Titel Berufsunfaehigkeit
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Versicherung

Diagnose: berufsunfähig

„Der Staat unterstützt mich doch”, „zu teuer” oder „die zahlt doch eh nicht”: Die häufigsten Irrtümer zur Berufsunfähigkeits­versicherung – und warum sie für die meisten Menschen unverzichtbar ist.

Inhaltsspalte

Verbraucherschützer und Versicherer sind sich ausnahmsweise einig: Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den wichtigsten Ver­sicherungen. Das betonen aktuell etwa die Stiftung Warentest oder der Bund der Versicherten. Dem gegenüber stehen ernüchternde Zahlen der Versicherungswirtschaft: Von 41,5 Millionen Erwerbs­tätigen haben sich nur 16,9 Millionen gegen Berufsunfähigkeit (BU) abgesichert. Lediglich 40 Prozent sorgen also für den Fall der Fälle vor – was auch an mangelndem Wissen liegt. Wir haben häufige Irrtümer zusammengetragen und erklären, für wen sich ein Abschluss empfiehlt.

1. „Der Staat schützt mich doch.”

Ja, aber nur, wenn Sie vor dem 1. Januar 1961 geboren sind. Dann erhalten Sie im Falle einer Berufsunfähigkeit 40 Prozent Ihres letzten Einkommens – von dem noch Kranken- und Pflegeversicherungs­beiträge abgehen. Für danach Geborene gilt: Der Gesetzgeber hilft nur, wenn Sie eine Erwerbsminderung nachweisen können. Das wird in der Regel schwierig, denn Sie müssen dauerhaft außerstande sein, eine beliebige Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt auszuüben. Deshalb sollte das Risiko Berufsunfähigkeit privat abgesichert werden – vor allem, wenn eine Familie zu versorgen ist oder Finanzierungen noch offen sind.

2. „Für meinen Beruf ist diese Versicherung überflüssig.”

Sind Sie Physiker, Arzt oder Ingenieur? Dann Glückwunsch, Sie gehören zu den Berufsgruppen, die statistisch am seltensten eine Berufsunfähigkeit fürchten müssen.

Depressiver Mann
Depressionen und andere psychische Erkrankungen: Bei über einem Drittel ist dies der Grund für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Berufsleben. Bild: Shutterstock

Doch Fakt ist: Auch diese Berufsgruppen kann eine psychische Erkrankung ereilen – mit 38 Prozent mittlerweile die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit, noch vor Krebs sowie Muskel- und Skeletterkrankungen (jeweils 15 Prozent). Zudem argumentiert der Bund der Versicherten: Eine BU kann jeden treffen, da nützt es auch nichts, wenn das Risiko für den Berufsstand vergleichsweise gering ausfällt. Gewichtiger ist die Existenzbedrohung.

3. „Die Versicherung ist mir zu teuer.”

Es empfiehlt sich, ca. 75 Prozent seines monatlichen Netto­einkommens in Form einer Berufsunfähigkeitsrente abzusichern. Wer so früh wie möglich vorsorgt, profitiert von geringen Einstiegs­beiträgen. Bereits als Auszubildender oder Studierender ist ein Einstieg problemlos möglich. Je später Sie sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden, desto teurer wird es und die Wahrscheinlichkeit, dass Erkrankungen die Annahme des Antrags erschweren, steigt.

4. „Die Versicherung zahlt im Fall der Fälle eh nicht.”

Auch wenn Anwälte durchaus von blockierenden Versicherern berichten – der Ombudsmann für Berufsunfähigkeitsversicherungen in Deutschland, Günter Hirsch, ehemaliger Präsident des Bundesgerichtshofs, stellt klar: die Zahl der Beschwerden sei zurückgegangen.

Siegel Gothaer Premium
Das Analyse­haus Morgen & Morgen hat die Gothaer Berufs­un­fähig­keits­ver­siche­rung mit der Höchst­note „Fünf Sterne“ aus­gezeichnet. Bild: Gothaer

Auf jeden Fall sollten Versicherte ehrliche Angaben bei der Gesundheitsprüfung machen, um Probleme bei der Auszahlung zu vermeiden. Bei der Gothaer, dem Kooperationspartner der Berliner Sparkasse, ist die Leistungsquote mit 70 Prozent vergleichsweise hoch.

Das empfiehlt der Bund der Versicherten:

Der Bund der Versicherten informiert in einer kostenlosen Broschüre ausführlich über die BU. Das Merkblatt kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Darin heißt es: „Die BU zählt zu den wichtigsten Versicherungen. Jeder fünfte Arbeitnehmer wird erwerbs- oder berufsunfähig. Deshalb sollten Sie so früh wie möglich und bei guter Gesundheit eine Police abschließen. Je später Sie sich entscheiden, desto eher können Erkrankungen vielleicht die Annahme des Antrages erschweren oder sogar verhindern.“

Tipp der Experten : Die versicherte BU-Rente sollte spürbar über den staatlichen Sozialleistungen liegen. Deshalb mindestens 1.000 Euro als monatliche Rente vereinbaren – und für die Inflation auch eine Dynamik vereinbaren. Ebenfalls verrät die Broschüre, worauf Sie im Kleingedruckten achten müssen.

Die Gothaer Berufsunfähigkeitsversicherung wurde bereits mehrfach mit Bestnoten ausgezeichnet, zuletzt von Franke und Bornberg mit der Höchstnote „FFF“ (hervorragend). Das Analysehaus Morgen & Morgen GmbH vergab „fünf Sterne“ und ganz aktuell erteilte die Infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH der Gothaer bei ihrer jährlichen Untersuchung für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung das Infinma-Zertifikat.

Auch die Stiftung Warentest hat 2015 das Angebot an Berufsunfähigkeits­versicherungen getestet , die Gothaer erhielt dort ebenfalls Spitzennoten. Der aktuelle Test ist im Internet für einen Kostenbeitrag von drei Euro abrufbar. Darin vergleichen die Tester nicht nur 70 Policen, sondern geben ebenfalls nützliche Tipps, worauf Interessierte achten sollten. Auch hier der Hinweis der Experten: Kümmern Sie sich frühzeitig und noch bei guter Gesundheit um das wichtige Thema.

Vorteile im Überblick

Berliner Sparkasse und Gothaer Versicherung bieten mit ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung ein mehrfach ausgezeichnetes Produkt mit flexiblen Leistungen.

• Monatliche Rente zur Absicherung der wirtschaftlichen Existenz

• Garantierter Schutz von Beginn an

• Volle Leistung bereits bei 50 Prozent Berufsunfähigkeit

• Keine abstrakte Verweisung auf einen anderen Beruf: Die Gothaer leistet auch, wenn der Betroffene in der Lage sein könnte, einen anderen Beruf auszuüben.

• Flexible Anpassung bei Heirat, Ausbildungs- oder Studienende durch umfangreiche Nachversicherungsmöglichkeiten

• Starter-Option für junge Leute

• Familienbonus und Kapitalzahlung auch beim Krankheitsfall eines Kindes möglich

Beitragsberechnung
und Beratungstermin:

www.berliner-sparkasse.de/bu

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Mehr zum Thema finden Sie in unserem Gesundheits-Spezial.

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