Titel Niedrigzinsphase
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Geldanlage in der Niedrigzinsphase

Der Durchschnittsdeutsche ist eher konservativ und risikoscheu, wenn’s um die eigenen Ersparnisse geht: Meist vertraut er auf das wenig lukrative Sparbuch, nur knapp zwanzig Prozent der privaten Vermögen werden
mit guten Renditechancen an den Aktien-, Renten- oder Rohstoff-Märkten angelegt. Bei den aktuellen Niedrigzinsen nimmt die große Mehrheit der Anleger so de facto eine Entwertung ihres Geldes in Kauf. Was empfehlen die Experten der Berliner Sparkasse?

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ie Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen auf 0 Prozent gesenkt. Die Notenbanken anderer Industrieländer verfolgen ebenfalls eine expansive Geldpolitik. Eine spürbare Zinsanhebung ist in nächster Zeit nicht
zu erwarten. Liegen die Zinsen längere Zeit unterhalb der allgemeinen Verbraucherpreisentwicklung, verlieren Geldvermögen real an Wert beziehungsweise an Kaufkraft. Um langfristig nicht in die Realzinsfalle zu geraten, ist es wichtig, einseitiges Investieren zu vermeiden.

So legen die Deutschen ihr Geld an. Stand: August 2016

Obwohl die Sparquote der privaten Haushalte – auch wegen der Niedrigzinsphase – auf niedrigem Niveau ist, steigt das Bruttogesamtvermögen der Deutschen kontinuierlich und summiert sich derzeit auf 5,3 Billionen Euro – das sind im Durchschnitt über 130.000 Euro pro Haushalt.

Über drei Viertel der privaten Vermögen werden dabei auf Bankkonten und bei Lebens- und Rentenversicherungen angelegt. Wertpapiere und Investmentfonds folgen noch mit weitem Abstand.

Anlageprodukte im Vergleich

Grundsätzlich gilt natürlich: Je größer die Sicherheit, desto geringer die Rendite, je größer das Risiko, desto höher auch die Renditechancen.

Risiko geringer: Viel Sicherheit, aber (fast) keine Rendite

Die Mittel für laufende Kosten, täglichen Bedarf und schnell verfügbare Rücklagen liegen sicher und jederzeit erreichbar auf Girokonto, Sparkassenbuch oder Tagesgeldkonto. Alle Einlagen sind durch den Haftungsverbund der deutschen Sparkassen abgesichert und gelten als absolut krisensicher. Die Verzinsung orientiert sich an den EZB-Leitzinsen – und ist daher zurzeit sehr niedrig.

Relativ sicher sind außerdem festverzinsliche Wertpapiere von Unternehmen, Institutionen oder Ländern, auch Anleihen, Bonds, Schuldverschreibungen oder Obligationen genannt. Die Höhe der Zinsen wird bei der Ausgabe festgelegt. Nur riskant bei mangelnder Bonität des Schuldners.

Risiko höher: Wenig Sicherheit, aber Chance auf hohe Rendite

Leitzinsentwicklung: Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen auf 0 Prozent gesenkt. Eine spürbare Anhebung ist in nächster Zeit nicht zu erwarten. Stand: August 2016

Höhere Renditechancen versprechen Aktien, Rohstoffe und Immobilien. Die Erträge von Aktionären sind abhängig von der Kursentwicklung der Aktie und Dividendenzahlung des Unternehmens. Aktienkurse schwanken in kurzen Zeiträumen. Auch die Handelspreise für Rohstoffe wie Erdöl, Stahl oder Gold unterliegen den Schwankungen von Angebot und Nachfrage. Risiken und Erträge sind hier schwer zu kalkulieren.

Immobilien stehen als Investition in konkrete Immobilien oder offene Immobilienfonds für eine langfristig stabile Sachwertanlage mit Sicherheit und Schutz vor Inflation.

Mehr Rendite und weniger Risiko dank Streuung

Inflationsrate: Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen nur moderat, im Jahresschnitt bleibt die Teuerungsrate allerdings deutlich oberhalb der Leitzinsen. Stand: August 2016

Durch optimale Streuung von Risiken (auch Diversifikation genannt) können höhere Renditen bei geringerem Risiko erreicht werden. Die Optimierung eines solchen Portfolios beruht auf der Methodik des Wirtschaftsforschers Prof. Harry M. Markowitz, für die er 1990 den Wirtschaftsnobelpreis erhielt. Die Musterportfolios der Berliner Sparkasse sind nach dieser gesicherten Theorie zusammengestellt. Sie werden durch die Börsenprofis der LBB-INVEST betreut und bieten je nach Anlageziel und persönlicher Anlegermentalität einen individuellen Mix aus allen Anlageklassen. Neben ausgesuchten Immobilienfonds stehen zusätzlich je nach Risikobereitschaft vier optimierte LBB-PrivatDepots zur Auswahl.

  • Klicken Sie sich hier durch die fünf Musterportfolios der Berliner Sparkasse, mit Informationen zum Anlagemix. (Stand: Januar 2017) Berliner Sparkasse

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  • Klicken Sie sich hier durch die fünf Musterportfolios der Berliner Sparkasse, mit Informationen zum Anlagemix.< (Stand: Januar 2017) Berliner Sparkasse

  • Klicken Sie sich hier durch die fünf Musterportfolios der Berliner Sparkasse, mit Informationen zum Anlagemix.< (Stand: Januar 2017) Berliner Sparkasse

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Mit einem Klick auf das Bild zum Musterportfolio erhalten Sie Informationen zu allen fünf Musterportfolios der Berliner Sparkasse. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Berliner Sparkasse

Wie lege ich mein Geld an?

Mehr zum Thema Vermögen und Rendite finden Sie in unserem Geldanlage-Spezial.

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