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Titel Reise-umfrage
Bild: Shutterstock
Umfrage

Berliner fahren mehr in den Sommerurlaub

Immer mehr Berliner erlauben sich in der Sommerzeit einen Tapetenwechsel. In diesem Jahr verreisen zwischen Juni und September 62 Prozent (2017: 57 Prozent) der Berlinerinnen und Berliner – ein Plus von 21 Prozentpunkten gegenüber 2013. Das hat eine repräsentative Umfrage der Berliner Sparkasse ergeben.

Gleichzeitig steigt die Zahl der Kurzurlauber: Neun Prozent der Befragten sind weniger als eine Woche lang unterwegs (2017: sechs Prozent). 17 Prozent planen eine einwöchige Reise (2017: 13 Prozent). Ein Großteil der Berliner wird zwischen acht und 14 Tage im Sommerurlaub verbringen (42 Prozent; 2017: 43 Prozent). „Immer mehr Berliner profitieren von der wirtschaftlichen Lage der Stadt. Gleichzeitig wird das Reisen günstiger“, sagt Olaf Schulz, Direktor Private Kunden bei der Berliner Sparkasse.

Mehr Geld für den Urlaub übrig

Im Schnitt darf der Sommerurlaub 2018 1.415 Euro kosten (2017: 1.436 Euro). Je älter die Berliner, desto mehr planen sie für die Reisekasse ein. Bei den meisten ist das Geld für schöne Tage mit Familie, Partnern und Freunden gedacht (68 Prozent). Jeder Dritte will sich im Urlaub am liebsten bewegen – ob im Wasser oder in den Bergen. Das Interesse an anderen Kulturen hat im Vergleich zum Vorjahr stark nachgelassen. Zwar zählt dieses Kennenlernen für 45 Prozent der Berliner immer noch zu den Lieblingsaktivitäten im Urlaub. 2017 waren es aber noch 60 Prozent gewesen.

Entsprechend hoch im Kurs steht in diesem Jahr die Destination Deutschland. Fast die Hälfte der Reisenden verreist im Sommer innerhalb der Heimat, das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Top zwei der Lieblingsziele ist Spanien (15 Prozent). 13 Prozent planen eine Fernreise.

Was fast alle Berliner mit in den Urlaub nehmen – und zwar unabhängig vom Alter –, ist Bargeld (87 Prozent; 2017: 76 Prozent). Gleichzeitig gewinnen Kreditkarte (47 Prozent; 2017: 42 Prozent) und Girocard an Bedeutung (45 Prozent; 2017: 35 Prozent). „Die Mischung macht’s: Wer in der Eurozone mit der Girocard bezahlt, dem werden keine Extra-Gebühren berechnet. Und mit unseren Kreditkarten kann man an vielen Automaten weltweit kostenlos Bargeld abheben“, sagt Olaf Schulz.

Mehr als 1.000 Berlinerinnen und Berliner waren im Mai 2018 im Auftrag der Berliner Sparkasse vom Umfrageinstitut info GmbH zu ihren Reiseplänen befragt worden.

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