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Bild: Andreas Altwein, picture-alliance / dpa
Roman Herzog Preis

Auszeichnung für innovative Vorbild-Projekte

Der mit 20.000 Euro dotierte Roman Herzog Preis soll ein besonderes gesellschaftliches Engagement würdigen. Bewerben können sich Projekte und Initiatoren bis zum 31. Juli 2018 bei der Berliner Sparkasse.

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oman Herzog (1934-2017) hat als siebter Bundespräsident Deutschland nachhaltig geprägt. Seine Berliner Rede von 1997 mit dem zentralen Satz „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“ machte ihn berühmt. Auch sonst setzte er sich beständig für Reformen, Mitgestaltung und Eigeninitiative in seiner Amtszeit ein.

Die Stiftung Brandenburger Tor – die Kulturstiftung der Berliner Sparkasse im Max Liebermann Haus – hatte die Ehre, den früheren Bundespräsidenten von 1999 bis 2015 als Vorsitzenden des Kuratoriums zu haben. Herzogs Arbeit hat maßgeblich dazu beitragen, dass diese ein verlässlicher und erfolgreicher Partner für bürgerliches Engagement im kulturellen Leben der Stadt wurde.

Erneut wird in diesem Jahr der mit 20.000 Euro dotierte Roman Herzog Preis ausgeschrieben. Damit sollen Berliner Initiativen ausgezeichnet werden, die mit ihrem gesellschaftlichen Engagement ganz im Sinne Roman Herzogs, für einen spürbaren Ruck in Berlin sorgen. Sie sollen bundesweit als Vorbild fungieren. Roman Herzog sagte bereits selbst: „In Berlin wird Zukunft gestaltet. Nirgendwo sonst in unserem Land entsteht so viel Neues. Hier spürt man: Wir können etwas gestalten, ja sogar etwas ändern.“

Preisträger 2017 war S27 Kunst und Bildung. Sie entwickelt experimentelle Projekte, die die Initiativkraft von jungen Menschen stärken. Auch die Heinz und Heide Dürr Stiftung sowie Aufbruch Neukölln e.V. wurden 2017 für ihr Engagement in Berlin ausgezeichnet. Mehr lesen Sie in unserem Artikel Berliner Projekte mit bundesweiter Strahlkraft.

„Wir wollen insbesondere die Mutigen auszeichnen, die am Anfang stehen“, hebt Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse hervor. „Mit dem Preis möchten wir das Andenken an den langjährigen Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Brandenburger Tor ehren.“

So werden auch in diesem Jahr unter allen Einsendungen drei Finalisten ermittelt, aus denen das Kuratorium der Stiftung Brandenburger Tor den Preisträger des Roman Herzog Preises wählt. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird am 23. November 2018 feierlich im Max Liebermann Haus am Pariser Platz überreicht. Die beiden weiteren Finalisten werden mit jeweils 5.000 Euro geehrt.

Bewerben und vorgeschlagen werden können alle natürlichen Personen sowie Vereine und Unternehmen, die mit ihrem herausragenden Engagement der gesellschaftlichen Weiterentwicklung Berlins und dem Zusammenhalt in der Stadt dienen. Die Bewerbungsphase endet am 31. Juli 2018.

www.berliner-sparkasse.de/roman-herzog-preis

Das Video zu seiner Ruck-Rede:

Formate: video/youtube

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