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Deka Investment Dividendenfonds
Bild: Shutterstock
Anlegerfrage

Dividendenfonds

Es heißt: Die Dividende ist der neue Zins. Was ist das Besondere an Dividendenfonds und worauf muss ich achten? Die Anlegerfrage an Olaf Schulz, Direktor Private Kunden der Berliner Sparkasse.

I

ch sehe es eher so: Die Dividende stiehlt dem Zins zunehmend die Show. Das hat drei Gründe:

Erstens haben Anleihen angesichts der niedrigen Zinsen im Vergleich zu Aktien erheblich an Reiz verloren.

Zweitens winken Unternehmen mit satten Dividenden: Allein im vergangenen Jahr haben die größten börsennotierten Unternehmen im Deutschen Aktienindex DAX zusammen rund 32 Milliarden Euro an Dividenden ausgeschüttet. 23 der 30 DAX-Gesellschaften vermeldeten Dividendenerhöhungen – schon verlockend. Es ist dabei jedoch zu beachten, dass es auch bei diesem positiven Ausblick keine Garantie für die zukünftigen Zahlungen gibt.

Und drittens schwanken die sonst so bewegten Aktienmärkte seit Monaten kaum, da werden selbst risikoscheue Anleger langsam schwach.

Wer von dieser Lage profitieren will, der sollte auf das Verhältnis von Dividende zu Aktienkurs achten, also auf die so genannte Dividendenrendite. Ein Beispiel: Zahlt ein Unternehmen eine Dividende von zehn Euro pro Aktie bei einem Aktienkurs von 100 Euro aus, dann beträgt die Dividendenrendite zehn Prozent.

Olaf Schulz
Olaf Schulz. Bild: Elke A. Jung-Wolff

Professionell verwaltete Dividendenfonds – im Grunde klassische Aktienfonds – picken sich genau die Titel mit überdurchschnittlich hohen oder steigenden Dividendenrenditen heraus.

Dass die Dividendenrendite von Aktien höher ist als die Zinsrendite von Anleihen, ist ein recht neues Phänomen, das erstmals im Jahr 2009 auftrat, nach Ausbruch der Finanzkrise. Die Unterschiede sind zum Teil beträchtlich: Während zehnjährige deutsche Bundesanleihen 2017 zum Beispiel durchschnittlich mit 0,5 Prozent rentierten, lag die Dividendenrendite der DAX-30 bei circa 2,8 Prozent. Der Aufschlag gegenüber den Zinszahlungen ist als Risikoprämie für die möglichen Schwankungen bei den Kursen und der Dividendenhöhe zu sehen.

Gewinn-Ausschüttungen als Einnahmequelle und Risikopuffer

Und von deren Höhe mal abgesehen: Gerade in Phasen von Seitwärtsmärkten können Gewinnausschüttungen mitunter die einzige Einnahmequelle überhaupt sein. In unruhigen Börsenzeiten wiederum, das ist besonders entscheidend, bieten sie außerdem einen gewissen Risikopuffer.

Bei Dividendenstrategien muss man jedoch ganz genau hinsehen:

  • Schüttet das Unternehmen Jahr für Jahr aus, oder war die zuletzt hohe Summe eine Ausnahme?
  • Kann es die Dividende aus Gewinnen finanzieren, oder greift es auf die Substanz zurück?
  • Wer sich bei der Analyse passender Aktien lieber auf einen Fondsmanager verlässt, sollte darauf achten, welche Unternehmen dieser in den Topf packt: Welche Fremdwährungen, Branchen oder Länder sind darin zum Beispiel abgedeckt?

Dividendenfonds, deren Manager auf die Gewichtung achten und die Depotstruktur bei Bedarf flexibel anpassen, können echte Renditebringer für Anleger sein. Dafür sollten sie allerdings bereit sein, Kursschwankungen in Kauf zu nehmen, die auch zu Verlusten führen könnten.

Deka: Fondsgesellschaft des Jahres

Goldener Bulle DEKA Investmentfond

Deka Investment als „Fondsgesellschaft des Jahres“ ausgezeichnet. Deka punktet mit bester Produktpalette.

Die Deka Investment GmbH ist 2018 zum ersten Mal mit dem „Goldenen Bullen“ des Finanzen Verlags ausgezeichnet worden. Damit wurde die Fondstochter der DekaBank zur „Fondsgesellschaft des Jahres“ gekürt. Der Spitzenplatz in der Gesamtwertung bestätigt die kontinuierlich guten Leistungen des Deka-Fondsmanagements, die schon im Vorjahr maßgeblich zum Gesamtsieg beim Capital FondsKompass beigetragen hatten. Die neuerliche Auszeichnung durch den Finanzen Verlag, zu dem die Publikationen Börse Online, €uro und €uro am Sonntag gehören, ist nun der nächste Beleg für die hohe Qualität der Deka-Produkte.

Die „Goldenen Bullen“ sind in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben worden. Sie gelten als die „Oscars der Finanzbranche“. Ausschlaggebend für die Bewertung sind die €uro-FondsNoten, mit denen der Finanzen Verlag das Rendite-Risiko-Profil der Fonds beurteilt. Die Skala reicht dabei von Note 1 (sehr gut) bis Note 5 (ungenügend). Die 72 Deka-Fonds, die in die Wertung einflossen, erreichten einen Durchschnittswert von 2,67. 13 Fonds der Deka schnitten sogar mit der Bestnote „sehr gut“ ab. Das Urteil der Experten des Finanzen Verlags: „Die Fondstochter der Sparkassen-Gruppe punktet mit der besten Produktpalette unter den großen Fondsanbietern in Deutschland.“

€uro FundAwards: 13 Deka-Fonds auf dem Siegertreppchen

Bei den diesjährigen €uro FundAwards gehören auch wieder Fonds der Deka zu den Gewinnern. 13 Deka-Fonds erhielten insgesamt 27 Auszeichnungen und zeigen einmal mehr, dass die Deka eine Vielzahl attraktiver und erfolgreicher Produkte im Angebot hat.

Mit den €uro FundAwards zeichnet der Finanzen Verlag die besten Fonds des abgelaufenen Jahres aus. Prämiert werden jeweils die drei Fonds mit der besten Performance über ein, drei, fünf, zehn und 20 Jahre in 69 Anlagekategorien. Basis für diese Auswertung ist das Fonds-Universum von €uro best-buy, der Fondsbeilage des €uro Magazins. Stichtag für die Bewertung ist der 31. Dezember 2017.

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