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Titel Party-locations
Bild: Shuttrstock
Open-Air Berlin

Partys unter freiem Himmel

Wo Partygäste bis zum Morgen durchtanzen, an der Spree chillen und Berlins unfertiges Flair genießen: Die schönsten Open-Air-Clubs im Überblick – von der Party an Berlins größtem Pool, über bebende Bässe auf Unterdecks bis zu verwunschenen Welten am Ende von unscheinbaren Wegen.

Friedrichshain

Kater Blau

Als die Bar 25 im September 2010 schließen musste, trauerte die Fangemeinde. Doch die hängenden Köpfe sollten sich schon bald wieder aufrichten, schließlich öffnete rund ein Jahr später das Kater Holzig auf der gegenüberliegenden Spreeseite. 2014 wurde „Holzig“ durch „Blau“ ersetzt und kehrte auf das Gelände der berühmten Bar zurück.

Kater Blau
Nachfolger des Kater Holzig: das Kater Blau auf dem Gelände der ehemaligen „Bar 25“. Bild: Promo

Lange Schlangen und selektive Türpolitik sind geblieben. Dafür hat der Kater aber auch wieder eine Spielwiese. Das Outdoor-Areal bietet Platz für bis zu 600 Menschen. Chillen können sie am Lagerfeuer und auf der „Agnes“, die auf der Spree vor Anker liegt und dem Kater als Terrasse dient. Im Unterdeck beben die Bässe.

Kater Blau, Holzmarktstraße 25
www.katerblau.de

Suicide Circus

Seit mehr als zwei Dekaden gilt der Suicide Circus als fester Bestandteil der Berliner Clubkultur. Als solcher ist er umzugserprobt. Mit dem Auf- und Abbau der Zelte kam der ehemalige Suicide Club zum Namen „Circus“.

Suicide Circus
Auf dem RAW-Gelände und von dort nicht mehr wegzudenken: der Suicide Circus. Bild: Jacob Richter

Auf dem RAW-Gelände hat der Techno-Club nun seit sechs Jahren eine Heimat mit gewohnt ungewisser Zukunft, aber gleichbleibend hochwertigem Soundsystem. Auf dem Outdoor-Dancefloor trennt nur ein schwebender Fallschirm die Tanzenden von den Sternen. Zum Chillen stehen im Sommergarten des Clubs Liegestühle bereit.

Suicide Circus, Revaler Straße 99
www.suicide-berlin.com

Haubentaucher

Die Location auf dem RAW-Gelände vereint Bar, Biergarten und beheiztes Freibad. Mit 240 Quadratmetern gibt es hier den wohl größten Pool Berlins. Umgeben von Backsteinhallen hat die twentyten GmbH unter Geschäftsführer Daniel Lente 1960er-Jahre Riviera-Flair mit dem Industrie-Charme des RAW-Geländes gemixt. Als „Berlins neue Oase des Savoir vivre“ bezeichnen die Betreiber ihr Konzept.

Haubentaucher Kopie
Neuer Nachbar: der Haubentaucher. Die Location versteht sich als Ergänzung, nicht als Konkurrenz. Bild: Promo

Auf dem 7.000 Quadratmeter großen Gelände des Pool-Clubs wird es unter anderem Konzerte und Ausstellungen in der angeschlossenen Halle geben. Weitere Events sind in Planung. Freiluft-Yoga am Pool gibt es jetzt schon, immer donnerstags. Gäste können das Areal vor allem tagsüber nutzen und bis Mitternacht nutzen. So will der Haubentaucher die nahe gelegenen Clubs ergänzen statt ihnen Konkurrenz zu machen.

Haubentaucher, Revaler Straße 99
haubentaucher.berlin

Yaam

Das Yaam gilt als der Klassiker unter den Outdoor-Locations. Seit 2014 ist es an der Schillingbrücke auf dem ehemaligen Gelände des Clubs Magdalena zu finden. Die Karibik-Institution lockt im Sommer mit Sand, Reggae und Rum-Punch zum Tanzen, Spielen und Entspannen.

Yaam Kopie
Klassiker unter den Outdoor-Locations: das Yaam. Hier gibt’s Reggae-Musik und Karibik-Flair. Bild: Promo

Neben Beachvolleyball werden Aktivitäten wie Streetball, Basketball, Footbag und Skaten in der Halfpipe geboten. Dazu gibt es karibisches Essen an den Ständen und ein breites Spektrum an Black Music. Auch die kleinsten Besucher können sich beim Classix Sunday in der Kids Corner vergnügen.

Yaam, An der Schillingbrücke 3
www.yaam.de

Treptow

Else

Seit 2013 hat die Else im Frühjahr und Sommer ihre Türen geöffnet. Die Open-Air-Location des Elektro-Clubs „Salon – Zur wilden Renate ist direkt an der Elsenbrücke zwischen Friedrichshain und Treptow zu finden. Unter Sonnensegeln und Lichtfächern über Dancefloor und Terrasse kann man hier den Sommer genießen.

Else Kopie
Die Open-Air-Tochter der „Wilden Renate“: die Else lockt mit Dancefloor und Terrasse draußen. Bild: Nick Grossmann

Else, An den Treptowers 10
www.else.tv

Badeschiff

Auf dem Gelände vom Badeschiff steht ein 32 Meter langer und acht Meter breiter alter Tanker, der zum Swimmingpool umgebaut wurde. Um den schwimmenden Pool, der inmitten der Spree liegt, wurde feiner Sandstrand gestreut und eine Bar aufgebaut, wo Bands spielen und DJs auflegen.

Badeschiff
Mehr als Pool: Auf dem Gelände des Badeschiffes kommen auch Tanzwütige auf ihre Kosten. Bild: Thorsten-Seidel

Doch auch an eventfreien Tagen lässt sich auf dem Badeschiff prima der Tag verbringen: Gäste schlürfen in Liegestühlen und Hängematten genüsslich Cocktails und bewundern das Panorama der nahe liegenden Oberbaumbrücke. Alternativ empfiehlt sich der Kopfsprung ins 20 Grad warme Wasser. Und Gäste, die spontan nach der Arbeit eintreffen, können einen Bikini oder eine Badehose sogar vor Ort erwerben.

Badeschiff, Eichenstraße 4
www.arena-berlin.de

Neukölln

Griessmühle

Hinter dem S-Bahnhof Sonnenallee führt eine unscheinbare, schmale Straße vorbei an Gleisen und Industriegebäuden. Der Weg lohnt. Denn nach kurzer Zeit erblicken Besucher eine wunderschöne Location am Kanalufer: die Griessmühle. Die Macher von „Zur Möbelfabrik“ haben auf dem Gelände einer ehemaligen Nudelfabrik einen äußerst hübschen und charmanten Open-Air-Club aufgebaut: Auf dem weitläufigen Areal laden Gartenstühle, Holzbänke, Blumenbeete und ein selbst gebauter Steg zum Verweilen ein.

Griessmuehle
Versteckt, aber es lohnt sich: die Griessmühle bietet ein weitläufiges Areal zum Feiern und Chillen. Bild: Griessmühle

Außerdem dient die Location als Marktplatz und Bühne für einen Flohmarkt und für Open-Air-Comedy, -Film, und Konzert-Veranstaltungen. Jeden Dienstag steht ab 18 Uhr z.B. der „Pong Club“ auf dem Programm mit Tischtennis im Garten.

Griessmühle, Sonnenallee 221
griessmuehle.de

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