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Carolyn Genzkow
Bild: Promo
Mein Berliner Akzent

Carolyn Genzkow: „Der Rehberge-Kiez ist eine echte Entdeckung“

Der „Berliner Akzent“ der Schauspielerin Carolyn Genzkow ist die Gegend rund um die Rehberge. Auch einen Lieblingsdrehort hat die gebürtige Hamburgerin in Berlin: das Areal des einstigen Vergnügungsparks im Plänterwald. Gerade dreht Carolyn Genzkow zwei Berliner „Tatort“-Folgen hintereinander ab.

Carolyn Genzkow: „Der Rehberge-Kiez ist eine echte Entdeckung – noch nah am Berliner Zentrum, zugleich aber mit richtig viel Natur. Dort war meine erste Wohnung, als ich 2013 von Hamburg nach Berlin umgezogen bin. Da habe ich hautnah mitbekommen, wie sich die Gegend entwickelt hat. Besonders gern gehe ich ins City Kino Wedding – nicht nur, weil das unter Denkmalschutz stehende Lichtspielhaus allein schon optisch etwas hermacht, sondern weil mir der Programm-Mix von Klassikern über Dokumentarfilme bis zu aktuellen Filmstarts gut gefällt.

Open-Air-Kino-Saison in Berlin

In der warmen Jahreszeit bin ich häufiger mal im Freiluftkino Rehberge. Ein total verwunschener Ort, Kino mitten im Wald. Ich freue mich schon, wenn die Open-Air-Saison im Mai wieder losgeht. Auf einen Kaffee schaue ich ab und an in den Diamantfabrikken vorbei. Die beiden Betreiberinnen Astrid Narud und Klaudia Sczendzina haben eine witzige Kombination aus Café und Tattoostudio geschaffen. Und der Kuchen dort: mmmmmh, super gut.

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Unterwegs im verwunschenen Spreepark

Ein echtes Highlight in Berlin ist auch das Spreepark-Gelände. Normalerweise ist der einstige Vergnügungspark im Plänterwald ja nur bei Führungen öffentlich zugänglich. Aber ich habe da schon mehrmals gedreht, unter anderem Szenen für den ,Tatort‘ und auch für den TV-Film ,Zivilcourage‘. Ich mag solche Lost Places, Orte, an denen man noch immer spürt, dass da mal jede Menge Leben war. Weil es die Spuren davon noch immer gibt – die alten Schwanen-Boote, die Dino-Attrappen oder das Riesenrad, das sich seit vielen Jahren schon nicht mehr dreht. Das regt die Fantasie an, dazu kann man sich herrliche Geschichten ausdenken.“

Über Carolyn Genzkow:

  • geboren am 11. Juli 1992 in Hamburg als Tochter eines Chirurgen und einer Allgemeinmedizinerin.
  • Im Alter von sieben Jahren wurde sie auf der Straße angesprochen, um an einem Werbeshooting teilzunehmen, es folgten weitere Aufträge.
  • Mit zehn Jahren begann ihre schauspielerische Karriere mit Auftritten in Werbespots für T-Mobile.
  • 2006 machte sie mit der Charlotte-Link-Verfilmung „Am Ende des Schweigens“ auf sich aufmerksam. Es folgten Rollen in Serien wie „Tatort“, „Notruf Hafenkante“ und „Die Gerichtsmedizinerin“.
  • Für ihre Rolle in Aelrun Goettes mehrfach ausgezeichnetem Fernsehfilm „Keine Angst“ wurde sie mit dem Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises 2010 ausgezeichnet.
  • Für ihre Leistung im Fernsehfilm „Zivilcourage“, in dem sie an der Seite von Götz George spielte, bekam sie den Publikumspreis der Marler Gruppe beim Grimme-Preis 2011.
  • Seit der „Tatort“-Folge „Das Muli“ – dem ersten Fall des 2015 neu eingeführten Berliner Ermittlerteams Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke) spielt sie die Rolle der Anna Feil – einer jungen Frau, die zunächst als Hospitantin begann und mittlerweile eine Ausbildung zur Kommissarin durchläuft.
  • Derzeit dreht Carolyn Genzkow zwei weitere „Tatort“-Folgen hintereinander in Berlin. Bis August sollen beide Filme im Kasten sein.
  • Parallel zu den Dreharbeiten schiebt die Schauspielerin Dienst in einer Klinik. „Dieses Praktikum markiert das Ende meines Studiums“, sagt die 26-Jährige. „Im Sommer bin ich fertig.“ Dann wird sie ihren Master-Abschluss in Psychologie in der Tasche haben.

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