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Titel Flowletics
Bild: David Jacob
Start-up des Monats

Flowletics: Mentaltraining made in Berlin

Mentaltraining in Berlin: Bringe deine mentale und emotionale Fitness mit Flowletics ins Gleichgewicht. Die Gründer der App verraten, wie das funktioniert.

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rivate Termine, Deadlines auf der Arbeit und zwischendurch immer wieder ein Blick auf das Smartphone – Nachrichten, soziale Medien und immer erreichbar sein. Dabei weiter fokussiert zu bleiben und seine wichtigsten Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, dass fällt nicht jedem Leicht. Gezieltes Mentaltraining kann helfen, sich besser zu konzentrieren. Wer dabei Unterstützung braucht, der findet die Lösung bei Flowletics, einer Meditations-App und Mentalcoach für die Hosentasche.

Mentaltraining durch geführte Audiosessions

„Wir wollen den Leuten helfen, zielgerichtet und produktiv zu bleiben“, erklärt Jonas Vossler, einer der drei Gründer von Flowletics. „Wir wollen unsere Nutzer in den Zustand der mentalen Höchstleistung versetzen und sie so dazu motivieren, voll konzentriert und gleichzeitig mühelos Höchstleistungen abzurufen.“ Dafür sind aber keine Besuche einer Seminargruppe nötig. Via App können die Nutzer einfach und bequem unterwegs oder zuhause an ihrer mentalen Fitness arbeiten.

Ein individuell abgestimmter Wochenplan mit geführten Audiosessions, hilft bei der persönlichen Weiterentwicklung und dem Mentaltraining.

„Jeder Nutzer beantwortet zu Beginn einige Fragen, daraus erstellen wir dann den passenden Trainingsplan“, beschreibt Jonas Vossler das Vorgehen in der Meditations-App, die es für IOS- und Android-Geräte gibt.

Flowletics App
Bild: flowletics

Mentalcoach mit Flow

Bevor Jonas Vossler Flowletics zu seinem Beruf machte, war er 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ludologie „In dieser Zeit entstand die Idee zu Flowletics. Ich stellte mir die Frage, was Menschen motiviert zu spielen und welchen Flow bringen Spieler mit?“, so Jonas Vossler über die Anfänge seiner Idee. Die Erkenntnisse aus seiner Forschung konnte er auch in die Flowletics-App miteinbringen. Etwa mit dem Flowscore könne der Spieltrieb ein wenig geweckt werden.
Aber was ist denn nun der Flow, den Jonas Vossler und seine beiden Mitgründer David Jacob, Designer und Peter Schwarz, Entwickler und seit Kurzem auch Zaid Meurer, zuständig für Sales und Business Development, den Nutzern der App versprechen?

„Der Flow besteht im Wesentlichen aus vier Bestandteilen: Kontrolle, Fokus, Leichtigkeit und Freude. Wenn wir diese Komponenten perfekt miteinander kombinieren, dann erreichen wir den Flow-Zustand.“ Jonas Vossler

„Und dieser hilft uns besonders leistungsfähig und konzentriert zu sein, ohne unsere Arbeit als Belastung zu empfinden.“ Für viele Berufstätige, die stets vor der Herausforderung stehen konstant Leistung zu bringen eine Meditations-App, die man ausprobieren sollte.

Weiterentwicklung von Flowletics

„Nach einem erfolgreichen Start sind wir momentan stetig dabei, die App funktional und inhaltlich weiterzuentwickeln. Unsere Nutzer trainieren regelmäßig mit ihrem digitalen Mentalcoach und können uns ihre Rückmeldungen geben, was ihnen gefällt oder was sie noch vermissen.“ Der Rücklauf sei durchweg positiv und konstruktiv. „Viele sind glücklich, dass sie die App und damit ein Werkzeug gefunden haben, sich besser zu fokussieren.“ Derzeit stehen ausschließlich Audiosessions zu Nutzung bereit, die Jonas Vossler auch selbst einspricht.

Für die Zukunft ist geplant, dass wir unsere Inhalte vielfältiger gestalten und weitere Angebote schaffen – etwa kurze Mini-Sessions, die zwischendurch absolviert werden können und weitere Kursformate, die das Angebot vielfältiger machen. Jonas Vossler

Wenn die Meditations-App in vollem Umfang verfügbar ist, dann ist geplant, sie für 12 Euro im Monat oder 60 Euro im Jahr anzubieten. Momentan gibt es sie noch kostenlos im Appstore und Playstore.

Flowletics Gruender
Bild: Dominik Tryba

Podcast rund um Mentaltraining und persönlichen Erfolg

Wer bis dahin nicht nur die ersten Angebote der Flowletics-App nutzen möchte, findet auch im regelmäßigen Podcast „Wie schafft man das?“ Interviews der Gründer mit ambitionierten und erfolgreichen Persönlichkeiten. Dort geht es unter anderem um die Fragen: Wie motiviere ich mich stets aufs Neue, wie gehe ich mit Stress um oder schaffe das, was andere schaffen? Den Podcast gibt es bei Spotify, Soundcloud und ApplePodcast.

Start-up Flowletics startet durch

Als Entwickler von Flowletics, haben die Berliner Gründer selbst die besten Voraussetzungen als Start-up durchzustarten. Welche sind ihre persönlichen Tipps und Learnings für andere Gründer? „Gründen ist Business“, bringt es Jonas Vossler auf den Punkt. „Eine Idee zu haben allein reicht nicht, man muss Geschäftsmann sein und sich von romantischen Idealen verabschieden.“

Die Berliner Sparkasse als Partner

Dass Flowletics mehr als eine Idee geblieben ist, dass verdanken die drei Gründer unter anderem auch der Berliner Sparkasse. „Wir waren von September bis Dezember 2018 eines der Start-ups, die in The Place ihren Arbeitsplatz hatten“, berichtet Jonas Vossler. „Dort haben wir besonders den Austausch mit den anderen Gründern und die Veranstaltungen der Berliner Sparkasse und The Place genossen“, erinnert sich Jonas Vossler. Außerdem betont er: „Die Berliner Sparkasse als Partner für unsere Finanzen rund um das Unternehmen empfinden wir als sehr angenehm und professionell.“

Arbeitsplatz in Berlin-Kreuzberg

Mit Unterbrechung für die Monate in „The Place“ hat das 2018 gegründete Unternehmen seine Arbeitsstätte in Kreuzberg. Als Teil von APX, einem Accelerator von Porsche digital und Axel Springer Digital Ventures, wird Flowletics hier mit 25.000 Euro Startkapital und einer Menge Know-how rund um Firmengründung und Weiterentwicklung unterstützt. Als nächste Ziele stehen auf der To-Do Liste der Gründer: „Die App weiterentwickeln und weitere Meditations- und Audiosessions-Angebote schaffen.“ Mit Hilfe des perfekten Flows werden diese Aufgaben fast von selbst zu verwirklichen sein.

Wachsen mit der Berliner Sparkasse

Start-ups finden bei der Berliner Sparkasse zahlreiche Möglichkeiten für die Finanzierung, Förderung und Beratung. In unserer Serie Start-up des Monats stellen wir die Vielfalt der Unternehmen vor. Hier geht es zu unserer Übersichtsseite Start-up des Monats >>

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