Newsletter abonnieren
Titel Bargeldlos Bezahlen
Bild: Daniel Devecioglu
Bezahlen

Aber bitte mit Karte

Auch kleine Beträge bargeldlos bezahlen: Bei der Bäckerei Czerr in Wilmersdorf können Kunden auch für nur eine Schrippe ihre Girokarte zücken. Das hat viele Vorteile für Kunden und Händler.

V

olle Einkaufstüten und pralle Körbe – wer seine Besorgungen erledigt, greift beim Bezahlen oft auf die Girokarte zurück. Bargeld wird zunehmend weniger genutzt. Laut einer Erhebung der Deutschen Bundesbank, wird nur noch etwa die Hälfte der Bezahlvorgänge im Einzelhandel mit Bargeld getätigt.

Kontaktloses Bezahlen: noch schneller und praktikabler

Spätestens seitdem das kontaktlose Bezahlen mit der Giro- und Kreditkarte möglich ist, ist der bargeldlose Zahlvorgang noch schneller und praktikabler. Seit kurzem können Sparkassenkunden mit Android-Smartphones sogar mit ihrem Handy bezahlen, ganz ohne Bargeld – das Handy wird so zur Girokarte. Mehr dazu in unserem Artikel Smartphone wird Geldbörse.

Formate: video/mp4

Schnell und hygienisch kassieren

Bei ganz kleinen Besorgungen bleiben die Deutschen aber bisher dem Bargeld treu. Einkäufe unter 5 Euro werden laut Bundesbank immer noch zu 96 Prozent aus dem Portemonnaie bezahlt, selbst bei Beträgen unter 20 Euro sind es noch 88 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist der Berliner Bäckermeister Toni Czerr, dessen „Naturbäckerei“ mit acht Filialen in Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg vertreten ist, fast schon Finanzpionier. „Seit Juni bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, bargeldlos zu bezahlen.“

Pos-terminal
1,70 Euro mit der Giro­karte? Bei Bäcker­meister Czerr und immer mehr Einzel­händ­lern ist das eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Kontakt­loses Bezahlen mit Karte oder Smart­phone wird auch für Kleinst­be­träge immer beliebter. Bild: Daniel Devecioglu

In drei Läden des Traditionsunternehmens können Kunden jetzt auch Kleinstbeträge schnell und bequem mit ihrer Girokarte oder Smartphone-App bezahlen. Für eine Bäckerei ist dies eher ungewöhnlich, sind viele Kunden bislang doch sichtbar stolz, wenn sie den kleinen Betrag passend aus dem Münzfach zusammenkramen. „Wenn das bargeldlose Bezahlen von den Kunden gut angenommen wird, werden wir es auf alle Filialen ausweiten“, ist sich der Bäckermeister sicher.

„Kunden sind nicht mehr durch ihr Bargeld limitiert und nehmen vielleicht die ein oder andere Schrippe mehr mit.“ Bäckerei-Unternehmer Toni Czerr

Die Vorteile für Unternehmer Toni Czerr liegen auf der Hand. „Der Bezahlvorgang wird schneller und einfacher und was für uns als Unternehmen ein positiver Effekt ist: Kunden sind nicht mehr durch ihr Bargeld limitiert und nehmen vielleicht die ein oder andere Schrippe mehr mit.“ Ein weiterer Vorteil ergibt sich abends beim Kassensturz: Je mehr Kunden unbar bezahlen, umso weniger Münzen und Scheine müssen umständlich gezählt und zur Bank geschafft werden. „Auch wenn wir hier in den ersten Monaten noch keinen signifikanten Rückgang bemerken, denken wir, dass es den in Zukunft geben wird.“

Toni Czerr
Toni Czerr. Bild: Daniel Devecioglu

Denn auch Toni Czerr weiß: Vor allem junge Leute zahlen immer weniger mit Bargeld. „Selbst das Taschengeld der Kinder wird doch nur noch direkt auf das Konto überwiesen.“ Die Devise für den Kunden: Alles kann und darf mit Karte bezahlt werden. Dank niedriger Gebühren lohnt sich das Kassenterminal für die Bäckerei Czerr auch bei kleinen Summen.

Neben den Vorteilen für Kunden, die so schneller und bequemer bezahlen können, ist das Kassenterminal auch für das Verkaufspersonal ein Zugewinn. „Die Abwicklung der Bezahlvorgänge geht viel schneller und ist unkompliziert.“ Kein unnötiges Raussuchen von Wechselgeld mehr – auch ein hygienischer Vorteil. Kleingeld und Scheine, die durch viele Hände wandern, müssen hier in der Bäckerei nun nicht mehr über die Ladentheke gereicht werden.

Ausgereifte und sichere Technik

Nicht nur für die Kunden arbeiten die Kartenterminals über der Theke bestens. Auch im Hintergrund läuft digital alles wie am Schnürchen. „Die Software und das Kassensystem funktionieren einwandfrei. Auch von dieser Warte aus sind wir sehr zufrieden“, betont Toni Czerr.

Auf die Idee mit den Bezahlterminals brachte ihn seine Beraterin von der Berliner Sparkasse. „Wir wollen nun sechs Monate lang testen, wie das bargeldlose Bezahlen kleiner Beträge von unseren Kunden angenommen wird.“

Kartenterminals der Berliner Sparkasse – Vorteile für Händler:

• schnelle Abwicklung
• bei Beträgen unter 25 Euro kontaktlos und ohne PIN
• weniger Bargeld im Geschäft
• gerade im Lebensmittelhandel hygienischere Lösung
• Mehrwerte wie Marketing-Aktionen und Service-Portal
www.berliner-sparkasse.de/terminal

Zahlungsverkehr richtig managen!

Für Händler und Unternehmer, die sich und ihren Mitarbeitern den täglichen Zahlungsverkehr erleichtern wollen, hat die Berliner Sparkasse ihr gesamtes Know-how im KompetenzCenter Electronic Business gebündelt. Hier beraten Spezialisten zu Kartenterminals und Kassensystemen im stationären Handel, Zahlverfahren und Lösungen für Online-Händler bis hin zum kompletten Finanz-Management.

Telefon: (030) 869 855 00
Website Berliner Sparkasse – Zahlungsverkehr managen

Diese Themen könnten Sie auch interessieren