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Komische Oper Innen
Bild: Gunnar Geller
Engagement

Komische Oper Berlin: Workshop und Operettenbesuch

Die Kooperation der Berliner Sparkasse mit der Komischen Oper Berlin geht auch 2020 weiter. Ganz neu im Programm ist Jaromír Weinbergers Operette “Frühlingsstürme”. Exklusiv wird es für Berliner-Akzente-Leser wieder einen Workshop mit Opernbesuch geben.

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ine gute Nachricht für alle Kunden der Berliner Sparkasse: Auch 2020 können diese wieder Vorstellungen der Komischen Oper Berlin zu Sonder-Konditionen genießen. 5 Euro Rabatt gibt es auf jede Vorstellung. Dieser gilt für alle Preisgruppen. Ausgenommen sind Premieren, Sonder- und Kinder-Veranstaltungen.

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Bild: Iko Freese / Drama Berlin

„Die letzte Operette der Weimarer Republik“ – so der tragische Beiname von Jaromír Weinbergers „Frühlingsstürme“, die in der aktuellen Spielzeit in der Komischen Oper Berlin wieder aufgeführt wird. Bereits 1933 sorgte die Operette für Begeisterung und volle Säle in der sonst eher trostlosen Theater- und Kunstszene dieser Zeit in Berlin. Nur zehn Tage vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten feierte „Frühlingsstürme“ Premiere im Admiralspalast.
Abend für Abend trotzte man im Admiralspalast der drohenden Gefahr bis auch für die „Frühlingsstürme“, am 12. März 1933 – rund einen Monat nach der Uraufführung – der letzte Vorhang fiel.

Worum geht es in der Operette „Frühlingsstürme“

Die Handlung spielt in der Zeit des Japanisch-Russischen Krieges 1904/1905 in China. Japanische Spione wollen sich in die Heeresleitung der Russen einschleusen und so den Feind von innen heraus schwächen. Dem Zuschauer begegnen eine junge Witwe, die den Offizieren den Kopf verdreht, ein deutscher Reporter und die vorlaute Tochter des Generals. Das Werk selbst bricht an vielen Stellen gewohnte Formen. So wird bewusst auf große Shownummern und Balletteinlagen verzichtet, der Chor singt nur aus dem Off und die tragende Rolle des Generals Katschalow ist eine reine Sprechrolle.
Inszeniert wurde die Neuauflage der Operette von Barrie Kosky, dem Intendanten der Komischen Oper Berlin. Da Teile der Originalpartitur von Jaromir Weinberger verschwunden sind, wurden die Melodien teilweise rekonstruriert.

Formate: video/youtube

Ein ganzes Wochenende für Jaromír Weinberger

Vom 27. bis 29. März 2020 widmet die Komische Oper dem Prager Komponisten ein ganzes Wochenende und veranstaltet das Jaromír Weinberger Festival. Es wird Kammermusik präsentiert, ein Operetten-Pasticcio sowie ein kleines Symposium gespielt. Daneben natürlich seine beiden größten Erfolge „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ und eine Vorstellung der rekonstruierten „Frühlingsstürme“.

Exklusiver Workshop für Berliner Akzente Leser

Im Rahmen ihrer Kooperation mit der Komischen Oper Berlin hat die Berliner Sparkasse unter den Leserinnen und Lesern des Kundenmagazins Berliner Akzente 20 Plätze für einen exklusiven Workshop am 23. Februar 2020 mit anschließendem Besuch der Operette „Frühlingsstürme“ verlost. Alle Plätze sind inzwischen vergeben.

Seit 2016 unterstützt die Berliner Sparkasse die Komische Oper Berlin dabei, Menschen für die Vielfalt des Musiktheaters zu begeistern. Herzstück der Partnerschaft ist ein Sing-Along-Projekt mit 1.000 Berliner Grundschulkindern verschiedener Bildungsschichten. Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel „Musik ist für alle da“.

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