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Berliner Akzente Vorsorge-Spezial

Die meisten Berliner im erwerbsfähigen Alter rechnen damit, dass sie ihren Lebensstandard im Alter nicht halten können. Dies belegt eine repräsentative Umfrage der Berliner Sparkasse. Das Bewusstsein, hier etwas tun zu müssen, ist zwar vorhanden, aber viele sehen sich nicht in der Lage, ausreichend vorzusorgen. Deshalb gilt: Beratung ist wichtig! Die Berliner Sparkasse bietet individuelle Lösungen für eine optimale Vorsorge – je nach Bedarf mit staatlicher Förderung, höchster Flexibilität oder Steuervorteilen.

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egen der steigenden Lebenserwartung sind wir bereits heute ein Drittel unserer Lebenszeit im Ruhestand. Fest steht auch: Die gesetzliche Rente wird den langen Lebensabend nur noch unzureichend finanzieren. Bis 2030 wird das Rentenniveau im Schnitt auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns fallen, warnen Experten und beklagen, dass die Deutschen vor diesem Hintergrund viel zu wenig vorsorgen. Das zeigt auch eine aktuelle Umfrage der Berliner Sparkasse: Demnach fühlt sich mehr als jeder Zweite unterversorgt, jeder Dritte spart sogar gar nicht fürs Alter.

Heute schon für morgen sorgen

„Die Berliner sparen im Schnitt zu wenig fürs Alter. Dabei ist es jetzt höchste Zeit, die Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen“, sagt auch Olaf Schulz, Direktor bei der Berliner Sparkasse. 76% der Berliner würden gerne mehr in die Altersvorsorge investieren – wenn sie denn mehr Geld zur Verfügung hätten. „Das deckt sich mit unseren Erfahrungen aus vielen Kundengesprächen“, berichtet Schulz.

Der Vorsorge-Experte sagt: „Mit fünf bis zehn Prozent des Bruttogehalts kann man eine gute Basis für die Zukunft schaffen.“ Dabei gilt: Je eher damit begonnen wird, umso besser. Ein zehn Jahre späterer Einstieg bedeutet bereits den Verlust von durchschnittlich 41 Prozent der lebenslangen Zusatzrente.

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Ruhig schon mal ans Alter denken: Wer frühzeitig spart, hat später mehr. Bild: colourbox.com

Aber auch jenseits der Vierzig bringt eine zusätzliche Vorsorge immer noch einen Erfolg. Wichtig ist eine kompetente Beratung und Angebote, die entsprechend der finanziellen Möglichkeiten genügend Raum für Individualität lassen.

Nur die private Vorsorge sichert den Lebensstandard

Grundlage bildet das Alterseinkünftegesetz, das mit staatlicher Förderung privater und betrieblicher Vorsorgemaßnahmen die Rentenlücke zumindest mindern möchte. Von der „Riesterförderung“ zum Beispiel kann praktisch jeder profitieren, egal ob Gut- oder Geringverdiener, Single, Alleinerziehender oder Großfamilie.

Mehr als die Hälfte der Berliner rechnet damit, ihren Lebensstandard einschränken zu müssen. Wer das vermeiden möchte, kommt um weitere private Zusatzvorsorge nicht herum. Auch hierfür gibt es verschiedene Lösungen – von der privaten Rentenversicherung über Fondssparpläne bis hin zur Immobilie als Altersvorsorge.

„Unsere Experten ermitteln in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kunden dessen finanziellen Bedarf im Ruhestand und zeigen anschließend die Vorsorgealternativen auf“, berichtet Olaf Schulz. Dabei werden sowohl staatliche Fördermöglichkeiten als auch die persönliche Anlegermentalität berücksichtigt. Nur so kann man sich entspannt zurücklehnen und auf das letzte Drittel Lebenszeit freuen.

Die bescheidene Rente

Ein Brief der gesetzlichen Rentenversicherung informiert Arbeitnehmer jährlich über die voraussichtliche Rente im Alter. Doch wie aussagekräftig ist die Prognose – und wie sicher sind diese Bezüge? Klar ist: Eine private Vorsorge ist unerlässlich. Lesen Sie unser Interview mit Dr. Frederik Diepgen von der Deutschen Rentenversicherung Bund über die jährliche Renteninformation, die jüngsten Reformen und den früheren oder späteren Renteneintritt.

Staatliche Förderung nutzen

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Ob Familie oder Single: Der Staat gibt für die Riester-Rente eine kräftige Zulage. Bild: Barbara Dietl

Rente mit Zulage: Der Staat fördert die private Altersvorsorge. Von der Riester-Rente kann nahezu jeder profitieren, egal ob Gut- oder Geringverdiener, Single, Alleinerziehender oder Großfamilie. Der Riester-Förderrechner der Berliner Sparkasse verrät in nur fünf Minuten, was der Staat zur privaten Altersvorsorge dazugibt.

Riester dir dein Haus : Für rund zwei Drittel aller Deutschen ist ein Immobilienkauf die bevorzugte Methode, um selber für die eigene Rentenzeit vorzusorgen. Neben Wohnungsbauprämie und vermögenswirksamen Leistungen winkt Bausparern dabei auch die Riester-Förderung.

Bonus für Berufsstarter : Der Abschluss einer Riester-Rente lohnt sich ganz besonders in jungen Jahren: Berufseinsteiger mit geringem Einkommen profitieren von einer überdurchschnittlich hohen Förderquote, vom „Zinseszinseffekt“ sowie von einer steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge.

Vorsorge senkt Steuerlast : Die ergänzend zur „Riester-Rente“ eingeführte „Rürup-Rente“ bietet deutliche steuerliche Vorteile – vor allem für Freiberufler, Selbstständige und ältere Sparer. Grund sind nicht zuletzt attraktive Einmalzahlungen sowie Hartz-IV- und Insolvenzsicherheit der Geldanlagen.

Die Betriebsrente fürs Alter : Seit 2002 gehört die betriebliche Altersvorsorge zu den Arbeitnehmerrechten in Deutschland – das bedeutet, der Staat beteiligt sich. Dabei wird die Sparsumme nicht aus dem Nettoeinkommen, sondern aus dem Bruttogehalt gezahlt. Ergebnis: Geringere Steuerlast, weniger Sozialabgaben.

Individuelle Lösungen für eine optimale Vorsorge

Die Berliner Sparkasse ist ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner für individuelle Vorsorgelösungen. Zusammen mit der Gothaer Lebensversicherungs AG, der Fondsgesellschaft LBB-INVEST und der LBS Nord bietet sie einen umfangreichen Service.

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Zusätzlich vorsorgen

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Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann bei der Berliner Sparkasse abgeschlossen werden. Bild: colourbox.com

Ein Drittel des Lebens in Rente : Die Lebenserwartung der Deutschen steigt schneller, als die meisten Menschen denken. Statistisch gesehen kommen jedes Jahr drei Monate Lebenszeit hinzu. Fest steht, dass eine zusätzliche private Altersvorsorge essentiell wichtig ist. Berliner Sparkasse und Gothaer bieten zwei neue zukunftsorientierte Lösungen.

Diagnose berufsunfähig: Experten warnen: Jeder Vierte muss aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus seinem Beruf ausscheiden – vorgesorgt haben dabei nur die Wenigsten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert gewohnte Lebensstandards im Fall der Fälle.

Immobilien als Altersvorsorge : Für 60 Prozent der Deutschen ist das selbst genutzte Wohneigentum der beste Weg für die Absicherung im Ruhestand. Jeder Zweite erfüllt sich seinen Traum von den eigenen vier Wänden mit Bausparen. Insbesondere Jugendliche sollten wissen, dass die staatliche Rente allein nicht mehr ausreicht, um ihre Versorgung im Alter zu garantieren. Die eigene Immobilie bietet nach wie vor eine solide Absicherung.

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