Titel Tokyo Cakes
Bild: Berlin Verlag
Buch-Tipp

Süßes aus Japan

Japanische Desserts sind der Geheimtipp auf der Kuchen-Tafel: die kleinen Desserts überzeugen mit feinen Texturen, überraschenden Aromen und schlichter Schönheit, wie ein Backbuch zeigt.

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apan ist nicht nur für herzhaftes Sushi bekannt – auch süße Desserts können die Japaner hervorragend, wie das Rezepte-Buch „Tokyo Cakes“ aus dem Berlin-Verlag zeigt. Auf mehr als 200 Seiten hat die Autorin Simone Wille die schönsten süßen Rezepte aus den Backöfen Nippons versammelt. „Japanische Kuchen, Brötchen und Desserts sind kurz davor, die Welt zu erobern“, schreibt sie.

Japanische Kuchen, Brötchen und Desserts sind kurz davor, die Welt zu erobern. Buch-Autorin und Japan-Kennerin Simone Wille

Denn japanische Naschereien überzeugen mit feinen Texturen, neuen Aromen sowie mit natürlich-schlichter Schönheit – und sind damit die ideale Ergänzung zum europäischen Backwerk, wenn an den Feiertagen die Familie am Esstisch zusammenkommt. So verfeinern die Japaner zum Beispiel Käsekuchen mit Yuzu-Saft, eine asiatische Frucht. Oder machen aus Matcha-Tee selbst einen aromatischen Kuchen, komplettiert mit weißer Schokolade. Oder zeigen, dass man sogar mit Tofu einen leckeren Schokoladenkuchen backen kann. Das alles weiß Simone Wille aus ihrer Zeit in Japan, wo sie gerne zu Fuß durch die Stadtviertel Tokios streifte und die kleinen Cafés besuchte, in denen die „kleinen Meisterwerke“, wie sie sie nennt, verkauft werden.

„Tokyo Cakes“ ist übrigens das erste Backbuch, das in die süße japanische Genusswelt einlädt. Fast sind die Back-Ergebnisse zu schön, um sie zu essen, schreibt Simone Wille im Vorwort. Aber sie seien auch zu köstlich, es nicht zu tun.

Simone Wille: Tokyo Cakes – Süße Rezepte aus Japan, Berlin-Verlag, 24 Euro

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