Newsletter abonnieren
Titel Bewerbung Soziale Profile 63 Prozent
Bild: iStock / Shutterstock [Montage]
Zahl des Monats

63 Prozent

Wer sich auf eine Stelle bewirbt, sollte auch seine sozialen Netzwerke vorzeigbar halten. Denn zwei von drei Personalern lesen mit, was Kandidaten hier schreiben.

D

as geht aus einer Umfrage unter mehr als 300 Personalern hervor, die der Digital-Verband Bitkom veröffentlicht hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich 63 Prozent der Personaler auch die Profile in Sozialen Netzwerken anschauen, sobald sie die Bewerbungsunterlagen durchgearbeitet haben. Also zum Beispiel öffentliche Profile wie Twitter und öffentliche Facebook-Einträge oder auf öffentlich gestellte Instagram-Profile.

Die meisten Unternehmen haben hierzu keine Regeln, ob dies der Personaler oder die potenzielle Chefin darf. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass es hier keine offiziellen Vorgaben für sie gibt.

Was heißt das jetzt für Bewerber? Alle Profile schließen oder gar löschen, damit niemand einen doch womöglich zweideutigen Post missversteht? Besser nicht: Denn wer als Bewerber gar kein Profil in den sozialen Netzwerken hat, kann seinem beruflichen Fortkommen mitunter ebenfalls schaden. Für 16 Prozent der befragten Personaler ist mindestens ein Profil in sozialen Netzwerken Einstellungskriterium.

Guter Tipp der Bitkom-Studienleiter: „Wer in sozialen Netzwerken nicht auftreten will, gleichzeitig aber sein berufliches Fortkommen fördern möchte, kann eine eigene Website einrichten und mit einem geschützten Link den potenziellen Arbeitgebern exklusiv zur Verfügung stellen.“

Die Studie ist auf www.bitkom.de nachlesbar.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren