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Titel Weihnachtsspende
Bild: Shutterstock
Engagement

Spenden statt Schenken

50.000 Euro Weihnachtsgeld spendet die Berliner Sparkasse auch 2018 wieder an vier soziale Projekte. Wie es verteilt wird, entscheiden Kundinnen und Kunden mit ihrer Stimme.

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uch 2018 verzichtet die Berliner Sparkasse auf Kundenpräsente zu Weihnachten und spendet das Geld stattdessen an vier soziale Projekte in Berlin. Dabei können Kundinnen und Kunden selbst entscheiden, welchem Projekt sie ihre Stimme geben. Der Gesamtbetrag wird anschließend entsprechend der Stimmenanzahl prozentual auf die Projekte aufgeteilt.

Folgende Projekte und Initiativen wurden für die Weihnachtsspende 2018 ausgewählt:

Projekt 1: Unterstützung für junge Erwachsene mit Krebs

15.000 junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren erkranken jedes Jahr an Krebs. Viele fühlen sich mit dieser Diagnose überfordert. Hier hilft der „Treffpunkt Berlin“ der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Der Treffpunkt ist Anlaufstelle und Ort zum Austausch, um sich gegenseitig Mut zu machen.

Krebstherapie
Bild: Shutterstock

„Junge Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder waren, suchen in Deutschland oft vergeblich nach persönlichem Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten mit gleichaltrigen Betroffenen in ihrer Region“, berichten die Organisatoren. Die regionalen Treffpunkte sollen das ändern und ein Netzwerk bieten, das auffängt. Hier gibt es Selbsthilfegruppen, Beratungsangebote und auch hilfreiche Literatur. Zum Beispiel Erste-Hilfe-Tipps von Betroffenen.

Hier geht’s zur Berliner Gruppe.

Logo Krebs-stiftung

Die Stiftung selbst hat sich 2014 gegründet. Sie will die Erforschung von Krebs bei jungen Erwachsenen fördern und dazu beitragen, Behandlung, Heilungschancen, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven der Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Projekt 2: Musik als Brücke der Kulturen

Musik ist die Brücke zwischen den Kulturen. Unabhängig vom Bildungsstand bringt sie Menschen zusammen. Das nutzt der Verein Vincentino, um Kindern die Herkunftskulturen von anderen Kindern zu reflektieren, die in Berlin leben und die Stadt mit ihrer Vielfalt erleben.

Vincentino

Im Jahr 2008 gründete die Journalistin Sandra Maischberger gemeinsam mit Mitstreiterinnen den gemeinnützigen Verein. Seitdem initiiert dieser kulturelle Bildungsprojekte an Berliner Schulen. Vincentino wendet sich an Schülern in Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain, die kaum Kontakt zu kulturellen Angeboten finden.

Musizieren Mit Kindern
Bild: Shutterstock

Im Projekt „Kids on Drums“ lernen die Kinder zum Beispiel mit Marimbaphonen, Basstönen, Xylophonen, eigens modulierten Bass-Drums und Congas, Cajons und Cowbells Lieder aus fremden Kulturen. Dazu gibt es zwölf Musik-Klassen in Kreuzberg und Neukölln vor Ort in den Schulen. Angeleitet werden die Kinder durch internationale Musiker, allen voran Alfred Mehnert: „Seine Früherziehungs-Methodik verbindet Rhythmik, Melodik und Bewegung und hat den Unterricht auf Augenhöhe mit den Schülerinnen und Schülern zum Ziel“, schreibt der Verein.

Projekt 3: Älteren Menschen beim Erinnern helfen

Alte Dame Lebenshilfe
Bild: David Maurer / Lebenshilfe

Das Gedächtnis lässt im Alter nach – bei Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung sogar ganz dramatisch. Das Projekt „Geschichte zum Anfassen“ der Lebenshilfe hilft Betroffenen, indem es Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar macht – und auf diese Weise bewahrt: Ein wärmendes Kissen oder ein nach Blumen riechendes Parfüm unterstützt zum Beispiel die Vorstellungskraft der älteren Menschen, deren Kräfte im Alter schwinden.

Lebenshilfe

Gleichberechtigung und Barrierefreiheit für Menschen mit geistiger Behinderung – das sind die Ziele der Lebenshilfe. Seit 1958 setzt sich die Bundesvereinigung als Selbsthilfe-, Eltern- und Fachverband für Menschen mit Behinderung und ihre Familien ein. In Berlin ist die Lebenshilfe mit mehr als 70 Angeboten besonders präsent. Die Lebenshilfe begleitet Menschen mit geistiger Behinderung dabei, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen – und ihre Fähigkeiten größtmöglich zu entfalten.

Projekt 4: Leben im Großstadt-Dschungel

In einer Stadt wie Berlin können Kinder schnell den Bezug zur grünen Natur verlieren: Das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin im nördlichen Grunewald möchte das ändern. Auf dem Programm des Projektes „Leben im Großstadt-Dschungel“ stehen vielfältige natur- und erlebnispädagogische Aktionen im Wald, im Wasser und im Stadtgrün.

Oekowerk
Bild: Ökowerk e.V.

Das Angebot, das die Spende fördern soll, richtet sich vor allem an sozial benachteiligte Kinder aus Familien. Mit den Erlebnissen in der Natur können sie eine positive Beziehung zur Umwelt aufbauen und lernen diese wertschätzen.

Logo Oekowerk
Bild: Ökowerk e.V.

Das Ökowerk selbst hat sich 1985 gegründet in einem ehemaligen Wasserwerk gegründet. Eine Reihe von Umwelt-Engagierten aus der Zivilgesellschaft und Stadtpolitik brachten es auf den Weg. Bis heute ist es ein nicht-staatliches Informations- und Bildungszentrum, gefördert vom Land Berlin, das hier auch seine Beratungsstelle für Umweltbildung hat. Es steht übrigens allen Besuchern am Wochenende offen und bietet auch eine schöne Gelegenheit für einen Familien-Ausflug mit Naturerkundung rund um den See und anschließend leckerem Kuchenessen.

So stimmen Sie ab:

Bis zum vierten Advent können Kundinnen und Kunden der Berliner Sparkasse über die Verteilung der Weihnachtsspende abstimmen. Dabei hat jeder eine Stimme.

Privatkunden der Berliner Sparkasse erhalten eine Einladung zur Stimmabgabe über ihr Online-Banking.

Firmenkunden nutzen bitte den Teilnahmecoupon in ihrer Weihnachtspost.

Sie sind Kunde der Berliner Sparkasse, nehmen aber nicht am Online-Banking teil: Schicken Sie uns Ihre Stimme per E-Mail an die Redaktion.

Die Verteilung der Spende erfolgt über die Stiftung Berliner Sparkasse – von Bürgerinnen und Bürgern für Berlin, die sich seit 2010 für ein besseres Miteinander in der Stadt einsetzt.

www.berliner-sparkasse.de/stiftung

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