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Bild: Shutterstock [Montage]
Redewendungen erklärt

„Im Geld schwimmen“

Geld regiert die Welt, sagt man. Und es prägt die Sprache. Wir hinterfragen Redewendungen. Diesmal, warum man im Geld schwimmt.

Wenn Dagobert Duck eines noch lieber mag, als seinen geizig bewachten Geldhaufen zu zählen, dann ist es das regelmäßige Bad darin. Dazu stürzt sich die Comic-Ente in ihrem Geldspeicher Kopf voran in die „sauer verdienten” Taler und plantschte darin herum, angeblich gewandt „wie ein Schweinswal”.

Niemand hat es bisher geschafft, dem alten Duck das nachzumachen und in schweren, dichtgepackten Geldmünzen tatsächlich umherzukraulen. Zumindest kein Mensch. Einem Autohersteller soll es neulich gelungen sein: „Daimler schwimmt im Geld”, vermeldete das Handelsblatt im Herbst 2014.

Auch Versicherungen, dem deutschen Staat oder der Fußball-Bundesliga haben Medien schon unterstellt, das Kunststück zu beherrschen. Gerne heißt es dann auch, die Betreffenden wüssten „gar nicht mehr ,wohin mit ihrem Geld”. Damit aber fangen die Probleme oft erst an – bei Menschen wie bei Unternehmen. Nicht jeder kann sich in der Geldflut halten. So mancher geht unter darin – erschöpft, überfordert und trunken vom Zaster.

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