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»Das System wächst mit uns«: Für Adrian Uhlig ist digital und stationär zunehmend kaum zu trennen. Die neue Verkaufsstelle eint diese Welten problemlos. Bild: Christoph Schieder
Digitaler Point of Sale

Das mitwachsende Kassensystem für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung

Der Digitale POS ist die intelligente Kombination aus Kasse, Zahlungssystem und Warenwirtschaft – samt Option für die Einbindung in den Online-Handel. Je nach Branche individuell konfigurierbar.

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chaumstoff ist vielfältiger, als man denkt. Und wer damit handelt, sollte offen für Neues sein, denn: „Es gibt nichts, was es nicht gibt“, sagt Adrian Uhlig vom Schaumstoffladen Berlin. Ob Polster für Boote, Caravans oder Gartenmöbel, ob spezielle Matratzen, ultraleichte Event-Möbel oder kreativer Künstlerbedarf – „wo immer Schaumstoff drinsteckt, könnten wir mit drinstecken“, schmunzelt Uhlig. Seit vier Jahren führt er den Laden; die Zeichen stehen auf Wachstum. „Wir machen alles, was nicht von der Stange gemacht wird“, ist sein Motto. Neben Schaumstoffen bietet der Laden auch Stoffe sowie eine Nähstube, wo die Polster direkt bezogen werden. Mittlerweile gibt es sogar einen Online-Shop. Keine Frage: Es läuft für Adrian Uhlig und seine beiden Mitstreiter.

Weg von der alten Kassenlösung hin zum Digitalen Point of Sale

Nur die alte Ladenkasse, das wurde zuletzt deutlich, passte immer weniger zu den Anforderungen des wachsenden Unternehmens. Höchste Zeit für eine digitale Lösung: Im April 2020 wurde ein Digitaler Point of Sale (DPOS) angeschafft. Ein modernes Kassensystem mit vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten. Schon während des Probemonats stellte Uhlig fest, dass es richtig Spaß machte, die vielen Möglichkeiten zu entdecken. Zum Beispiel einfach auf Knopfdruck zu sehen, welche Produkte sich am besten verkaufen. Perspektivisch wolle man den Online-Shop einbinden. „Das System wächst, wir wachsen – das passt einfach“, sagt der Händler.

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FirmenCenter Electronic Business: Bastian Kurz, Digitalberater der Berliner Sparkasse, ist begeistert von den neuen Möglichkeiten, die das neue Kassensystem eröffnet. Bild: Christoph Schieder

All-in-one-Kassensystem – Digitalisierung zum Anfassen

Seit Ende 2018 erprobt die Berliner Sparkasse den DPOS – in enger Abstimmung mit Firmenkunden wie Adrian Uhlig. Bastian Kurz, Digitalisierungsberater bei der Berliner Sparkasse, berät und unterstützt Unternehmer dabei, sich die zahlreichen Möglichkeiten Schritt für Schritt zu erschließen.

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Bastian Kurz. Bild: Christoph Schieder

Gastronomen etwa bilden ihren Tischplan ab, Friseure ihren Terminplan. Intuitiv und mit wenigen Klicks lassen sich Produkte einbinden und Bestände prüfen. Das All-in-one-Kassensystem ermöglicht Gastronomen, Dienstleistern und Einzelhändlern, ihren Alltag einfacher und übersichtlicher zu gestalten, fasst Kurz zusammen.

Kassensystem: Kinderleichtes Handling

Einfache Bedienung, zeitgemäßes Design und Funktionalität haben Adrian Uhlig überzeugt. Natürlich müsse sich erst mal eingearbeitet, das System verstanden und an die eigenen Bedürfnisse und Prozesse angepasst werden. „Aber dann ist es kinderleicht, ein echter Selbstläufer“, freut sich der Schaumstoffprofi.

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Alles im Blick: Das Dashboard ist das Cockpit des DPOS. Hier sehen Unternehmer alles, was rund um Verkauf und Geschäftsprozesse wichtig ist.

Von der Verkaufsstelle zum Point of Sale

Ob im Delikatessenladen oder beim Lieblingsitaliener: Die Verkaufsstelle – neudeutsch: Point of Sale (POS) – ist die Schnittstelle zwischen Kunde und Unternehmen. Der Point of Sale kann ein Modegeschäft sein, die Kasse im Discounter oder eine Website. Oft ist er mehr als nur der Ort des Austauschs von Geld und Ware oder Dienstleistung. Besonders deutlich wird das im Supermarkt, wo in der Warteschlange an der Kasse bunt angepriesene Sonderangebote zu spontanen Käufen verführen.

DPOS: Zeitsparend und effizient

Doch ein zeitgemäßer Point of Sale geht über Verkaufsförderung im klassischen Sinne weit hinaus. Im digitalen Zeitalter ermöglichen smarte POS-Systeme, eine Vielzahl an geschäftlichen Prozessen effizient und zeitsparend zu verknüpfen: vom Kundenmanagement über Bezahlmöglichkeiten bis hin zur Warenwirtschaft.

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Die Zukunft ist mobil: Das Bezahlgerät »DONNER« lässt sich auch unterwegs einsetzen und macht den POS noch beweglicher. Bild: Christoph Schieder

Die Berliner Sparkasse bietet ihren Firmenkunden ein solches System und berät gerne im Hinblick auf individuelle Anwendungsmöglichkeiten. Rabatt-Aktionen, Terminvergabe, Lagerbestände oder betriebsinterne Benachrichtigungen? Mit der Lösung aus Hardware, Software und Services lassen sich individuelle Anforderungen abbilden und auch der Online-Handel einbinden.

Digitaler Point of Sale: Funktionen im Überblick

Der Digitale POS ist die intelligente Kombination aus Kasse, Zahlungssystem, Warenwirtschaft – samt Option der Einbindung in den Online-Handel. Je nach Branche individuell konfigurierbar:

Für die Dienstleistungsbranche

  • Terminverwaltung pro Mitarbeiter
  • Warenbestandsübersicht für verschiedene Standorte
  • einfache Abrechnung aller Leistungen
  • zentrale Verwaltung der Daten
  • Rabatt-Aktionen, Gutscheine, Coupons
  • neue Dienstleistungen schnell hinzufügen
  • keine IT Kenntnisse notwendig
  • automatisierte Benachrichtigungen

Für den Einzelhandel

  • einfaches Erfassen der Artikel per Barcode-Scanner
  • Rabatt-Aktionen, Coupons, Gutscheine
  • verschiedene Standorte und Warenlager
  • zentrale Artikelverwaltung mit Artikelinfos
  • Warenbestandserfassung in Echtzeit

Für die Gastronomie

  • Rechnungs-Split, Gangsteuerung sowie Auftragsverwaltung für die Küche
  • Übersicht des Warenbestands sowie Raum- und Tischplan mit Statusinfo in
    Echtzeit
  • Bestellungen und Verwaltung ohne Zettelwirtschaft auch mit mehreren
    Servicemitarbeitern
  • Direkte Ermittlung des Verbrauchs
  • Übersicht aller offenen Bestellungen
  • Automatische Benachrichtigung aus der Küche
  • Innovative Mehrwerte wie Trinkgeldfunktion, Coupons oder Gutscheine

Digitalisierungsberatung bei der Berliner Sparkasse

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