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Titel Bewerbungsmappe
Bild: Shutterstock
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Die Bewerbungsmappe ist tot, sagt der Digitalverband Bitkom. Lediglich drei Prozent der Personaler würden sich noch Unterlagen auf Papier wünschen. Was Bewerber jetzt wissen sollten.

Nur noch drei Prozent der Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Beschäftigten wollen die Unterlagen auf Papier, sprich in einer klassischen Bewerbungsmappe. Das hat der Digitalverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Mehr als 86 Prozent bevorzugen dagegen die digitale Bewerbungsmappe.

Von dieser Entwicklung profitieren auch Bewerber: Alle sparen Zeit und Geld und reduzieren obendrein den Ressourcenverbrauch.

Zukunft gehört der Video-Bewerbung

Doch auch die digitale Bewerbung könnte schon bald wieder der Vergangenheit angehören. „Videobewerbung“ lautet das künftige Zauberwort zu Stellen in Unternehmen. Doch bis dato tut es auch die klassische E-Mail. Sie wird von 59 Prozent der Personaler bevorzugt, gefolgt von der Nutzung des eigenen Online-Portals, auf dem Bewerber ihre Bewerbung hochladen können.

Noch vor drei Jahren sah die Situation in deutschen Personalabteilungen ganz anders aus. Damals hatte immerhin noch jeder vierte Personaler die Unterlagen gedruckt haben wollen.

Für eine gelungene Bewerbung geben wir Ihnen hier ein paar Tipps auf Basis der Empfehlungen von Bitkom:

  1. Beim E-Mail-Versand bündeln Sie am besten alle Ihre Unterlagen in einer pdf-Datei. Kein Personalverantwortlicher möchte sich mühsam durch dutzende Anhänge klicken. In das Betreff der E-Mail schreiben Sie am besten nicht nur „Bewerbung“, sondern auch die genaue Bezeichnung der ausgeschriebenen Stelle.
  2. Bei Online-Bewerbungstools laden Sie hingegen am besten Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsproben getrennt hoch.
  3. Die pdf-Datei sollten Sie mit einem aussagekräftigen Namen beschriften – aussagekräftig nicht für Sie, sondern für den Personaler. Also am besten nicht nur „Bewerbung.pdf“, sondern mit Ihrem Namen und dem Stichwort „Bewerbung“.
  4. Wenn man viele Zeugnisse und Arbeitsproben einscannt, kann die Datei schnell sehr groß werden. Wenn die Unternehmen keine Obergrenze vorgeben, sollte die Mail nicht 5MB überschreiten. PDF-Dateien lassen sich mit verschiedenen Tools verkleinern – ohne, dass es beim Ansehen auf dem Bildschirm oder Ausdrucken einen spürbaren Qualitätsverlust gibt.
  5. Nie voreilig auf Senden klicken, sondern wie bei der gedruckten Bewerbung noch mal gründlich auf Fehler und Vollständigkeit prüfen.

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