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Gewerbliche Immobilienfinanzierung

Wir bauen auf Berlin

Berlin zieht an wie ein Magnet: Seit Jahren verzeichnet die Hauptstadt ein stetes Bevölkerungswachstum. Das hat auch Folgen für die Stadtentwicklung. Zwei Unternehmen verraten uns, was sie dafür tun, das Berlin noch größer, bunter und lebenswerter wird.

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ie Instone Real Estate ist einer der größten Wohnentwickler Deutschlands und hat in den 26 Jahren Unternehmensgeschichte über eine Million Quadratmeter realisiert. 2015 und 2016 hat Instone Real Estate jeweils mehr als 1.000 Wohnungen geschaffen und übergeben. 48 Projekte bearbeitet das Unternehmen derzeit parallel, das größte davon: das Quartier Luisenpark, mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 200 Millionen Euro.

Luisenpark
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Der Luisenpark entsteht entlang des Mauerwegs im historischen Stadtteil Luisenstadt. Zwischen Mitte und Kreuzberg gelegen gibt es alles, was das Berliner Stadtleben so besonders macht, in unmittelbarer Nähe – Szenekieze mit hippen Clubs und Bars, geschichtsträchtige Orte, Kunst und Kultur sowie eine optimale Verkehrsinfrastruktur. Zudem lädt das nahegelegene Spreeufer zum Schlendern und Entspannen ein.

Luisenpark: „So bunt wie Berlin-Mitte“

„Als ganzheitliches Stadtquartier soll der Luisenpark die Menschen der Hauptstadt verbinden“, findet Carsten Sellschopf, Geschäftsführer von Instone Real Estate und COO für Berlin und Hamburg. Darum werden im Rahmen des Projektes Orte geschaffen, an denen die Menschen zusammenkommen können. Zum Beispiel ein parkähnlicher Innenhof mit öffentlicher Durchwegung, Gewerbeeinheiten für Gastronomie und auch eine quartierseigene Kita. Überhaupt, so Sellschopf, ist „alles sehr kinderfreundlich ausgerichtet, denn Kinder verbinden.“

Carsten Sellshopf
Bild: Tino Pohlmann

Der Luisenpark, dessen Fertigstellung übrigens für Ende 2019 vorgesehen ist, wurde nach dem „Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ geplant. Dieses sieht vor, einen Teil der Wohneinheiten als Sozialwohnungen zu errichten. Diese 139 Einheiten entstehen in Zusammenarbeit mit der kommunalen HOWOGE und sollen nach Fertigstellung zu Einstiegspreisen von 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet werden. Die übrigen Wohnungen werden an Eigennutzer und Kapitalanleger verkauft.

Dabei bieten die Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen ein vielfältiges Angebot für alle Lebensphasen. „Das Interesse ist sehr groß und die Käuferschaft international“, berichtet Sellschopf, „das ist zwar sprachlich manchmal eine Herausforderung für unsere Vermarkter, aber extrem bereichernd für die Stadt und die Gesellschaft: So bleibt unser Quartier genauso bunt wie Berlin-Mitte!“

Mercedes-Platz: Entertainment vom Feinsten

Buntes Treiben herrscht auch im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Hier entsteht zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße, nur knapp 2,5 Kilometer Luftlinie vom Luisenpark entfernt, das Zentrum eines neuen, lebendigen Stadtquartiers: der Mercedes Platz. Mit Bürogebäuden, Hotels und Restaurants sowie zahlreichen Unterhaltungsangeboten für Groß und Klein.

Spreeufer
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Herzstück des Quartiers ist die Mercedes-Benz Arena, eine der erfolgreichsten Multifunktionsarenen der Welt. Eröffnet wurde die riesige Arena bereits im Jahr 2008 und hat sich seitdem zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Bauherr war schon damals die Anschutz Entertainment Group (AEG) Real Estate & Development, die nun auch den Mercedes Platz entwickelt, umsetzt und künftig auch betreiben wird. Und darin ist die AEG ein absoluter Profi. Denn das Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles und rund 25.000 Mitarbeitern betreibt bereits rund 150 Veranstaltungsstätten weltweit und hat Großprojekte wie den Sport- und Unterhaltungsbezirk L. A. Live im Umfeld des STAPLES Centers in Los Angeles realisiert.

Michael Koetter
Bild: Thomas Starck

„Wir sagen: In Städten wie Berlin oder Los Angeles wollen wir die Arenen direkt in die Innenstadt bringen“, erzählt Michael Kötter, Vice President Real Estate & Development AEG. Der Erfolg gibt ihm recht: Wo noch vor Bau der Arena Brachland das Stadtbild dominierte, strömen heute etwa 1,3 Millionen Besucher pro Jahr hin, um sich Sportveranstaltungen anzuschauen oder Superstars wie Madonna, Eric Clapton oder Beyoncé hautnah zu erleben.

Nun soll mit dem Mercedes Platz auch die unmittelbare Umgebung zu einem Ort erstklassiger Unterhaltung ausgebaut werden. So entsteht derzeit ein neues Flaggschiff der UCI KINOWELT, das in 14 Sälen Platz für insgesamt 2.500 Gäste bietet. Auch eine Bowlingbahn mit Lounge-artigem Ambiente wird gebaut – mit 28 Bahnen sogar WM-tauglich. Und es kommt eine weitere Veranstaltungshalle hinzu, die Verti Music Hall. Die kleine Schwester der Mercedes-Benz Arena versteht sich als Ergänzung, ist etwas alternativer ausgerichtet und schafft mit einer Kapazität von etwa 4.500 Besuchern ein gemütliches, intimes Ambiente.

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Aber auch der Mercedes Platz selbst kann sich sehen lassen: mit Wasserfontänenfeld, acht fest installierten Medientürmen und umgeben von gemütlichen Bars und Restaurants eignet er sich ebenfalls perfekt für die Ausrichtung spannender Veranstaltungen. Die Berliner Sparkasse ist nicht nur Finanzierungspartner des Projektes, sondern wird natürlich auch vor Ort mit Geldautomaten vertreten sein. Die Fertigstellung und die Eröffnung des Mercedes Platzes sollen noch in diesem Jahr stattfinden.

Wir bauen für Berlin

Quartier Luisenpark
Auf 19.000 m2 an der Grenze zwischen Kreuzberg und Mitte entstehen 550 Wohnungen, darunter 139 Mietwohnungen. Investiert werden rund 200 Millionen Euro.

Mercedes Platz
Auf 20.500 m2 entstehen unter anderem eine Konzerthalle, ein Multiplex-Kino, eine Bowling-Halle und ein öffentlicher Platz mit 6.500 m2 Fläche.

Die Berliner Sparkasse betreut die beiden Bauprojekte als Finanzierungspartner. Stephan Heindl von der gewerblichen Immobilienfinanzierung der Berliner Sparkasse sprach mit uns über die ganzheitlichen Angebote für Investoren. Hier lesen Sie das Interview

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