Titel Lena Klenke
Bild: Studiocanal GmbH / Sebastian Gabsch
Mein Berliner Akzent

„Ein Picknick über den Dächern der Stadt“

Die Schauspielerin Lena Klenke verrät ihren Berliner Akzent: Es sind die Dächer von Berlin. Sie liebt es, von dort ihren Blick über die Stadt schweifen zu lassen und mit Freunden zu picknicken. Die 22-jährige gebürtige Berlinerin war jüngst in dem Film „Das schweigende Klassenzimmer“ auf den Kinoleinwänden zu sehen, der auf der Berlinale Premiere feierte.

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ena Klenke: „Mein absoluter Lieblingsort in Berlin sind die Dächer der Altbauten in Prenzlauer Berg. Ich bin da früher oft mit Freunden raufgeklettert. Da lässt sich ein herrlich weiter Blick genießen – mit dem Fernsehturm als Orientierungspunkt.

Teilweise kann man sogar von einem Haus zum nächsten über drei, vier Dächer hintereinander laufen. Meinen Eltern habe ich das natürlich nicht verraten, die hätten sich nur unnötige Sorgen gemacht – aber gefährlich ist das nicht, viele Dächer sind ja flach. Gern haben wir dann auch da oben mit meinen Freunden gepicknickt. Ach, das muss ich unbedingt mal wieder machen, wenn ich etwas mehr Zeit habe.

Allerdings sind viele Türen mittlerweile verschlossen. Früher konnte man in den meisten Altbauten im Ostteil Berlins ganz einfach aufs Dach kommen. Im Sommer mag ich es auch sehr, mit meinem alten Rennrad von Prenzlauer Berg nach Pankow zu radeln – mein früherer Schulweg. Besonders gern mag ich die Strecke entlang der Schwedter Straße – die Kirschbaumallee bei den Gleisen hinterm Mauerpark.“

Toller Ausblick – klasse Service: Deck 5 und Klunkerkranich

Auch wenn nicht jeder Berliner von der eigenen Dachterrasse oder vom Dach seines Wohnhauses aus den Blick über Berlin genießen kann: Es gibt tolle Locations über den Dächern der Stadt – ganz legal und dazu noch mit klasse Service.

Den Blick, den Lena Klenke von den Dächern Prenzlauer Bergs aus so gern genießt, hat man zum Beispiel auch vom „Deck 5“ aus, der höchsten Strandbar Berlins auf dem Dach der Schönhauser Allee Arcaden. Am 1. Mai startet das Deck 5 bereits in seine zwölfte Saison – mit Sand, Palmen, weißen Lounge-Sesseln und leckeren Cocktails. Das ist Urlaubsfeeling pur mitten in der Stadt.

Schönhauser Allee 80, Freiluftrebellen.de

Perfekt lässt sich der Sonnenuntergang über den Dächern von Berlin auch bei einem fruchtigen Drink im Klunkerkranich genießen, der Bar im begrünten Dachgarten auf dem Parkhaus der Neukölln Arcaden. An den Wochenenden gibt´s außerdem regelmäßig Markttage mit Streetfood, Kunsthandwerk und Flohmarkt, und der Nachwuchs kann in einer riesigen Sandkiste buddeln.

Karl-Marx-Straße 66, klunkerkranich.de

Über Lena Klenke:

  • 1995 in Prenzlauer Berg geboren.
  • gab ihr Schauspieldebüt mit 13 Jahren in dem Drama „Das letzte Schweigen“ von Baran Bo Odar, das 2010 mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet wurde.
  • Einem breiten Publikum bekannt wurde Lena Klenke 2013 mit dem Kinofilm „Fack ju Goehte“, in dem sie die Rolle der Laura Schnabelstedt spielte.
  • 2014 spielte sie im Münchener Tatort „Das verkaufte Lächeln“ die Rolle der 14-jährigen Hanna. Parallel zu den Dreharbeiten legte sie ihr Abitur am Pankower Carl-von-Ossietzky-Gymnasium ab.
  • Außerdem wirkte sie in „Becks letzter Sommer“ und in dem vielfach preisgekrönten Film „Victoria“ mit, zudem in „Letzte Spur Berlin“ und SOKO Leipzig. Außerdem drehte sie mit Bora Dagdekin die beiden Fortsetzungen von „Fack ju Goehte“.
  • 2016 stand sie für das Serien-Projekt „Babylon Berlin“ unter der Regie von Tom Tykwer vor der Kamera.
Cast Das Schweigende Klassenzimmer
Bild: Studiocanal GmbH / Sebastian Gabsch

Auf der diesjährigen Berlinale feierte der Kinofilm „Das schweigende Klassenzimmer“ von Lars Kraume Premiere, in dem Lena Klenke die Schülerin Lena spielt. Das Drama über eine Schulklasse in Brandenburg, die 1956 in die politischen Mühlen der DDR gerät, beruht auf wahren Begebenheiten. Und im Herbst ist Lena Klenke in der Serie „Acht Tage“ von Rafael Parente zu sehen, die bei Sky ausgestrahlt wird. Und seit April beginnen für die junge Berlinerin die Dreharbeiten für den Freiburger „Tatort“.

Formate: video/youtube

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