Titel Federstuhl
Ein echter Hingucker: Der Sessel M1 vereint urbanen Style, traditionelle Fertigung und zeitlose Formgebung. Bild: Promo
Start-up: Federstuhl

Handwerk trifft Design

Berlins Kreativbezirk Kreuzberg ist schon wieder um ein Schmuckstück reicher. Denn seit Beginn dieses Jahres entwirft und fertigt hier ein kleines Team rund um den Designer und Unternehmer Manuel Binder hochwertige Premium-Möbelstücke. Hauptakteur ist der Sessel M1, dessen Design insbesondere durch die unkonventionelle Art der Polsterung besticht.

Ein Plädoyer für Qualität

„Ehrliches Design“ nennt Binder den Aufbau des Sessels. Und tatsächlich: In Sachen Klarheit und Transparenz macht dem M1 wohl keiner so leicht etwas vor. Herzstück des Sessels ist ein Glaskubus, der die Polstertechnik mit all ihren Elementen sichtbar macht. Die Sprungfedern und Gurte, die anders als bei herkömmlichen Sesseln nicht verborgen sind, fügen sich optimal in das geradlinige Design ein und verleihen dem Möbelstück einen modernen ‚industrial chic’.

Gleichzeitig möchte der Federstuhl-Gründer durch das offenherzige Design des M1 für eine Rückbesinnung auf traditionelle Handwerksberufe plädieren, die mit der voranschreitenden Massenproduktion von Möbeln immer stärker verdrängt werden. „Mit unserem M1-Sessel stellen wir uns dieser Entwicklung entgegen und rücken die Schönheit des Polsterhandwerks und seiner Erzeugnisse in den Mittelpunkt“, so Binder. Feinheit, Qualität und Leidenschaft können eben nicht maschinell hergestellt werden.

Plötzlich Designer

Manuel
Bild: Promo

Erstmals in Berührung mit dem Traditionshandwerk kam Binder während seiner Ausbildung zum Raumausstatter, in der das Polstern ein fester Bestandteil war. An eine Karriere als Designer dachte er damals jedoch nicht. So entstand die Idee zum M1 beinahe zufällig während eines USA-Aufenthaltes. Hier absolvierte Binder im Rahmen seines BWL-Studiums ein Praktikum bei einem New Yorker Designer. Eigentlich der Marketingabteilung zugewiesen musste er schnell feststellen, dass Tabellen und Datenbankpflege nicht gerade zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehörten. Der Rat des Designers: „Du musst selber etwas kreieren!“.

Diesem Rat folgend entstand der erste Entwurf des M1, der ihn fortan während seines Studiums begleitete. Mit der finalen Version startete der Jungunternehmer dann in die Selbstständigkeit – unterstützt von der Berliner Sparkasse. „Ich war schon immer Kunde bei der Berliner Sparkasse“, erzählt Binder, „und sie hat gerade im Bereich Gründerkredite einen guten Ruf – so hat dann auch alles schnell und unkompliziert funktioniert“.

Made in Berlin

Erhältlich ist der Design-Sessel in zahlreichen Varianten: 3 Holzarten, zwei Typen von Federn sowie ein großes Stoff- und Ledersortiment in verschiedenen Farben stehen zur Auswahl zur Verfügung. Unter www.federstuhl.com/konfigurator kann jeder Kunde gleich selbst zum Designer werden. Die Preise für einen Sessel liegen dabei zwischen 3.640 und 4.200 Euro. Hierfür bekommt man Qualität, die so transparent ist wie der Sessel selbst – denn der M1 wird zu 100 Prozent in Berlin gefertigt.

Die Möbelstücke entstehen in einer typischen Berliner Hinterhofremise: Auf zwei Stockwerken mit rund 90 Quadratmetern sind Büro und Werkstatt mit hauseigener Polsterei sowie ein kleiner Präsentationsbereich untergebracht. Hier können interessierte Kunden den Sessel nicht nur testen, sondern nach Absprache auch eine kleine Führung durch den Entstehungsort ihres Design-Objekts erhalten. Wer dann auf den Geschmack gekommen ist: Das nächste Federstuhl-Möbelstück steht schon in den Startlöchern. Noch in diesem Jahr soll ein Barhocker gelauncht werden.

www.federstuhl.com

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