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Firmengründung

Alles, was du brauchst!

Gut gegründet: Der Spezialist Till Willebrand aus dem FirmenCenter Gründung und Nachfolge der Berliner Sparkasse erklärt, was Start-ups zum Start wissen müssen. Hier geht’s zum Interview.

Angenommen, ich möchte ein Start-up gründen – was brauche ich dafür als Erstes?

Tim Willebrand Berliner Sparkasse Start up Experte
Till Willebrand aus dem FirmenCenter Gründung und Nachfolge der Berliner Sparkasse. Bild: Elke A. Jung-Wolff

Erst einmal benötigst du eine Geschäftsidee und einen Businessplan, dann eine geeignete Rechtsform. Meist ist das eine GmbH oder eine Unternehmergesellschaft (UG). Dazu berät am besten ein Steuerberater. Ein Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht setzt den Gesellschaftsvertrag auf. Beim Notar wird dieser beurkundet und die Gesellschaft formal gegründet.

Und dann kann ich loslegen?
Noch nicht. Die Gesellschaft benötigt ein Konto, auf das die Gesellschafter das Stammkapital einzahlen. Bei einer UG reichen dafür schon wenige Hundert Euro. Das Unternehmen wird anschließend ins Handelsregister eingetragen und ist damit startklar. In einem Coworking Space wie beispielsweise The Place in Kreuzberg kannst du flexible Arbeitsplätze auf Zeit anmieten und bekommst direkten Kontakt in die Start-up-Szene.

Mein Start-up ist gut angelaufen – was muss ich bei den Finanzen beachten?
Am wichtigsten ist, die Liquidität auf dem Firmenkonto immer im Auge zu behalten. Größere Überweisungen, die das Tageslimit für deine Aufträge überschreiten, solltest du rechtzeitig bei deiner Bank ankündigen. Der Berater kann dann das Limit kurzfristig erhöhen. Außerdem sollte der Verfügungsrahmen deiner Kreditkarte mit dem Wachstum des Start-ups schritthalten. Strategisch ist es für Start-ups sehr wichtig, die nächste Finanzierungsrunde frühzeitig in Angriff zu nehmen. Dazu beraten wir als Start-up-Spezialisten gerne.

Welche weiteren Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für Start-ups?
Start-ups, die aus Hochschulen ausgründen, können in der Seed-Phase durch das EXIST-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft, BMWi, gefördert werden. Typischerweise finanzieren sich Start-ups, die ihr Produkt oder ihren Service noch entwickeln, mit Eigenkapital. Das gibt es unter anderem von Familie und Freunden, von Business Angels und von anderen Wagniskapitalgebern wie etwa Venture Capital Fonds. Auch öffentliche Förderprogramme für Start-ups gibt es in Berlin – über diese informieren die Investitionsbank Berlin, die IHK oder BerlinPartner.

Worauf sollte ich bei meiner Hausbank achten?
Wichtig sind Berater, die sich mit den Herausforderungen und Bedürfnissen von Start-ups auskennen. Sie sollten über ein großes Netzwerk verfügen und dir passende Förderkredite anbieten. Voraussetzung dafür sind ein marktreifes Produkt, erste Umsätze und ein nachhaltiges Konzept für die weitere Entwicklung.

Gut gegründet!

Für Jung­unter­nehmer und die, die es werden wollen, hat die Berliner Sparkasse ihr gesamtes Know-how im FirmenCenter Grün­dung und Nachfolge ge­bün­delt. Dort wer­den Existenz­gründer und Unter­neh­mens­nach­folger nach der Finan­­zierungs­­zu­­sage mindes­tens drei Jahre lang von einem erfah­renen Kom­petenz­team indi­viduell begleitet.

Außerdem können sie das große Experten­netz­werk mit Coaches, Unter­nehmens­beratern und Steuer­experten nutzen.

Telefon: 869 855 50
www.berliner-sparkasse.de/gruendung

Wachsen mit der Berliner Sparkasse

Bei der Berliner Sparkasse finden Start-ups zahlreiche Möglichkeiten für die Finanzierung, Förderung und Beratung. In unserer Serie „Start-up des Monats” stellen wir die Vielfalt der Unternehmen vor.

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