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Titel 95 Prozent
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Langsame Unternehmen werden im Wettbewerb um Fachkräfte regelmäßig abgehängt. Das hat eine Studie des Branchen-Verbandes Bitkom zur Frage „Warum Einstellungen scheitern“ herausgefunden.

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emnach haben 95 Prozent der Bewerber in einem solchen Fall als Grund angegeben, in der Zwischenzeit doch eine andere Stelle gefunden zu haben. Das trifft vor allem kleine und mittelständische Unternehmen hart, die oft keinen einheitlich geregelten Bewerbungsvorgang haben.

66 Prozent der Befragten (Mehrfachwertungen waren möglich) beklagten, dass das Gehalt nicht ausreiche. Mit weiterem Abstand wurden schlechte Arbeitszeiten (21 Prozent), ein unpassender Starttermin (12 Prozent) und eine Unzufriedenheit generell mit dem neuen Arbeitsplatz (9 Prozent) angeführt.

Die hohe Zahl von 95 Prozent ist für Firmen besonders ärgerlich, wenn die Zusage eigentlich schon da war. Von Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten hat dies bereits ein Viertel der befragten Firmen erlebt. Hier hilft ein strukturierter Einstellungsprozess, der klar regelt, wer bei einer Einstellung das letzte Wort hat und die Hierarchie-Kette nicht durch Urlaub und Krankheitsphasen durchlöchert ist.

Und das Problem mit den unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen können Firmen auch lösen. Damit ihnen der Bewerber doch nicht am Ende abspringt, empfehlen die Studien-Autoren, diesen Punkt frühzeitig im Bewerbungsprozess offen zu besprechen.

Die Studie „Woran scheitern Einstellungen“ von Bitkom Research kann hier nachgelesen werden: www.bitkom.com.

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