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Titel Berlin-buecher
Bild: Shutterstock [Montage]
Buchtipps

Lesezeit: 10 Berlin-Bücher für Urlaub, Freizeit und den Weg zur Arbeit

Urlaubszeit und endlich mal genug Zeit zum Lesen. Egal, ob Sie in Skandinavien wandern oder am Mittelmeer in der Sonne brutzeln: Wie wär’s gerade dann, wenn Sie Hunderte Kilometer von hier weg sind, mit einem Berlin Roman? Wir verraten Ihnen, welche Berlin-Bücher Sie in Ihren Koffer packen sollten. Von spannend bis unterhaltsam, von klassisch bis modern.

1. Roman aus Berlin: Allee unserer Träume

Gerold Haenel Allee-unserer-traeume

Autor: Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Beide Jahrgang 1956, haben Germanistik und Theaterwissenschaften an der FU Berlin studiert und an verschiedenen Theatern gearbeitet, bevor sie gemeinsam zu schreiben begannen.

Worum geht es? Berlin in den Nachkriegsjahren: Die junge Architektin Ilse will mithelfen, die Stadt wieder aufzubauen. Der Wettbewerb für den Bau der Arbeiterpaläste in der Stalinallee – der heutigen Karl-Marx-Allee – ist ihre große Chance. Als einzige Frau will sie sich gegen die männlichen Kollegen durchsetzen. Doch ihr Ehemann erpresst sie, gibt ihre Entwürfe als seine eigenen aus.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? Die Ostberliner Aufbauhymne: „Die Spatzen vom Alex, die pfeifen es laut / Hier wird unser neues Berlin aufgebaut…“

Wer liest es? Leute, die sich für die jüngere Geschichte Berlins interessieren. Das Autorenduo spannt in diesem packenden Roman den Bogen von Ilses Kindheit in den 1930er-Jahren bis in die Zeit weit nach dem Mauerfall. Entstanden nach einer wahren Begebenheit, die Autoren verknüpfen Historie und Fiktion.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Corinna Mell: Marienfelde (Droemer)

Allee unserer Träume

Ulrike Gerold, Wolfram Hänel
Ullstein Buchverlage
560 Seiten, 2019
www.ullstein-buchverlage.de

2. Lieblinsbuch über Berlin: Kempinski erobert Berlin

Autor: Horst Bosetzky. Der 2018 verstorbene Berliner gilt als Erfinder des deutschen Sozio-Krimis. Als Romanautor bekannt wurde er mit „Brennholz für Kartoffelschalen“, der stark autobiografisch geprägten Geschichte des Schlüsselkindes Manfred aus Neukölln.

Worum geht es? Berlin während der Kaiserzeit: Das „Kempinski“ ist ein leuchtender Stern am Gastronomie-Himmel. Die Gäste sind begeistert von Flair und Kulinarik, aber auch vom charismatischen Besitzer Berthold Kempinski. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten im Ersten Weltkrieg gelingt es den Nachfolgern des Firmengründers, 1928 am Potsdamer Platz das „Haus Vaterland“ zu eröffnen. Doch schon bald bedrohen Weltwirtschaftskrise und aufkommender Antisemitismus das Familienunternehmen.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „Berthold Kempinski konnte es nicht fassen. In Berlin erleichterten sie sich nicht in hölzernen Buden, sondern in kleinen Tempeln. Was für eine herrliche Stadt musste das sein!“

Wer liest es? Berliner, die sich für die Historie ihrer Stadt interessieren. Bosetzky erzählt die Geschichte einer Familiendynastie zwischen Kaiserreich und NS-Diktatur – den grandiosen Aufstieg und tragischen Niedergang des legendären Restaurants „Kempinski“.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Charlotte Roth: Wir sehen uns Unter den Linden (Knaur)

Kempinski erobert Berlin

Horst Bosetzky
Jaron
368 Seiten, 2010
www.jaron-buchshop.de

3. Buch aus Berlin: Gott wohnt im Wedding

Regina-scheer Gott-wohnt-im-wedding

Autor: Regina Scheer, geboren 1950 in Berlin, studierte Theater- und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität. Für ihren ersten Roman „Machandel“ erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

Worum geht es? Im roten Wedding kreuzen sich die Lebenswege von Einheimischen und Zugezogenen in einem Haus in der Utrechter Straße. Auf dem Dachboden hielten sich während des zweiten Weltkrieges der junge Jude Leo und sein Freund Manfred vor der Gestapo versteckt. Nach über 70 Jahren kehrt Leo an diesen Ort zurück, an den es auch Laila verschlagen hat, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „So denkt Leo Lehmann und bleibt in seinen eigenen Gedanken hängen. Ist er nicht selbst ein Deutscher? Ein deutscher Jude. Wie das klingt. Wie ein Opfer. Er ist Israeli, das hört sich schon besser an. Aber Berliner ist er eben doch.“

Wer liest es? Menschen, die gern lesen, wie sich Stadtgeschichte in den Schicksalen einzelner Bewohner spiegelt. Besonderheit: Die Geschichte wird teils aus der Perspektive des Hauses erzählt.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Holger Siemann: Das Weiszheithaus. Ein Jahrhundertroman (Dörlemann-Verlag)

Gott wohnt im Wedding

Regina Scheer
Penguin Verlag
416 Seiten, 2019
www.randomhouse.de

4. Berlin-Buch: Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman

Ernst Haffner Blutsbrueder

Autor: Ernst Haffner, der den Roman 1932 unter dem Titel „Jugend auf der Landstraße Berlin“ veröffentlichte.

Worum geht es? Anfang der 1930er-Jahre lebten in Berlin Tausende obdachloser Jugendlicher auf der Straße. Manche waren Opfer der wirtschaftlichen Verhältnisse, andere hatten im Ersten Weltkrieg ihre Familie und danach den Boden unter den Füßen verloren. Ein wenig soziale Wärme fanden sie in selbstorganisierten Cliquen. Mit ihren Banden trafen sie sich in Fabrikbaracken, tranken, tanzten, vergaßen für Stunden das eigene Elend.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „Das Mädchen ist jetzt sinnlos betrunken, torkelt von Tisch zu Tisch und bietet sich an. Friedel gibt mal wieder an, sagt man und ist nicht weiter von der traurigen Szene eines betrunkenen Kindes, das seine mageren Reize zeigt, berührt. Rückerklause, eine Art Zuhause für den, der es nicht hat.“

Wer liest es? „Ich muß gestehen, daß ich selten Schilderungen des Milieus gelesen habe, die so spannend geschrieben sind“, notierte der renommierte Literaturkritiker Siegfried Kracauer nach Erscheinen des Buches. Und doch geriet es in Vergessenheit, bis es 2013 neu aufgelegt wurde. Eine intensive Lektüre.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Julius Berstl: Berlin Schlesischer Bahnhof (Verlag Das Neue Berlin)

Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman

Ernst Haffner
WALDE + GRAF bei Metrolit
264 Seiten, Erstausg. 1932, Neuauflage von 2013
www.verlag.walde-graf.de

5. Lieblingsbuch aus Berlin: Effingers

Autor: Gabriele Tergit war Journalistin in Berlin, wurde durch ihre Gerichtsreportagen und den Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ bekannt. Der Roman Effingers erschien erstmals 1951 und wurde in diesem Jahr neu entdeckt.

Worum geht es? Effingers ist eine Familienchronik über vier Generationen, die das Schicksal einer jüdischen Familie beobachtet, deren Mitglieder glühende Patrioten und Preußen waren. Die Familien Goldschmidt und Oppner, Seelenverwandte der „Buddenbrooks“, wohnen in der Tiergartenstraße, sind Bankiers und Kunstmäzene. Doch nach dem Ersten Weltkrieg beginnen ihre bürgerlichen Gewissheiten zu bröckeln und auch ihre prachtvollen Feste können nicht mehr über den immer brutaleren Antisemitismus hinwegtäuschen.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? Paul Effinger schreibt aus Berlin an seine Schwestern: „Das ist hier eine sehr hässliche Stadt, in die so bald keiner zum Vergnügen reisen wird. Aber es ist alles sehr für den Gewerbefleiß prädestiniert, und der Fortschritt wird hier nicht aufgehalten wie in Kragsheim.“

Wer liest es? Leute, die historisch präzise Romane mögen und der Geschichte des Judentums in Berlin nachspüren möchten. Ein temporeicher Roman – und mit 900 Seiten eher geeignet für einen längeren Urlaub.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Marion Brasch: Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie (S. Fischer Verlag)

Effingers

Gabriele Tergit
Schöffling & Co.
904 Seiten, 2019 (4. Auflage)
www.schoeffling.de

6. Berlin-Roman: Kein Wunder

Autor: Frank Goosen ist für seine im Ruhrgebiet angesiedelten Romane bekannt – lebt er doch auch mitten im Ruhrgebiet, in Bochum. Mit seinem neuesten Buch schlägt er die Brücke vom Ruhrgebiet nach Berlin.

Worum geht es? Berlin 1989. Fränge ist ein junger Mann von Anfang 20, der das Leben in vollen Zügen genießt – und das gleich mit zwei Freundinnen: Marta im Westen und Rosa im Osten. Logisch, das die beiden Frauen nichts voneinander wissen. Als seine Freunde Förster und Brocki aus dem Ruhrgebiet zu Besuch kommen, erleben sie zwei Biotope in ihren letzten Monaten: die Subkultur West-Berlins und die Dissidentenszene im Osten.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „Hausbesetzung, dachte Förster. Das kannte er natürlich aus dem Westen. Hier hieß das Schwarzwohnen. ,Du weißt doch‘, sagte das Mädchen grinsend zu Förster und Brocki, ,im Sozialismus gibt es keine Kriminalität, deshalb brauchste kein Schloss an der Wohnungstür.‘“

Wer liest es? Zuzügler, die zur Wendezeit nach Berlin gekommen sind, und sich gern erinnern an die Zeit, in der alles möglich schien und die voller Hoffnung auf Neues steckte. Und die mit dem Humor des Ruhrpöttlers können, denn „Kein Wunder“ ist eine komische Liebesgeschichte.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Sven Regener: Der kleine Bruder (Eichborn-Verlag)

Kein Wunder

Frank Goosen
Kiepenheuer&Witsch
352 Seiten, 2019
www.kiwi-verlag.de

7. Polit-Thriller aus Berlin: Berlin Prepper

Johannes-groschupf Berlin-prepper

Autor: Johannes Groschupf kam zum Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik an der FU nach Berlin. Er arbeitet seit vielen Jahren als freier Journalist in Berlin – das merkt man „Berlin Prepper“ auch an. Da beschreibt er Situationen, wie sie nur Redaktionsinsider kennen.

Worum geht es? Bei einer großen Tageszeitung in Berlin (die in dem Hochhaus sitzt, das einst direkt an der Mauer stand) ist es Noacks Job, tagtäglich Abertausende von Pöbeleien und Hasstiraden aus den Leserkommentaren unter den Online-Artikeln zu löschen. Er hat mit Reichs- und Wehrbürgern zu tun. Er selbst ist ein sogenannter Prepper, der Vorräte für den Katastrophenfall bunkert. Dann erlebt er einen persönlichen Schicksalsschlag.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „,Im Newsroom gibt’s keine Freunde‘, sagte Harry. ,Als Content-Moderator hast du nur eine Aufgabe: acht Stunden täglich Hasskommentare lesen und löschen. Volkes Stimme, Schaum vor dem Mund, rund um die Uhr. Beleidigungen, Lügen, Unterstellungen, Tiraden, Gewaltphantasien, Morddrohungen. All das muss weg.‘“

Wer liest es? Leute, die politisch interessiert sind und Krimis lieben. Aber ein „Thriller“, wie es auf dem Titel angekündigt wird, ist „Berlin Prepper“ eher nicht. Sondern vielmehr eine kritische Betrachtung dessen, wie sich im Internet-Zeitalter Hass ausbreiten kann. Fesselnd!

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Volker Heise: Außer Kontrolle (Rowohlt Berlin)

Berlin Prepper

Johannes Groschupf
Suhrkamp Verlag
236 Seiten, 2019
www.suhrkamp.de

8. Lieblingsbuch aus Berlin: Moabit

Volker Kutscher Moabit

Autor: Volker Kutscher, illustriert von Kat Menschik. Mit seiner Krimiserie um Kommissar Gereon Rath im Berlin der 1930er-Jahre gelang Kutscher ein phänomenaler Erfolg. Sie diente als Vorlage für die TV-Produktion „Babylon Berlin“. Kat Menschik ist Illustratorin, lebt in Berlin. Mit ihren Zeichnungen prägt sie die Optik im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Worum geht es? „Moabit“ ist der perfekte Einstieg in das Gereon-Rath-Universum. Es ist die Geschichte von Charly, der großen Liebe von Kriminalkommissar Rath, und spielt zu einer Zeit, als Charly noch Lotte heißt und bei ihren Eltern wohnt, in einer Beamtenwohnung am Zellengefängnis Moabit. Einer Zeit, in der sie nachts heimlich mit ihrer Freundin Greta durch die Berliner Tanzlokale zieht. Noch wichtiger als der Text sind die ästhetischen Zeichnungen von Kat Menschik, in denen sie das verruchte Berlin der 1920er-Jahre aufleben lässt – ob sie nun ein Sezierbesteck zeichnet, Handschellen, eine Szenerie aus dem Venuskeller mit viel nackter Haut oder Zigarettenwerbung, die „höchsten Rauchgenuß“ anpreist.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „Dich nennen sie den Schränker. Weil du einer bist. Einer der besten der Stadt. Keine Tür, die du nicht öffnen, kein Tresor, den du nicht knacken kannst. Und der rote Hugo, was kann der? Nichts. Nicht einmal rot ist der, kriegt nur schnell ’ne rote Birne, wenn er sich aufregt, das ist alles.“

Wer liest es? Fans besonderer Editionen. Dieses in Leinen gebundene dünne Bändchen mit dem gezeichneten Stadtplanausschnitt auf dem hinteren Einband ist definitiv nichts für einen Tag am Strand – sondern eher die richtige Lektüre für einen Abend im Hotelzimmer. Sonnencremeflecken auf dem Cover wären ein schlimmer Frevel.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Curt Moreck: Ein Führer durch das lasterhafte Berlin. Das deutsche Babylon 1931 (be.bra-Verlag)

Moabit

Volker Kutscher, Kat Menschik
Galiani Berlin
88 Seiten, 2017
www.galiani.de

9. Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende

Autor: Ulrich Gutmair wurde an der Donau geboren und lebt an der Spree, ist Kulturredakteur.

Worum geht es? Nach dem Fall der Mauer wird Berlin-Mitte mit seinen Brachen und zerfallenden Häusern das Zentrum einer neuen Bewegung: Künstler, Clubbetreiber, DJs und Raver eignen sich die alte Stadtmitte an und erwecken sie wieder zum Leben. Ulrich Gutmaier war dabei, lässt Akteure von damals zu Wort kommen und verwebt Erinnerungen mit historischem Material zu einem Porträt der gerade wiedervereinigten Stadt.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „Es war eine einmalige historische Begebenheit. Wer das erleben durfte, kann sich glücklich schätzen. Sowas gibt’s nur einmal im Leben. Das war mir klar, als ich 1990 nach Berlin kam. Es war zugleich aber auch ein Anachronismus der Geschichte, dass es eine Stadt gibt, die zur Hälfte leer steht, die man sich aneignen kann.“

Wer liest es? Ein Buch für Zugezogene und all diejenigen, die die kurze Phase der Anarchie im Nachwende-Berlin erlebt haben.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Jutta Voigt: Stierblutjahre. Die Boheme des Ostens (Aufbau-Verlag)

Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende

Ulrich Gutmair
Ullstein Verlag
256 Seiten, 2015
www.ullstein-buchverlage.de

10. Der Klassiker unter den Berlin Büchern: Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Frank Biberkopf

Autor: Alfred Döblin (1878-1957), der nach dem Studium der Medizin 1911 in Berlin eine eigene Praxis eröffnete. 1933 flüchtete er vor den Nazis nach Zürich, lebte im Exil in Frankreich und den USA.

Worum geht es? Der Roman erzählt die Geschichte des Franz Biberkopf, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in einen Strudel aus Verrat und Verbrechen gerät. Das Berlin des Kriminellen Biberkopf ist die Stadt der Hinterhöfe, Huren und Zuhälter. Döblin erzählt aber auch die Geschichte des Berlin der Zwanziger Jahre.

Welche Sätze bleiben im Gedächtnis? „Rumm rumm wuchtet vor Aschinger auf dem Alex die Dampframme. Sie ist ein Stock hoch, und die Schienen haut sie wie nichts in den Boden. Eisige Luft. Februar. Die Menschen gehen in Mänteln. Wer einen Pelz hat, trägt ihn. Wer keinen hat, trägt keinen. Die Weiber haben dünne Strümpfe und müssen frieren, aber es sieht hübsch aus.“

Wer liest es? Dieser Berlin Roman ist ein Muss für jeden Berliner – ob einheimisch oder zugezogen. 1929 erstmals erschienen, gilt es als Klassiker der literarischen Moderne, gehört zu den bedeutendsten Großstadtromanen der Weltliteratur. Jede Menge Lokalkolorit – vom „Stettiner Bahnhof“, an dem Döblin als Zehnjähriger mit seiner Mutter ankam, über die Ackerstraße bis zum Alexanderplatz.

Wer dieses Buch mag, liest vielleicht auch jenes gern:
Hans Fallada: Ein Mann will nach oben (Rowohlt-Verlag)

Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf

Alfred Döblin
Fischer Taschenbuch
560 Seiten, Erstauflg. 1929, Neuauflage 2013
www.fischerverlage.de

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