Titel Kosslick
Bild: Marc Ohrem Leclef
Über Geld spricht man schon

„Slow Life – so wie in Italien oder Spanien“

Im Februar begrüßt Berlinale-Chef Dieter Kosslick Stars und Sternchen auf dem roten Teppich. Bei den Bären setzt er auf Gold, doch wie ist es bei den eigenen Finanzen?

Wofür geben Sie gerne Geld aus?
Ich gönne mir gerne gute Lebensmittel – inklusive guter Weine! Auch bei tollen Büchern und exquisiten Schuhen schaue ich selten aufs Budget.

Was war Ihr erstes selbst verdientes Geld?
Ich habe in einer dreckigen Fabrik ab vier Uhr morgens gearbeitet, für gerade mal zwei Mark die Stunde. Das war alles andere als schön.

Wofür sparen Sie?
Für eine jährliche Fastenkur in den bayerischen Bergen.

Bargeld oder Karte?
Beides, aber Bargeld ist mir lieber.

Was ist für Sie Luxus?
Luxus sind beispielsweise die Sonntage, an denen ich mit der Kleinfamilie spät und schön lange Mittag esse. Slow Food und Slow Life – so wie in Italien oder Spanien.

Was macht glücklicher als Geld?
Die meisten Dinge, die ich liebe, machen mehr Spaß und man braucht kein oder wenig Geld: Garten, Natur, Museen, kochen, malen, Bio-Wein trinken, rumalbern.

Kulinarisches Kino

Seit 16 Jahren ist Dieter Kosslick (69) Chef der Berlinale. Auf dem größten Publikumsfestival der Welt kombiniert er in der Reihe „Kulinarisches Kino” seine besonderen Leidenschaften: gute Filme und gutes Essen.

Mehr Infos zum Kulinarischen Kino gibt es hier.

Tickets kaufen und unser Berlinale-Vorbericht

Die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind vom 9. bis 19. Februar. Karten gibt’s jeweils drei Tage vor der Vorführung an den Schaltern in den Potsdamer Platz Arkaden, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele. Ein begrenztes Kontingent können Sie auch online kaufen: www.berlinale.de.

Was Sie auf der Berlinale alles erwartet; welche Stars und Filme kommen: Erfahren Sie in unserem großen Berlinale-Vorbericht: Der Coup des Kosslick.

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