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Titel Aenderungen 2020
Bild: Shutterstock
Gesetzesänderungen 2020

Neues Jahr, neue Zuschüsschen

Mit diesen finanziellen Begünstigungen machen Sie in diesem Jahr keine großen Sprünge, freuen Sie sich dafür über einen extra Feiertag.

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ie Mobilitätswende kommt auch dank Kleckerbeträgen: Wer umweltfreundlich zur Arbeit fährt, kann seit dem 1. Januar eventuell besser beim Finanzamt punkten. Für das Jobticket gilt nun eine 25-Prozent-Pauschalsteuer, die auch der Chef übernehmen kann. Das von ihm bezahlte Fahrrad ist bis Ende 2030 steuerfrei und ebenso lange muss nur die Hälfte des geldwerten Vorteils eines auch privat genutzten Elektro- oder Hybriddienstwagens versteuert werden.
Davon profitieren wohl eher nicht die vier Millionen Deutschen, die zum Mindestlohn arbeiten. Immerhin erhöht sich dieser auf 9,35 Euro pro Stunde. Ganz neu ist der Mindestlohn für Lehrlinge, nämlich 550 Euro pro Monat im ersten Ausbildungsjahr. Mit ähnlichen Beträgen müssen die rund 350.000 Berliner Hartz-IV-Empfänger auskommen, die nun 1,88 Prozent mehr beziehen.
Menschen mit Kindern werden seit dem Jahreswechsel weiter entlastet. Der Kinderfreibetrag steigt um 192 Euro auf 5.172 Euro je Kind, die Einkommensgrenzen für Eltern mit Anspruch auf Kinderzuschlag entfallen und auch das Existenzminimum für Kinder wird um 15 bis 21 Euro angehoben – und damit auch der Unterhalt getrennt lebender Eltern.
Alle Berliner betrifft: Der neue Frauentag-Feiertag am 8. März fällt 2020 auf einen Sonntag, dafür gibt’s zwei Monate später einen freien Tag. Am Freitag, 8. Mai, jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 75. Mal.

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