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Titel Wasser 2
Bild: Alistair MacRobert
Berliner Wasser

Dürfen wir Ihnen das Wasser reichen? Erfrischende Geschichten vom Berliner Nutzwasser

Berlin liegt mitten im Landesinneren und ist doch seit jeher wesentlich vom Wasser geprägt. Über Berlins kühles Nass und seinen Weg von der Spree, zum Wasserhahn, durch Rohre und Kanäle bis ins Klärwerk und schließlich zurück ins Grundwasser.

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ie fast 80.000 Moabiter leben neuerdings in einem Wasser-Quartier. Doch damit ist nicht etwa gemeint, dass ihr Ortsteil tatsächlich eine künstliche Insel ist, die von der Spree im Süden, dem Charlottenburger Verbindungskanal im Westen, dem Westhafenkanal im Norden und dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal im Osten umschlossen wird.

Berliner Leitungswasser: Uns kann kein Wässerchen trüben

Vielmehr startet hier und in elf weiteren Orten in ganz Deutschland die „Wasserwende“, die der Verein „a tip: tap“ (Englisch für: „Ein Tipp: Leitungswasser“) ausgerufen hat. Mehr und mehr Moabiter sollen für das hervorragende Berliner Leitungswasser begeistert werden und dem Flaschenwasser vom Discounter abschwören. Schließlich ist das Wasser aus dem Hahn gesund, umweltschonend, erfrischend und ständig verfügbar – bei einem Literpreis von 0,2 Cent! Ohne Flaschen entstehen keine CO2-Emissionen bei deren Herstellung, Transport und Entsorgung, geschweige denn Plastikabfälle. Wenn alle Berliner kein abgefülltes Wasser mehr nach Hause schleppen würden, könnten jährlich 100.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Berliner Leitungswasser ist trinkbar und schmeckt

Flaschenwasser-Moabiter sollen nun bei Aktionen von „a tip: tap“ von diesen Vorteilen erfahren. Zudem sind mehr Trinkbrunnen an öffentlichen Orten sowie ein Netz von Refill-Stationen für Wasserflaschen geplant.

Katze Trinkt Aus Dem Wasserhahn
Bild: Shutterstock

Der Verein trommelt für das beliebteste, günstigste und am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt, das in Berlin naturbelassen und mit bestem Geschmack aus dem Hahn kommt. Bei einer Blindverkostung in der Moabiter Arminiusmarkthalle schmeckte zwei Dritteln der Befragten Leitungswasser besser als teures Mineralwasser.

Kein Wunder: Das Berliner Wasser wird vollständig aus dem Grundwasservorkommen im Stadtgebiet gewonnen. Es zeichnet sich durch einen besonders hohen Kalzium- und Magnesiumgehalt aus, der von uralten Muschelresten in den Sandschichten stammt. Berlin steht in Sachen Mineralstoffgehalt in Deutschland an vierter Stelle – wie man unschwer an den ständigen Kalkrändern erkennt. Die lupenreine Qualität überprüfen die landeseigenen Wasserbetriebe anhand von rund 63.000 Proben jährlich.

Berliner Wasserversorgung: Wo kommt das Berliner Wasser her?

Eine riesige, weitgehend unsichtbare Infrastruktur ist nötig, damit frisches Trinkwasser jederzeit aus der Leitung kommt – und anschließend wieder möglichst störungsfrei abfließt. Auf seine Reise zu den Berlinern startet das kühle Nass aus einem der 650 Brunnen der Berliner Wasserbetriebe. Sie versorgen aus bis zu 170 Metern Tiefe die neun Wasserwerke, die allesamt am Stadtrand in der Nähe von Spree, Havel und deren Seen liegen. Untereinander vernetzt können sie sich bei Störungen gegenseitig ersetzen. Sie bereiten das Grundwasser auf und liefern jeden Tag durchschnittlich 546.000 Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Industrie.

Vom Wasserwerk bis zum Hahn legt das kühle Nass im Mittel 24 Kilometer zurück. Im 7.824 Kilometer langen Rohrnetz sorgen immer wieder Pumpstationen dafür, dass die 276.000 Berliner Hausanschlüsse immer unter Druck stehen – auch wenn sie sich in der obersten Etage eines Hochhauses befinden.

Berliner Klärwerke reinigen täglich rund 624.000 Kubikmeter Wasser

Unmittelbar nach der Entnahme wird oft ein Großteil des wertvollen Nass´ gleich wieder entsorgt. Durch den Abfluss gelangt das Schmutzwasser über die Kanalisation in eines der sechs Klärwerke im Berliner Umland. Auf 9.733 Kilometer addiert sich die Länge aller Abwasserkanäle.

Wasserpumpe Kanalisation
Bild: Shutterstock

In der Innenstadt werden Schmutz- und Regenwasser in sogenannten Mischwasserkanälen gemeinsam abgeleitet, da wegen Leitungen und Tunnel oft kaum Platz im Untergrund bleibt. Dreiviertel der Berliner sind hingegen an ein Trennsystem mit zwei separaten Kanälen angeschlossen. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass nur das Schmutzwasser im Klärwerk aufbereitet werden muss, während das Regenwasser direkt in das nächste Gewässer geleitet werden kann.

Täglich rund 624.000 Kubikmeter Abwasser, bei Regen auch schon mal das Doppelte, müssen in den Klärwerken in drei Stufen gereinigt werden. Grober Schmutz wird zunächst herausgefiltert, anschließend zersetzen Mikroorganismen organische Verbindungen, am Ende werden bei Bedarf Phosphorverbindungen chemisch abgesondert. Das gereinigte Wasser gelangt über Flüsse zurück in die Natur und irgendwann auch wieder ins Grundwasser.

Berlin am Wasser: Brücken, Flüsse, Seen

Berlin liegt mitten im Landesinneren und ist doch seit jeher wesentlich vom Wasser geprägt. Selbst der Name leitet sich vermutlich vom slawischen Begriff „berlo“ ab, was „Sumpf, Morast, feuchte Stelle“ bedeutet. Ein Sumpf soll das Berlin des 21. Jahrhunderts zwar nur noch sinnbildlich sein, doch noch immer sind 6,6 Prozent der Fläche mit Wasser bedeckt. Selbst Hamburg mit seinem Großhafen kommt nur auf wenig mehr.

Die Berliner Hauptschlagader Spree, an deren Ufern unsere Stadt 1237 gegründet wurde, die Havel, die Dahme, 18 kleinere Nebenarme wie Panke oder Wuhle sowie 25 Kanäle durchfließen auf insgesamt 220 Kilometern das Stadtgebiet, 190 Kilometer davon sind schiffbar. Zum Vergleich: Das U-Bahnnetz kommt auf 147 Kilometer.

Berlin hat mehr Brücken als Venedig

Überqueren kann man die Hauptstadtflüsse auf rund 600 Brücken. Zählt man noch diejenigen dazu, die nicht übers Wasser führen, hat Berlin mit 916 Brücken tatsächlich doppelt so viele wie Venedig. Die Hamburger sind hier diesmal weit voraus: Dort kann man über rund 2.500 Brücken gehen.

Spree-panorama-berlin
Bild: Shutterstock

Auch wenn die Spree beispielsweise an der Oberbaumbrücke imposant wirken mag: Sie ist eher ein bescheidener Fluss. Bei der Mündung in die Havel übergibt sie durchschnittlich 30 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das ist schon fast lächerlich gegenüber den rund 700 Kubikmetern der Elbe und den stattlichen 2.000 Kubikmetern des Rheins. Der krasse Unterschied erklärt sich vor allem durch die Lage unserer Region. Der Fernsehturm steht nicht nur auf märkischem Sand, sondern ragt geographisch auch aus dem Nord-Ostdeutschen Tiefland, das bereits deutlich vom trockenen Kontinentalklima mit seinen spürbar geringeren Niederschlägen und wärmeren Sommern beeinflusst wird.

Wer an einem Sommertag in einen der rund 3.000 Seen in Berlin und Brandenburg springt, wird kaum glauben, dass wir in einer eher trockenen Zone leben. Der größte unter den rund 70 Berliner Seen ist der Müggelsee mit rund 7,6 Quadratkilometern Wasseroberfläche, der tiefste der künstliche Flughafensee mit rund 34 Metern Tiefe.

Wassergeschichte: Berlins Ursprünge in der Eiszeit

Meterhohe Eismassen erstreckten sich vom Nordkap bis rund 50 Kilometer südlich der heutigen Berliner Stadtgrenze. So unwirtlich sah die Mark vor gerade mal 18.000 Jahren während der letzten großen Eiszeit aus. Als sie endete, sammelten sich gigantische Mengen Schmelzwasser und entwässerten von Osten Richtung Nordseebecken.

Berliner Urstromtal
Der Berliner Teil des Warschau-Berliner Urstromtals. Bild: Grabenstedt / wikipedia.org (CC BY-SA 3.0)

Sie formten das rund 20 Kilometer breite Warschau-Berliner Urstromtal, das heute unsere Landschaft prägt. Während der Eisschmelze blieben zunächst zahlreiche abgetrennte Eisfelder in der Landschaft zurück. Als auch sie tauten, bildeten sich Moore und Seen, im Stadtgebiet beispielsweise Müggelsee und Tegeler See.

Berliner Trinkwasser: Ein übersprudelndes Gut

Der Grund des Urstromtals besteht zunächst aus einer 10 bis 20 Meter mächtigen Sandschicht, die meist auf einer wasserdichten Tonschicht lagert. Dieser märkische Sand ist unser Grundwasserspeicher und ermöglicht die Selbstversorgung Berlins mit Trinkwasser. Trinkwasser war also nach der Stadtgründung alles andere als eine Mangelware, im Gegenteil: Der hohe Grundwasserspiegel machte den Siedlern von Anfang an zu schaffen. 5.600 Brunnen versorgten Mitte des 19. Jahrhunderts das aufstrebende Berlin komfortabel und so beschloss der Magistrat erst 1852 – und nur nach leidenschaftlichem Engagement des Polizeipräsidenten Friedrich von Hinckeldey – dass Berlin als letzte europäische Metropole eine zentrale Wasserversorgung bekommen sollte.

Gedacht war diese anfangs vor allem für das Abspülen der Rinnsteine, über die die Berliner ihren Müll und ihre Fäkalien entsorgten. Den Zuschlag bekamen die Ingenieure Charles Fox und Thomas Crampton aus London, die ab 1856 mit einem ersten Wasserwerk am Stralauer Tor (heute: Oberbaumbrücke) Leitungswasser aus der Spree pumpten.

Berlin baut Abwassersystem ab 1873

Berliner Wasserpumpe
Das Wasser läuft im Straßenbrunnen zusammen: Rund 2.000 dunkelgrüne Pumpen säumen Berlins Straßen. Sie sind nicht ans Wassernetz angeschlossen und sollen die Bevölkerung im Notfall mit Grundwasser versorgen. Die meisten fördern kein lupenreines Trinkwasser. Bild: Shutterstock

Doch mit der zentralen Wasserversorgung explodierten auch die Abwassermengen, die über die Rinnsteine schließlich in der Spree landeten – und so das Trinkwasser verschmutzen. Als 1866 eine Cholera-Epidemie die Stadt lahmlegte, begannen unter der Leitung von Rudolf Virchow die Planungen für eine Kanalisation. Die Stadt nahm die Wasserfrage nun selbst in die Hand, beendete den Vertrag mit der britischen Berlin Waterworks Company 1873 vorzeitig und begann im selben Jahr mit dem Bau eines ersten 80 Kilometer langen Abwassersystems.

Berliner Wasserbetriebe: Deutschlands größtes kommunales Wasserversorgungsunternehmen

Ein unbedeutendes Provinzstädtchen war Berlin bis in die zweite Hälfte des vorletzten Jahrhunderts. Dann ließ die Industrialisierung und die Gründung des deutschen Reiches die Einwohnerzahl der neuen Hauptstadt explodieren. 1877 war die Millionenmarke geknackt, 1905 wurden zwei Millionen Berliner gezählt. Es war ein Leichtes, die boomende Metropole im Urstromtal mit Trinkwasser zu versorgen, das nun aus Grundwasser gefördert wurde. Doch die riesigen Abwassermassen konnte die Spree nicht länger Huckepack nehmen.

Rieselfelder: Vorgänger der modernen Klärwerke

Stadtbaurat James Hobrecht plante mit der Stadterweiterung auch zwölf weitläufige Rieselfelder rund um das Stadtgebiet. Bei diesen Vorgängern der Kläranlagen, für die man bis zu 10.000 Hektar Land in den Umlandgemeinden benötigte, wurde das Schmutzwasser beim Versickern im Boden grob filtriert, verbliebene Substanzen anschließend biologisch abgebaut. Als moderne Kläranlagen sie in den 1970er- und 1980er-Jahren ablösten, wurden die mit Schwermetallen verseuchten Felder zum Altlastenproblem.

Wasserfall Kreuzberg
Es fließt noch viel Wasser den Kreuzberg hinunter: Rund 66 Meter hoch ist der Hügel im Viktoriapark, der dem Bezirk seinen Namen gab. Er markiert den Übergang des Berliner Urstromtals zu den Hochflächen des Teltow. Ihn krönt seit 1821 das Schinkel-Denkmal für den Sieg über Napoleon, seit 1893 sprudelt darunter ein künstlicher Wasserfall. Bild: Shutterstock

Der Fortschritt und das dramatische Leid des 20. Jahrhunderts stellte auch die Berliner Infrastruktur vor große Herausforderungen. Genau vor 100 Jahren vereinigte sich Berlin mit den umliegenden Städten Lichtenberg, Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg, Neukölln und Cöpenick zu Groß-Berlin und verdoppelte so seine Einwohnerzahl. Noch beeindruckender: Das Stadtgebiet vergrößerte sich von 66 auf 878 Quadratkilometer, wobei bereits bestehende Trink- und Abwassersysteme verbunden werden mussten.

Nur 30 Jahre später dann Kommando zurück: Mit der Teilung der Stadt kam Anfang der 1950er-Jahre auch die Teilung der Trinkwasserversorgung, nach dem Mauerbau wurden schließlich auch grenzüberschreitende Abwasserströme gekappt.

Berliner Wasserwerke sind kommunales Unternehmen

Vor neun Jahren entschieden die Berliner schließlich zum zweiten Mal, dass ihr Lebenselexier Wasser nicht in private Hände gehört. Schon 1873 hatten sie ihre Wasserversorgung von britischen Unternehmern in einen städtischen Betrieb überführt, 2011 beendete der erfolgreiche Volksentscheid der Initiative Wassertisch die 12-jährige Zusammenarbeit mit zwei privaten Versorgern. Seitdem gehört Deutschlands größtes kommunales Wasserversorgungsunternehmen und sein kristallklares Element wieder ausschließlich den Berlinern.

Klimawandel: Wasserextreme in der Zukunft?

An den Jahrhundert-Starkregen im Juni 2017 erinnern sich die Mitarbeiter in den Berliner Klärwerken immer noch mit Schrecken. Damals verdoppelte sich die übliche Abwassermenge innerhalb weniger Stunden auf eine Million Kubikmeter, statt der üblichen sechs Tonnen wurden 123 Tonnen Sand durch die Kanalisation gespült. Viel Schlimmer noch: 2,8 Millionen Kubikmeter teils mit Abwasser gemischtes Regenwasser flossen ungereinigt in die Natur.

Versiegelte Flächen in Großstädten

Der in diesem Ausmaß noch nie dagewesene Wolkenbruch dürfte nur ein Vorgeschmack sein auf die Wetterextreme, mit denen Wissenschaftler in Folge des Klimawandels schon lange rechnen – und die wir selbst auch immer öfter erleben. Der massive Starkregen könnte dann insbesondere in Städten große Schäden anrichten. Denn hier sind viele Flächen naturgemäß versiegelt, statt zu versickern fließt das Regenwasser in die Kanalisation, die bei solchen Ausnahmemengen überlastet ist und in Seen und Flüsse überläuft. Die Kapazität von Stauraumkanälen und Überlaufbecken, den Parkplätzen fürs Regenwasser, soll deshalb bis 2024 von derzeit 240.000 Kubikmeter auf 400.000 Kubikmeter hochgeschraubt werden.

Stauraumkanäle sorgen für Entspannung bei Wetterextremen

Letzten Herbst wurde beispielsweise ein solcher Stauraumkanal mit 654 Metern Länge unter dem Mauerpark fertig gestellt.
Eine ebenso unmittelbare Auswirkung auf die Ressource Wasser haben auch lang anhaltende Hitzeperioden, die mit der Erderwärmung einhergehen. Über Jahrhunderte galt der luxuriöse Grundwasserreichtum im Berliner Urstromtal als Naturgesetz. Doch der Hitzesommer 2018 machte erstmals deutlich, dass auch der hiesige Wasserkreislauf bei zu wenig Nachschub und zu viel Verdunstung in Bedrängnis gerät.

Die Berliner Wasserbetriebe hatten beim regionalen Wasserüberangebot immer wieder vorgerechnet, dass Wassersparen nicht nur unnötig, sondern teuer sei – weil schon jetzt für sieben Millionen Euro im Jahr Hochdruckspülungen unausgelastete Abwasserkanäle intakt halten müssen. Angesicht des sommerlichen Grundwasserangebots vor zwei Jahren ist man hier nun vorsichtiger geworden.

Mehr Wissen über das Berliner Wasser

Durchschnittlich nutzt jeder Berliner täglich 110 Liter Leitungswasser. Davon:

40% für Körperpflege (inkl. Duschen und Baden)
31% für die Toilettenspülung
14% für Waschen und Geschirrspülen
5% für Essen und Trinken
10% für Sonstiges

Wer sich ums Wasser sorgt

Berliner Wasserbetriebe
Seit über 160 Jahren versorgen sie die Berlinerinnen und Berliner mit Trinkwasser und behandeln das Abwasser. Seit 2013 ist die Wasserversorgung wieder ganz in städtischer Hand – und kann
so das Hauptstadtwasser nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch und sozial nachhaltig managen.
www.bwb.de

Initiative „Wasser bewegt Berlin“
Engagierte Berliner sorgen sich unter dem Dach der »Stiftung Zukunft Berlin« seit 2010 um die Zukunft unseres Wasserkreislaufs und haben bislang in 21 hochkarätig besetzten »Stadtgesprächen Wasser« neue Konzepte erarbeitet.
www.wasser-bewegt-berlin.de

Berliner Regenwasseragentur
Die gemeinsame Initiative des Landes Berlin und der Berliner Wasserbetriebe begleitet die Stadt beim Umdenken: Regenwasser soll nicht mehr in der Kanalisation entsorgt, sondern möglichst gesammelt und genutzt werden. Dazu wurde u.a. ein Grüne-Dächer-Förderprogramm aufgelegt.
www.regenwasseragentur.berlin

Wasserwende
Der Berliner Verein „a tip: tap“ (ein Tipp: Leitungswasser) setzt sich bundesweit für Leitungswasser und gegen Plastikmüll ein. Dazu hat er zwölf nachhaltige Wasser-Quartiere (u.a. Moabit) ausgerufen.
www.wasserwende.org

Wo es Erfrischung gibt

An derzeit rund 120 Trinkbrunnen im öffentlichen raum gibt es von Mai bis Oktober gut gekühltes Berliner Wasser in streng überwachter Qualität, außerdem an 60 Trinkwasserspendern in Verwaltungsgebäuden. Viel weitere sind geplant. Den nächsten finden Sie auf der Karte der Wasserbetrieben: www.bwb.de/trinkbrunnen

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