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Urlaubskasse

Berliner sind in Urlaubsstimmung

Repräsentative Umfrage: Zahl der Sommerurlauber und Höhe der Reisebudgets steigen.

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erlin ist in Sommer- und in Reiselaune: Immer mehr Hauptstädter fahren in den Sommerurlaub – und haben dafür in diesem Jahr auch mehr Geld zur Verfügung als noch 2016. Das hat eine repräsentative Umfrage der Berliner Sparkasse ergeben.

Seit Jahren steigt die Zahl der Berliner, die im Zeitraum Juni bis September eine Reise planen. Lag der Anteil 2013 noch bei 41 Prozent, kletterte der Wert bis 2017 stetig an bis auf 62 Prozent. Dabei wollen besonders viele Berliner in diesem Jahr für ein bis zwei Wochen verreisen (43 Prozent). Etwa jeder Fünfte plant, die Hauptstadt für wenige Tage bis eine Woche lang zu verlassen (19 Prozent). 16 Prozent wiederum zieht es für mehr als drei Wochen hinaus.

2017 darf der Sommerurlaub auch mehr kosten als im vergangenen Jahr: Im Schnitt kalkulieren die Befragten für sich mit einem Budget von 1.436 Euro – die Kosten vor Ort mit eingerechnet. Ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Die Stadt profitiert von der guten wirtschaftlichen Entwicklung, gleichzeitig gibt es für Erspartes nahezu keine Zinsen. Also geben viele Berliner ihr Geld lieber heute für eine gute Zeit aus, als es für morgen zur Seite zu legen“, sagt Olaf Schulz, Direktor Private Kunden bei der Berliner Sparkasse.

Eine gute Zeit: Für fast zwei Drittel der Sommerurlauber (64 Prozent) ist das eine Reise mit der Familie, dem Partner oder mit Freunden. Bewegung – von Wandern bis Schwimmen – ist den Befragten genauso wichtig wie das Kennenlernen anderer Kulturen (jeweils 60 Prozent). Etwa die Hälfte möchte im Urlaub schlicht das Nichtstun genießen (44 Prozent). Dabei sind wie im Vorjahr Deutschland (36 Prozent), Spanien (20 Prozent) und Italien (19 Prozent) die beliebtesten Reiseziele.

Bezahlen Bargeld
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Auf Reisen darf bei den Berlinern das Bargeld nicht fehlen. 76 Prozent der Befragten zahlen damit im Ausland. Bewegung gibt es hingegen bei der Kartennutzung: Während die EC-Karte deutlich an Bedeutung verloren hat (35 Prozent, -7 Prozentpunkte), zahlen die Befragten im Urlaub vermehrt mit der Kreditkarte (42 Prozent, + 3 Prozentpunkte). „Beide Karten sind für das Reiseportemonnaie sichere Ergänzungen. Denn viel Bargeld heißt auch viel Risiko“, sagt Olaf Schulz. „Mein Tipp für das Geldabheben: Wer am Automaten in Ländern mit fremder Währung auf die Sofortumrechnung in Euro verzichtet, spart oft eine Menge Geld.“

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