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„Bin ich mit dem Sparbuch gut bedient?“ Berliner und ihr Anlageverhalten – die Berliner Sparkasse hat nachgefragt. Bild: Shutterstock
Umfrage

Sicherheit statt Zinsen

Kaum Veränderung in der Sparmentalität der Hauptstädter: Das hat die jüngste Anleger-Umfrage der Berliner Sparkasse unter Berlinern ergeben.

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rotz verschwindend geringer Sparzinsen setzen die meisten Berlinerinnen und Berliner bei der Geldanlage auf Sparbücher (27 Prozent; Vorjahr: 32 Prozent) und Tagesgeldkonten (26 Prozent; Vorjahr: 30 Prozent), wenn auch mit rückläufigem Trend. Das ergab die neueste Erhebung des Umfrageinstituts info GmbH im Auftrag der Berliner Sparkasse. Noch beliebter sind lediglich private Rentenversicherungen (30 Prozent; Vorjahr: 32 Prozent).

Die Sicherheit ihres Geldes hat für 87 Prozent der rund 1.000 befragten Berliner oberste Priorität. Mit möglichen Risiken verbundene Investments sind für die Mehrheit tabu: „Nach wie vor haben mehr als zwei von drei Kunden Vorbehalte gegenüber Wertpapieren – damit entgehen ihnen Ertragschancen”, sagt Frank Schröter, Regionalleiter der Berliner Sparkasse.

Um angesichts der steigenden Inflation eine schleichende Entwertung der Ersparnisse zu verhindern, empfiehlt der Anlageexperte chancenreichere Ergänzungen zum klassischen Sparen. „Schon mit Kleinbeträgen kann man in breit gemischte Investmentfonds investieren – bei überschaubarem Risiko”, so Schröter.

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