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Titel Breitensport-foerderung
Bild: Tilo Wiedensohler
Sportförderung

Mehr Bewegung für Berlin

Die Berliner Sparkasse macht sich für den Breitensport stark. Mit zahlreichen Projekten und Initiativen fördert sie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – vom Nachwuchstalent bis zum Profisportler.

MädchenCrosslauf
Die elfjährige Anouk ist eine der 73 jungen Sporttalente, die von der Initiative „Berlin hat Talent“ gefördert werden. Bild: Krause-Jentsch

“Meine Schwester kann ganz gut rennen, glaube ich. Darf sie mal mit?”, fragt der neunjährige Kian seinen Trainer bei einem Treffen der Talentsichtungsgruppen des Landessportbundes Berlin. Nach ein paar Wochen ist allen klar: Schwester Anouk hat Feuer in den Beinen und sprintet wie eine Rakete. Bereits wenige Monate später wird Anouk im November 2016 Berliner Crosslaufmeisterin der Altersklasse U12. Inzwischen trainiert sie bis zu dreimal wöchentlich bei den Neuköllner Sportfreunden. Momentan steht für Anouk noch der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Und den hat sie. Ihren mongolischen Ursprüngen getreu liebt sie Pferde und reitet für ihr Leben gern. Auch Kampfsport hat sie ausprobiert.

„Berlin halt Talent”: Initiative für den Sport-Nachwuchs

Was immer Anouk auch erreichen will. Sie wird auf ihrem Weg von der Initiative „Berlin hat Talent” unterstützt. Ziel dieser Förderung ist es, sportlich begabte Kinder zu stärken und sie für eine Karriere im Sport zu motivieren. Hierzu werden die 6- bis 15-Jährigen zu Wettkämpfen – sogenannten Talentiaden – eingeladen und trainieren ihrem eigenen Interesse entsprechend in einem Sportverein. Später unterstützt die Initiative die Nachwuchstalente dabei, an einer der drei Berliner Eliteschulen des Sports angenommen zu werden, sofern sie das möchten. Anouk hat den Aufnahmetest für die Poelchau-Schule im Olympiapark bereits bestanden.

Durch das Berliner Nachwuchsprojekt erfahren außerdem Kinder mit motorischem Förderbedarf Unterstützung. Sie bekommen in Bewegungsfördergruppen ein speziell auf sie zugeschnittenes Programm geboten, das sie für sportliche Aktivitäten begeistern soll. Initiiert wurde „Berlin hat Talent” vom Landessportbund Berlin, von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der Berliner Sparkasse sowie der AOK Nordost. Seit dem Projektstart im Jahr 2014/2015 wurden rund 400 Kinder und Jugendliche gefordert und gefördert.

schwimmende Kinder
Die regelmäßige sportliche Bewegung ist gerade für Kinder mit motorischem Förderbedarf enorm wichtig. In den Bewegungsfördergruppen der Initiative „Berlin hat Talent“ – wie hier bei den Wasserfreunden Spandau 04 – werden ausschließlich Kinder mit motorischen Förderbedarf betreut. Bild: Jürgen Engler

Mindestens 60 Minuten Bewegung am Tag

„Es ist wichtig, dass wir bereits früh damit anfangen, den Nachwuchs für Bewegung und Sport zu begeistern”, sagt Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin. „Denn leider nimmt das Aktivitätsniveau von Kindern in den letzten Jahren kontinuierlich ab. Das ist sehr schade, denn Sport fördert die körperliche und geistige Gesundheit, stärkt das Selbstbewusstsein, lehrt Fairness und hilft – dank seines integrativen Charakters – dabei, Vorurteile abzubauen.” Tatsächlich erreichen hierzulande gerade einmal 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 4 und 17 Jahren das von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Mindestmaß an Bewegung von 60 Minuten täglich.

Nachwuchssportler des Monats

Mit der Wahl zum Nachwuchs­sportler des Monats fördert die Berliner Sparkasse in Kooperation mit der Berliner Morgenpost junge Berliner Sport-Talente. Per Internet-Abstimmung werden die Berliner Talente gekürt und erhalten auf diese Weise zusätzliche Motivation, neben Schule und Ausbildung, ihre sportliche Karriere zu verfolgen. Auf unserer Übersichtsseite stellen wir Ihnen die Nachwuchssportler des Monats ausführlicher vor.

Aus diesem Grund fördert die Berliner Sparkasse den Breitensport in vielen Bereichen. Durch ihre Kooperation mit dem LSB und dem Olympiastützpunkt Berlin unterstützt sie mehr als 2.000 Sportvereine in der Hauptstadt, die Eliteschulen des Sports sowie zahlreiche Sportinitiativen.

Deutschlands Fitness-Orden

Bereits im neunten Jahr fördert die Berliner Sparkasse den Sportabzeichen-Wettbewerb für Schulen, Vereine und Unternehmen. Anhand der vier motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination wird die persönliche Fitness geprüft. Schwimmen können muss man außerdem. Den sportlichsten Schulen und Vereinen winken Preise im Gesamtwert von 100.000 Euro. Jedes Jahr legen mehr als eine Million Menschen das Sportabzeichen erfolgreich ab – Tendenz steigend. Lesen Sie mehr in unserem Artikel Run auf die besten Plätze.

Für Fairness und Toleranz

Ob eine andere Hautfarbe, ein exotischer Name oder ein paar Kilo mehr am Bauch: Noch immer ist Diskriminierung auf Schulhöfen ein Thema. Die „Sparkassen Fairplay Soccer Tour“ setzt dagegen ein Zeichen. Und auch der Berliner Sparkasse ist Chancengleichheit bei ihrem Engagement sehr wichtig. Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel “Tor für Toleranz”.

Handball: Förderung der jungen Füchse

Seit Oktober 2015 ist die Berliner Sparkasse zudem Hauptförderer des Handballnachwuchses der Füchse Berlin. Durch die finanzielle Unterstützung ermöglicht Berlins größtes Geldinstitut dem Verein, weiter zu wachsen und noch mehr junge Menschen für den professionellen Teamsport zu begeistern. „Die Füchse Berlin und die Berliner Sparkasse – das passt zusammen. Denn die Hauptstadt ist unser gemeinsames Revier”, sagt Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse.

Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse, freut sich, einen so starken Partner gewonnen zu haben: „Die Berliner Sparkasse gibt uns die Möglichkeit, auf einem weltweit führenden Niveau die Arbeit für junge Talente fortzusetzen.

Titel Fuchse Berlin
Deutscher Meister 2016/2017: B-Jugend der Füchse Berlin Bild: Füchse Berlin

Vom Spielfeld in die Berliner Sparkasse

Eines dieser Talente ist Fabian Wiede. Der 22-Jährige spielt seit mehr als sieben Jahren für die Füchse – seit rund vier Jahren im Profikader. Zurzeit macht der Sportler eine Ausbildung als Bankkaufmann bei der Berliner Sparkasse. „Das sind ganz neue Herausforderungen fernab vom Spielfeld. Trotz meiner Karriere als Sportler ist es mir wichtig, eine Ausbildung zu absolvieren”, so Fabian Wiede. „Ich weiß schließlich nicht, wie lange ich Handball spielen kann. Durch Verletzungen kann eine Karriere im Sport schnell vorbei sein. Da ist es wichtig, dass man einen Beruf gelernt hat, in dem man dann auch weitermachen kann.”

Mithilfe eines individuell gestalteten Konzepts zwischen den Füchsen, der Berliner Sparkasse und der Berufsschule kann der Handballer auch weiterhin an wichtigen Trainingseinheiten und Turnieren teilnehmen – und gleichzeitig den qualitativ hohen Anforderungen an die Ausbildung zum Bankkaufmann gerecht werden. „Das Engagement meines Ausbilders weiß ich sehr zu schätzen”, sagt Wiede. „Und es zeigt, dass bei der Berliner Sparkasse genauso wie im Sport der Teamgedanke großgeschrieben wird.”

90 Millionen Euro fließen in den Sport

Zusammen mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ist die Berliner Sparkasse seit 2013 auch Nationaler Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes (DSB) und der Deutschen Paralympischen Mannschaften.

Insgesamt unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe den deutschen Sport mit jährlich rund 90 Millionen Euro und ist damit der größte nichtstaatliche Sportförder in Deutschland.

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