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Vier von zehn Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter auch von zu Hause aus arbeiten. Doch das Home-Office erfordert klare Regeln, sagt der Branchenverband Bitkom – und verrät, wie die Heimarbeit zum Heimspiel wird.

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ehr als 800 Unternehmen haben bei der Bitkom-Umfrage mitgemacht. Demnach erlauben 39 Prozent, dass ihre Mitarbeiter auch von zu Hause aus Arbeiten erledigen können. Mehr noch: das Home-Office ist in dem Unternehmen sogar Standard.

Damit steigt der Anteil an Home-Office-Befürwortern kontinuierlich an. 2016 waren es noch 30 Prozent, die die Heimarbeit von Mitarbeitern billigten. 2014 sogar nur 20 Prozent, die hier nickten, statt den Kopf schüttelten.

Der Branchenverband Bitkom prognostiziert, dass noch mehr Unternehmen das Home-Office befürworten werden:

„Digitale Technologien ermöglichen es, unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten. Home-Office wird für immer mehr Beschäftigte zum Alltag“ sagt Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder.

Doch hierzu braucht es auch klare Regeln, mit denen beide Seiten gut fahren. Diese sind zum Beispiel:

  • Nur bestimmte Tage sind für das Home-Office erlaubt, damit alle Mitarbeiter für gemeinsame Termine zur Verfügung stehen.
  • Die Anwesenheit im Büro ist die Regel – die Abwesenheit im Home-Office bleibt eher die Ausnahme, zum Beispiel nur einen Tag in der Woche.
  • Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern Vertrauen entgegen bringen – und Beschäftigte wiederum mit Selbstorganisation und -disziplin den Arbeitgeber überzeugen, dass das Home-Office tatsächlich funktioniert.

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