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Bild: Berliner Sparkasse
Über Geld spricht man schon

Auf der Suche nach den Inseln des Glücks

Tanja Müller-Ziegler ist seit Oktober 2014 Privatkunden-Vorstand der Berliner Sparkasse. In unserer Serie “Über Geld spricht man schon” verrät uns die gebürtige Schwäbin wie sie es selbst mit den Finanzen hält?

Ihr erstes selbst verdientes Geld?
»Puffer drücken« für Loks und Wagen beim Spielzeughersteller Märklin als Ferienjob während des Studiums. An die Akkordarbeit und die schon seit Jahren dort hart arbeitenden Frauen kann ich mich heute noch sehr gut erinnern.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?
Manchmal gönne ich mir den Kauf einer tollen Handtasche. Das ist dann nicht immer vernünftig.

Bargeld oder Karte?
Ganz klar: Karte! Sie gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und Flexibilität. Sogar bei Apps wie »mytaxi« kann ich die Kartendaten hinterlegen.

Was ist für Sie Luxus?
Echter Luxus ist für mich ein freier Tag, der nicht verplant ist, an dem der Kalender leer ist. Dann mache ich nur, worauf ich in dem Augenblick Lust habe. Oft schwinge ich mich aufs Fahrrad, manchmal geht es shoppen oder ich finde Zeit für ein gutes Buch.

Wofür sparen Sie?
Mir ist in jüngster Zeit eine besondere Wohnung aufgefallen, die ich mir nach längerer Überlegung gekauft habe. So fließen meine Raten derzeit nicht in ein Sparprodukt, sondern in die Immobilienfinanzierung. Für mich ist das auch ein Sparen für die Altersvorsorge.

Was macht glücklicher als Geld?
Es gibt im Leben wohl eher nur Inseln des Glücks. Solche Inseln sind für mich, andere Welten, Denkweisen und Kulturen zu entdecken. Deshalb reise ich auch sehr gerne, probiere Neues aus. Doch oft sind es die einfachen Dinge, zum Beispiel strahlender Sonnenschein.

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