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Titel Laune Tipps 692
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Mieser Tag: Was jetzt hilft

Es gibt Tage, da läuft scheinbar alles schief. Dabei lässt sich die „Schlechte-Laune-Spirale“ ganz einfach stoppen. Mit diesen Tricks.

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orgens halb acht in Berlin: Sie haben verschlafen, weil Sie zu oft auf die Schlummer-Taste gedrückt haben. In der Hektik machen Sie beim Frühstück noch einen Fleck auf ihr frisch angezogenes Büro-Outfit. Dann fängt es auf dem Weg zur Arbeit natürlich noch an zu regnen – und die Bahn fährt Ihnen vor der Nase weg.

Schlechte Laune ist an solchen Unglückstagen vorprogrammiert. Manchmal braucht es aber auch gar keinen konkreten Grund, um muffelig zu sein. Dann ist einfach der Wurm drin und alles nervt. Damit der Miesepeter nicht den Rest des Tages dominiert – zehn Tipps wie Sie das Stimmungstief besiegen.

1. Einen Separator setzen

Das englische Wort für „Unterbrecher“ meint, die Spirale negativer Gedanken mit einem klaren Schnitt bewusst zu unterbrechen. Läuft „alles scheiße“, halten Sie einen Moment inne und gönnen sich bewusst etwas Gutes. Schmeißen Sie Ihr Lieblingslied auf dem MP3-Player an, kaufen Sie sich etwas Leckeres als zweites Frühstück fürs Büro oder schauen Sie kurz in Ihrem Lieblings-Café auf einen Coffee-to-go vorbei.

2. Frust wegtanzen

Business Mann Tanzt
Schlechte Laune wegtanzen. Das hilft tatsächlich. Bild: Shutterstock

Beim Tanzen traurig und frustriert zu bleiben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb: Warum nicht zum Lieblingslied lostanzen und mitsingen? Hände und Beine in die Luft, herumwirbeln und den ganzen Frust einfach wegtanzen. Schon die Musik wirkt Wunder, in Kombination mit ausgelassener Bewegung hat die schlechte Laune keine Chance mehr.

3. Kopf durchlüften

Bereits der Gang an die frische Luft bewirkt Wunder. Wenn es nicht gerade regnet, können kühle Temperaturen den Frust wegpusten oder Sonnenstrahlen schnell das Gemüt erheitern. Hilft auch zwischendurch bei Wut im Büro. Entscheidend ist allerdings das Gehen, wie Forscher der Queen’s University Kingston in Kanada herausgefunden haben. Große Schritte und eine gute aufrechte Haltung heben die Stimmung am besten.

4. Optimistisch denken

Versuchen Sie ganz bewusst, positiv zu denken. Mit ein paar einfachen Fragen können Sie Ihr positives Ich hervorlocken. Etwa: Worauf bin ich stolz? Wann war ich das letzte Mal besonders mutig? Wen liebe ich und wer liebt mich? Was mache ich besonders gerne, wenn ich gute Laune habe? Übrigens auch gute Fragen für einen kleinen Zettel morgens am Spiegel, um sich gleich zum Start in den Tag auf gute Gedanken zu bringen.

Businessman Lacht
Bewusst lachen: Wer lächelt, ohne zufrieden zu sein, verbessert ebenfalls seine Stimmung. Bild: Shutterstock

5. Lachen

Forscher, wie der französische Psychologe Robert Soussignan vom French National Centre for Scientific Research, haben festgestellt, dass beim Lächeln Glückshormone ausgeschüttet werden – egal, ob es sich um ein zufällig ausgelöstes oder bewusst gesteuertes Lächeln handelt. Also hoch mit den Mundwinkeln, um die miese Stimmung auszutricksen. Wer sich dazu auch noch sein „facial feedback“ in einem Spiegel holt, verstärkt die Wirkung.

6. Sport und Meditation

Reagieren Sie sich nach der Arbeit ab. Egal, ob Joggen, Schwimmen oder Kraftsport – Sie kommen auf andere Gedanken und fühlen sich anschließend wohler. Um den Kopf frei zu kriegen, kann auch ein Yoga-Kurs mit angeleiteter Meditation helfen. Sie lernen, die Gedanken loszulassen und sich nur auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

7. Freunde treffen

Die sollten versuchen, Sie mit guter Laune anzustecken. Ein Phänomen, das in der Wissenschaft „Chamäleon-Effekt“ genannt wird und besonders gut mit nahestehenden Personen funktioniert. Doch Achtung: Es geht auch andersherum. Schlechte Laune kann sich ebenfalls übertragen.

8. Laden Sie Ihre schlechte Laune ab

Business Spielen
Sich etwas gönnen, Freunde treffen: Auch dieses Ziel, auf das man hinarbeiten kann, verbessert gleich den Tag. Bild: Shutterstock

Laden Sie den Frust bei Ihrem Partner, besten Freund oder verständnisvollen Kollegen ab. Untersuchungen des Psychologen Matthew Lieberman von der University of California in Los Angeles ergaben, dass das Gehirn stärker aktiviert wird, wenn Menschen Bedrückendes benennen und sich darüber mit anderen austauschen, als wenn sie über den Kummer nur grübeln. Im Gespräch lösen sich viele Probleme. Falls Sie mit niemandem über Ihre schlechte Laune sprechen möchten, können Sie die miese Stimmung auch mental abladen. Suchen Sie sich einen Platz auf dem Nachhause-Weg, der Ihre Seelenmüllabladestelle wird. Das kann eine Wiese, ein Brunnen oder eine Straßenecke sein. Wenn Sie an diesem Ort vorbeikommen, werfen Sie ganz bewusst die negativen Gedanken und Emotionen, den Stress und den Ärger ab.

9. Tun Sie sich etwas Gutes

Es klingt so simpel und bewirkt doch manchmal Wunder. Sich selbst etwas Gutes tun, obwohl – oder gerade weil – alles doof ist. Ob Frustshoppen, Wellnessprogramm oder ein richtig gutes Mittagessen: Heute ist der Tag, an dem Sie sich etwas gönnen sollten, das Sie sich normalerweise vielleicht verkneifen.

10. Benennen Sie den Grund

Seien Sie letztlich ehrlich zu sich selbst. Warum haben Sie schlechte Laune? Ist es wirklich der fehlgestartete Tag oder grundsätzlicher Frust am Job? Psychologen raten unbedingt dazu, die miese Stimmung wahr- und ernst zu nehmen. Formulieren Sie möglichst konkret, was Ihnen gerade fehlt oder warum es Ihnen nicht gut geht, denn das können nur Sie selbst. Sobald die schlechte Laune ein Etikett hat, fällt es leichter, sich konkrete Gegenstrategien zu überlegen.

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