Titel Geld Haushalt
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Geld und Haushalt

Besser haushalten, mehr Geld

Zuerst die gute Nachricht: 79 Prozent der Deutschen sind überzeugt, gut mit Geld umzugehen. Das hat eine Befragung vom Beratungsdienst Geld und Haushalt in Deutschland ergeben. Doch jetzt die Schlechte: 8,36 Prozent der Deutschen sind verschuldet. Tendenz leider steigend.

Seit 2009 steigt die Zahl der überschuldeten Deutschen. Dies ergeben die Zahlen der Creditreform. Die Unternehmensgruppe agiert als Wirtschaftsauskunftei und Inkassodienstleister. Waren es 2009 noch 6,19 Millionen Bundesbürger – sind es 2017 schon 6,91 Millionen gewesen. 720.000 Menschen mehr. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt Frankfurt am Main.

Den Überblick behalten

Um tatsächlich mehr aus dem Geld zu machen, empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf die Ausgaben. Mehr als jeder fünfte Teilnehmer einer Befragung des Beratungsdienstes Geld und Haushalt schaut sogar täglich auf seine Ausgaben. „Ein genauer Überblick ist Voraussetzung für den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Finanzen. Wer sein Budget regelmäßig kontrolliert, ist daher eher in der Lage seine finanziellen Ziele auch zu erreichen“, erklärt Korina Dörr, Leiterin “Geld und Haushalt” beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband.

„Wer sein Budget regelmäßig kontrolliert, ist eher in der Lage seine finanziellen Ziele zu erreichen“ Korina Dörr

Doch wie kann das am besten gelingen? Das klassische Haushaltsbuch erfreut sich bei der Sparer-Nation Deutschland nach wie vor großer Beliebtheit. Es gilt als Hilfsmittel Nummer Eins, um die Finanzen zu kontrollieren.

Mann Am Taschenrechner
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Es muss kein Papierkram sein. Auch per Computer lässt sich das Budget im Auge behalten: 19 Prozent der Befragten nutzen Computer-Programme, 13 Prozent erledigen das sogar mit Hilfe von Übersichten im Internet und 6 Prozent verwenden Apps.

Sicherer Umgang mit den eigenen Finanzen

Alle Wege eint der gleiche Vorteil: Ein Haushaltsbuch gibt das sichere Gefühl im Umgang mit den eigenen Finanzen. Als zweiter Vorteil hilft es beim Erkennen von hohen Ausgaben, die wiederum gesenkt werden können. Diese positiven Effekte des Haushaltsbuches schlagen sich in direkten Verhaltensänderungen nieder. 39 Prozent der Befragten haben angegeben, das eigene Konsumverhalten zu ändern, 34 Prozent haben Rücklagen gebildet und 31 Prozent konnten ihre finanziellen Belastungen auf diese Weise besser übers Jahr verteilen.

Der Web-Budget-Planer des Beratungsdienstes Geld und Haushalt lässt sich zum Beispiel bequem von jedem Computer mit Internetzugang ausfüllen. Auch unterwegs können Mini-Ausgaben direkt mit dem Smartphone eingetragen werden. Das Programm berücksichtigt feste Monatsausgaben und gibt sogar die Information, wie viel Geld noch für spontanen Konsum zur Verfügung steht. Anhand des Monatssaldos können Nutzer jederzeit verfolgen, wie sie mit ihrem Geld haushalten. Bleibt der Saldo positiv, können Rücklagen gebildet werden.

Balken-Diagramme für mehr Übersichtlichkeit

Balken-Diagramme zeigen bequem und einfach an, wie sich die Monats-Einnahmen und Ausgaben entwickeln. So findet man leicht heraus, wo das Geld bleibt und welche Ausgabenposten das Budget besonders belasten. Nutzer können Einsparpotenziale aufspüren und mit klugen Kaufentscheidungen mehr aus ihrem Budget rausholen.

Haushaltskalender-2018
Bild: Beratungsdienst Geld und Haushalt

Bereits nach einem Monat sieht der Nutzer, wohin das Geld fließt. Nach einem Jahr ist genau ersichtlich, wie sich die Ausgaben verteilen, wo Schwankungen sind und wann z.B. größere Anschaffungen passen oder eher mit größeren Abbuchungen wie Versicherungsbeiträge kollidieren. Auf diese Weise lassen sich auch sehr gut langfristige Finanzentscheidungen, wie zum Beispiel den Erwerb einer Immobilie, vorbereiten.

Geld und Haushalt bietet einen kostenlosen Ratgeberservice für Verbraucher zum Bestellen oder Download. Dazu gehören Broschüren, Planungshilfen, Web-Budgetplaner und andere Online-Angebote sowie Vorträge:

www.geld-und-haushalt.de

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