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FondsSparen

FondsSparen: Die größten Mythen

Nur 18 Prozent der Deutschen nutzen die Chancen von Investmentfonds, um ihre Ersparnisse zu mehren. Das heißt: 82 Prozent glauben den Vorurteilen rund um Fondsprodukte. Höchste Zeit, mit diesen Mythen aufzuräumen.

Mythos 1: Fonds sind eine Modeerscheinung von Spekulanten.

Von wegen: Der Niederländer Abraham van Ketwich gründete 1774 den ersten Investmentfonds, bei uns ist diese Form der Geldanlage, bei der viele Sparer gemeinsam an der Börse investieren, seit über 60 Jahren populär.

Mythos 2: Die riskanten Fonds eignen sich nicht zum Sparen.

Natürlich gibt es Risiken, da die Kurse an den Finanzmärkten schwanken. Auf lange Sicht kann genau das aber auch von Vorteil sein: Wer regelmäßig einzahlt, profitiert vom „Durchschnittskosteneffekt“ und erhält bei niedrigen Kursen für die gleiche Sparrate mehr Fondsanteile. Geht es wieder aufwärts, profitiert man umso mehr.

Mythos 3: Investmentfonds sind nur etwas für Wohlhabende.

Nein, FondsSparen eignet sich für alle Sparer: Ab 25 Euro 
im Monat kann man
 in Investmentfonds einsteigen und so an der Leistungskraft der Wirtschaft teilhaben. Bei Arbeitnehmern kann diese Art des Vermögensaufbaus auch vom Arbeitgeber durch vermögenswirksame Leistungen (VL) oder vom Staat durch Riester-Prämien gefördert werden.

Mythos 4: Fonds sind so kompliziert.

Stimmt, aber nur solange die Entscheidung auf die lange Bank geschoben wird. Steht die Entscheidung, dem Zinstief aktiv entgegenzutreten und das Geld in Bewegung zu bringen, stehen Ihnen in Ihrer Sparkasse kompetente Anlageprofis mit Rat und Tat zur Seite.

Mythos 5: Bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft ist alles weg.

Im Gegenteil, denn Publikumsfonds sind insolvenzgeschützt. Bei Insolvenz der Fondsgesellschaft fallen die Vermögenswerte nicht in die Konkursmasse und bleiben deshalb voll erhalten. Zudem ist die Finanzwirtschaft eine der am stärksten regulierten Branchen.

An FondsSparen interessiert?: Lesen Sie hier unseren Artikel Die Ersparnisse in Bewegung bringen.

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