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Kaufen statt Mieten

Immobilien-Boom in Berlin

Expertise für Käufer und Verkäufer bei der Berliner Sparkasse: Warum sich die Investition in Wohnung oder Haus weiterhin lohnt, und welche Stadtteile am attraktivsten sind.

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it einer Eigentumsquote von 15 Prozent ist Berlin nach wie vor eine Mieterstadt. Doch der Trend zur eigenen Immobilie hält weiter an. Die Berliner Senatsverwaltung prognostiziert bis 2030 einen Bevölkerungszuwachs von 5,1 Prozent. Die große Nachfrage lässt auch die Preise steigen; Experten raten deshalb mehr Mietern zum Kauf.

Von teuer bis günstig: mehr Vielfalt am Berliner Markt

Seit 2014 haben die Preise im Durchschnitt um fast zwölf Prozent zugelegt. Das hat der Kaufpreisspiegel der LBS Nord für das dritte Quartal 2017 ergeben. Für die Analyse hat das Institut empirica die Verkaufsangebote in Berliner Tageszeitungen und Online-Portalen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen: In einem Drittel der zwölf Bezirke lohnt es sich eher eine gebrauchte Eigentumswohnung zu kaufen als sie zu mieten.

Am meisten sparen Käufer in Treptow-Köpenick, gefolgt von Spandau, Marzahn-Hellersdorf sowie Reinickendorf. In allen Bezirken liegt der Kaufpreis für eine durchschnittliche 60- bis 80-Quadratmeter-Wohnung unter dem Mietpreis.

„Wer in die eigenen vier Wände investiert, tut damit gleichzeitig etwas für die Altersvorsorge“, betont Rüdiger Kamp, Vorstandsvorsitzender der LBS. „Als Käufer muss ich mir außerdem keine Gedanken über mögliche Mieterhöhungen machen und habe das gute Gefühl, dass die monatlichen Raten für die Wohnung in das eigene Vermögen fließen.“

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Die Neubauten kommen dem Berlin-Zuzug kaum hinterher: Seit 2013 haben die Preise im Durchschnitt um mehr als zehn Prozent pro Jahr zugelegt. Bild: Shutterstock

In zehn der zwölf Berliner Bezirke erreichen die Standardpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen mittlerweile mehr als 2.000 Euro pro Quadratmeter. Auf ganz Berlin bezogen werden im Durchschnitt 3.100 Euro pro Quadratmeter verlangt. Am preiswertesten sind gebrauchte Eigentumswohnungen weiterhin in Marzahn-Hellersdorf: Hier liegen die durchschnittlichen Angebotspreise bei 1.894 Euro pro Quadratmeter. Auch in Spandau liegen die typischen Preise noch knapp unter 2.000 Euro pro Quadratmeter.

Gestiegen sind die Preise in den letzten drei Jahren in fast allen Berliner Bezirken – in Tempelhof-Schöneberg und Neukölln sogar um mehr als 16 Prozent.

Experten sagen: Keine Preisblase in Sicht

„Eine Immobilienblase ist nach wie vor nicht in Sicht“, sagt Michael Kilian, LBS-Regionaldirektor. Zwar steigen die Preise, parallel aber auch die Nachfrage und Kaufkraft. Ein gutes Zeichen. Wohnungskäufer in Berlin können außerdem auf gute Finanzierungsbedingungen bauen und profitieren zudem von der staatlichen Wohnriester-Förderung, die der Gesetzgeber noch einmal deutlich verbessert hat. Auch ein durchschnittlicher Haushalt könne sich in Berlin noch Wohneigentum leisten. Die eigenen vier Wände werden dadurch zu einer idealen Vorsorge für das Alter.

„Wir kennen den Markt“

Die Berliner Sparkasse hat ihre Immobilienkompetenz in drei ImmobilienCentern gebündelt. Neben einer qualifizierten Beratung durch speziell ausgebildete Immobilienexperten erhalten Interessenten das gesamte Spektrum an Serviceleistungen aus einer Hand. Adressen unserer ImmobilienCenter und einen Überblick aller Leistungen finden Sie hier in unserer Service-Übersicht.

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