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Titel Hollaendische Krapfen
Bild: Ben Fuchs
Berliner Küche

Oliebollen

„Oliebollen“ nennt man das Fettgebackene in Holland, das dort traditionell zum Silvester gegessen wird. Ob diese Krapfen die Berliner zu ihrem „Pfannkuchen“ inspirierten?

Kalvinistische Glaubensflüchtlinge brachten die in Fett gebackenen „Oliebollen“ aus ihrer niederländischen Heimat mit nach Berlin. Ob sich die Berliner davon zu ihren Pfannkuchen inspirieren ließen, wissen wir nicht. Aber wir stellen das Rezept für „Oliebollen“ vor und wünschen – guten Appetit.

Zutaten für Oliebollen (4 Portionen)

  • 75 ml Vollmilch
  • 15 g frische Hefe
  • 25 g Butter
  • 200 g Weizenmehl
  • 30 g Zucker
  • 100 ml helles Bier
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • 1 Eiweiß
  • etwa 700 ml Öl zum Frittieren

Zum Bestreuen

  • Puderzucker, Spekulatius­krümel

Zubereitung der Oliebollen

1. Die Milch leicht erwärmen, die Hefe darin auflösen. Die Butter schmelzen. Das Mehl in eine Schüssel geben. Zucker, Bier, Hefemilch, Eigelb, geschmolzene Butter und Salz unterrühren.

2. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig zuge­deckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

3. Das Öl auf 180 °C erhitzen. Mit einem Eisportionierer oder 2 Löffeln aus dem Teig kleine Krapfen abstechen und vorsichtig in das heiße Öl geben. Die Krapfen etwa 1 Minute von jeder Seite goldbraun backen.

4. Die Krapfen mit der Schaumkelle herausnehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Krapfen mit Puderzucker und Spekulatius­krümeln bestreuen.

Getränke-Empfehlung:

Ein wirklich guter „Tokaji Eszencia“ ergänzt sich super mit dem Gebackenem!

Sie wollen nicht nur „Oliebollen“ probieren? Hier finden Sie weitere Rezept aus unserer Reihe „Berliner Küche“ >>

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