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Titel Zahl 63
Bild: Shutterstock
Zahl des Monats

63

In Ostdeutschland arbeiten die Menschen im Schnitt 63 Stunden mehr als die Bürger in Westdeutschland. So eine Datenauswertung des Statistischen Bundesamts.

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und 63 Stunden mehr Arbeit. Die Arbeitnehmer in Ostdeutschland arbeiten im Durchschnitt eine Woche länger im Jahr als die Arbeitnehmer im Westen des Landes. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.
Demnach arbeiten Bürgerinnen und Bürger aus Ostdeutschland 1390 Stunden, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Westdeutschland dagegen nur 1327 Stunden. Diese Zahlen beziehen sich auf alle Wirtschaftsbereiche.

Laut einem Bericht in Zeit Online könnte die Ursache in der schwächeren Tarifbindung in Ostdeutschland liegen. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verzeichnet 2018 in Ostdeutschland 45 Prozent der Firmen tarifgebunden, im Westen aber 56 Prozent. Hinzu kommt, dass in Ostdeutschland vor allem kleine und mittelständische Unternehmen ansässig sind und nur wenige große Konzerne.

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