dem Nützlichen, indem ich mich dort zu beruflichen Gesprächen verabrede. Beispielsweise mit Produzenten. In einer guten Bar oder bei einem guten Essen kann man Dinge doch viel besser besprechen.

Kleine Bars statt großer Clubs

Früher war ich häufiger mal in Clubs zum Tanzen. Heute schätze ich eher die kleinen Bars, in denen man sich gut unterhalten kann. Als Partymeile hat sicher Kreuzberg mehr Tempo und Dynamik als Prenzlauer Berg. Aber ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal in der Disko war.

Fitnessstudio im Park

Wenn man so wie ich ein Kind großzieht, dann ist der Prenzlauer Berg ein äußerst angenehmes Viertel. Auch wegen seiner Spielplätze. Den im Volkspark Friedrichshain zum Beispiel finde ich allein schon wegen seiner Größe toll. Überhaupt mag ich den Volkspark mit seinen fast 50 Hektar Grünfläche sehr, treibe dort oft Sport – obwohl die Outdoor-Fitness-Anlage im Sommer ziemlich voll ist. Im Calisthenics-Park muss man ja fast schon eine Nummer ziehen‘ (lacht).
Auch den Spielplatz am Wasserturm mag ich sehr. Gerade wenn es richtig heiß ist und wir nicht an einen See rausfahren können, ist hier immer ein schönes schattiges Plätzchen zu finden.“

Über Tim Kalkhof:

  • geboren am 12. Dezember 1987 in Heidelberg.
  • Schauspielausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (2009- 2012).
  • Fernsehdebüt 2012 in dem Film „Lena Fauch und die Töchter des Amokläufers“.
  • Episodenrollen unter anderem in Serien wie „Zeit der Helden“, „Letzte Spur Berlin“, „Der Kriminalist“ und „Die Bergretter“.
  • Im Berliner „Tatort“ spielt er seit dem ersten Fall des im März 2015 neu eingeführten Ermittlerteams den Assistenten Mark Steinke, der für Rubin und Karow alle technischen Fragen klärt.
  • Im israelisch-deutschen Drama „The Cakemaker“ (Kinostart 2017, Regie: Ofir Raul Graizer) spielte er die Hauptrolle.
  • Hauptrollendarsteller in der ZDFneo-Sitcom „Nix Festes“ und in der ARD-Serie „Die Heiland – Wir sind Anwalt“ (Start beide 2018).
  • Gehört zum Ermittlerteam im ZDF-Samstagskrimi „Herr und Frau Bulle“.
  • In diesem Frühjahr hat Tim Kalkhof gleich für zwei Fernsehfilme vor der Kamera gestanden – für die ARD-Komödie „Werkstatthelden“ und die dritte Folge des ZDF-Samstagskrimis „Herr und Frau Bulle“ (Arbeitstitel: „Totentanz in Rudow“).
  • In „Werkstatthelden“ – Kalkhof spielt hier unter anderem an der Seite von Armin Rohde, Karsten Antonio Mielke, Heiko Pinkowski und Eugene Boateng – habe er „seit langem mal wieder in einer Komödie spielen“ dürfen. „Aber das Schönste bei einem Dreh ist, wenn die Chemie im Ensemble stimmt – und das war hier von vornherein der Fall.“
  • Die gute Stimmung der Kollegen untereinander schätze er auch bei den Drehs zu „Herr und Frau Bulle“. „Wir verstehen uns alle blendend, dadurch entsteht ein toller Humor“, schwärmt er von den 23 Drehtagen im Mai und Juni.
  • Mittlerweile habe man auch privat Kontakt miteinander. „Ich freue mich schon mega auf die Dreharbeiten zum vierten Teil.“
  • Im TV zu sehen ist Tim Kalkhof am 7. September in der zweiten Folge von „Herr und Frau Bulle“ (ZDF, 20:15 Uhr)

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