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Titel Singalong 2018
Bild: Aurelio Schrey
Engagement

Musik ist für alle da

Klassische Partnerschaft: Die Berliner Sparkasse unterstützt die Komische Oper Berlin dabei, junge Menschen für die Schönheit des Musiktheaters zu begeistern.

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uf die universelle Sprache der Musik setzen die Komische Oper Berlin und die Berliner Sparkasse auch in der laufenden Spielzeit 2018/19. Gemeinsam wollen sie insbesondere die Herzensthemen „Vielfalt“ und kulturelle Öffnung noch mehr in die Stadt hineintragen. Deshalb ist Berlins größtes Finanzinstitut nun schon im zweiten Jahr stolzes Mitglied im Chor der Förderer des traditionsreichen Opernhauses in der Behrenstraße in Mitte.

„Die Zusammenarbeit mit der Komischen Oper ist auch im dritten Jahr sehr erfolgreich”, freut sich Christina Pries, Referentin für gesellschaftliches Engagement der Berliner Sparkasse. “Es hat sich bestätigt, dass wir viele Werte teilen und in unseren gemeinsamen Projekten etwas Neues für kleine und große Opernbesucherinnen und -besucher schaffen können – mit positiven Effekten für beide Kooperationspartner.”

Die Schwelle zur Hochkultur sei bei der Komischen Oper Berlin niedriger als bei anderen klassischen Opernhäusern. „Das Haus ist sehr familiär und kundennah“, so Christina Pries. Man passe deshalb optimal zusammen: „Wir wollen durch unser Engagement dabei mithelfen, dass spannendes Musiktheater noch einfacher für Menschen erschlossen wird, die bislang nicht in die Oper gehen.“

Sing Along 2018 6
Bild: Aurelio Schrey

Auch der quirlige Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky freut sich sehr über die vereinten Kräfte im Engagement für ein buntes Berlin: „Vielfalt ist nichts Selbstverständliches, sondern muss als ein besonderes Gut gepflegt und immer wieder neu erkämpft werden. Ein Blick auf die derzeitige internationale Großwetterlage genügt, um das zu erkennen.“, so der australische Theatermann, der das Haus seit sechs Jahren leitet. Für ihn hat Kunst gerade jetzt eine große Aufgabe: „Selbst in Berlin, dieser wunderbaren und offenen Metropole, finden täglich homophobe Übergriffe statt, werden Menschen mit Migrationshintergrund benachteiligt und fährt die AfD ein Wahlergebnis von teilweise über 20 Prozent ein! Auch in Berlin ist es also erforderlich, sich für Vielfalt einzusetzen. Gemeinsam mit einem starken Partner wie der Berliner Sparkasse – umso besser!“

Ein Konzert der kulturellen Vielfalt

Herzstück der Zusammenarbeit zwischen Komischer Oper Berlin und Hauptstadtsparkasse ist das Mitsing-Projekt „Berliner Sing Along“ mit Berliner Grundschulen. Die Federführung bei dieser außergewöhnlichen Initiative hat die renommierte wie umtriebige Musiktheaterpädagogin der Komischen Oper Berlin, Anne-Kathrin Ostrop. Erfolgreich organisiert und betreut sie mit ihrem zehnköpfigen Team rund 350 Workshops pro Jahr und trägt so klassische Melodien des Musiktheaters in die Berliner Kieze: „Mit Unterstützung der Berliner Sparkasse gehen wir in Schulen, in denen eine große Vielfalt an Nationalitäten, Bildungshintergründen und Haushaltseinkommen eine heterogene Schülerschaft garantiert“, freut sich die mitreißende Musiktheaterpädagogin. Höhepunkt ist das gemeinsame „Sing Along“-Konzert im großen und wahrlich glamourösen Saal der Komischen Oper Berlin am Ende des Schuljahres. Nach zwei erfolgreichen Konzerten mit Kindern aus Reinickendorfer und Lichtenberger Grundschulen (2017 und 2018) singen sich in diesem Jahr mehr als 1.000 Kinder aus dem nördlichen Charlottenburg mit einem außergewöhnlich vielstimmigen und vielfältigen Kinderchor in die Herzen der Berlinerinnen und Berliner. Mit dabei sind die Alfred-Brehm-Grundschule, die Ludwig-Cauer-Grundschule und die Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule.

Jeder Mensch hat eine Stimme!

Eindrücke zum Sing Along von Komischer Oper Berlin und Berliner Sparkasse erfahren Sie in unserer Reportage über die Proben in der Grundschule an der Peckwisch aus dem Jahr 2017.

Ein Interview mit der Musiktheater-Pädagogin der Komischen Oper Berlin, Anne Kathrin Ostrop, lesen Sie in unserem Artikel “Die Oper ist ein Gemeinschaftserlebnis”.

Barrie Kosky öffnet die Oper für neue Zielgruppen

Komische Oper Peter Pan
Bild: Jan Windszus Photography

Berlinerinnen und Berliner können sich auch in der neuen Spielzeit von der nahbaren Kunst beim außergewöhnlichen Opernhaus mit rekordverdächtiger Auslastung und über 45.000 Kindern und Jugendlichen pro Spielzeit überzeugen. Unter Intendant Kosky wurde das Haus in den letzten Jahren zum „Talk of town“. Mit seinem überraschenden Spielplan schaffte er den hochgelobten Spagat zwischen selten gespielten Barockstücken und entstaubten Musicals und öffnete seine Oper für ganz neue Zielgruppen. Hervorzuheben ist hier beispielsweise das einzigartige Projekt „Selam Opera!“, das türkeistämmige Berlinerinnen und Berliner für klassische Klänge begeistert, über das Unterzeichnen der Charta der Vielfalt als einziges Opernhaus und das Engagement des Hauses für die LGBTI*-Community bis hin zu der innovativen und vielsprachigen Übertitelanlage, die in jeden Sitzplatz integriert ist und den Text der Musikstücke in verschiedenen Sprachen einblendet.

Kooperation bleibt spannend

Sing Along 2018 3
Bild: Aurelio Schrey

Auch die Premieren der diesjährigen Spielzeit sorgten für große Emotionen und mitreißende Melodien: Die Kinderoper „Der Zauberer von Oz“ des italienischen Komponisten Pierangelo Valtinoni begeisterte vor allem das junge Publikum. In die Herzen der Berliner schlich sich auch eine der bewegendsten Liebesgeschichten der Musiktheaters – Giacomo Puccinis Meisterwerk “La Bohème”. Und mit der Comic Operetta “Candide” von Leonard Bernstein brachte die Komische Oper Berlin zugleich wildes Roadmovie, satirische Philosophiestunde und eine Liebeserklärung an die europäische Musikgeschichte auf die Bühne.

Für die neue Spielzeit ab Herbst 2019 verspricht Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky “ein Jahr Opernrausch” und widmet die Spielzeit Dionysos, dem Urvater des griechischen Theaters und Sinnbild für die Kraft der Bühne.

Kontakt:
Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin-Mitte
www.komische-oper-berlin.de
Tel.: (030) 47 99 74 00

Premieren der neuen Spielzeit 2019/2020:

Sonntag, 13. Oktober 2019
Hans Werner Henze: „The Bassarids”“

Sonntag, 3. November 2019
Elena Kats-Chernin: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“

Sonntag, 1. Dezember 2019
Giuseppe Verdi: „La traviata“

Sonntag, 22. Dezember 2019
Paul Abraham: „Dschainah – das Mädchen aus dem Tanzhaus“

Samstag, 25. Januar 2020
Jaromir Weinberger: „Frühlingsstürme“

Freitag, 6. März 2020
Uraufführung „Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn!“ Ein Berlin-Abend (2020)

Sonntag, 29. März 2020
Jaromir Weinberger: „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“

Sonntag, 17. Mai 2020
Georg Friedrich Händel: „Jephtha“

Sonntag, 14. Juni 2020
Igor Strawinsky: The Rake`s Progress

Kundinnen und Kunden der Berliner Sparkasse erhalten auf reguläre Vorstellungen der Komischen Oper Berlin 5 Euro Rabatt auf die Eintrittskarten aller Preiskategorien (außer Kinderopern, diese sind bereits vergünstigt).

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