Stadt & Szene

Restaurantportale im Vergleich: Per Klick zum Dinner

In angesagten Restaurants an der Warteschlange vorbei zum Tisch, das Premium-Dinner mit 50 Prozent Rabatt genießen, sich vom Handy zum Restaurant lotsen lassen: das bieten Restaurantportale. BerlinerAkzente hat die Angebote je nach Geschmack, Kiez-Vorlieben und Geldbeutel verglichen. Denn wer sich vorher durchs Online-Menü wühlt, hat hinterher das bessere Menü auf dem Tisch.

Mehr als 20.000 Restaurants offerieren in der Hauptstadt Speisen für den großen und kleinen Hunger. Von der Imbissbude bis zum Sterne-Restaurant. Eine überwältigende Auswahl, die einen schon mal erschlagen kann.

Dabei ist es ganz einfach, mal ein neues Restaurant auszuprobieren und trotzdem am Ende nicht hereinzufallen. BerlinerAkzente hat vier Restaurantportale getestet und verrät, welche sich für welchen Geschmack, Kiez und Geldbeutel eignen.

Diningcity 250


Für Bequeme mit Extrawünschen: diningcity.com

Ausgewählte Restaurants bietet die Internetseite diningcity.com. Sie ist das weltweit größte Restaurantportal und zeigt seit Juli 2011 auch für Berlin ausgewählte Restaurants an. Leider sind es nur 63 Restaurants, die in der Liste auftauchen, dafür kann der Besucher sich die Speisestätten nach den Kategorien Region, Preisklasse und den 33 angebotenen Küchenarten auflisten lassen.

Eine schöne Zusatzoption: Unter „Extras“ kann der Nutzer zusätzliche Kriterien wie „am Wasser“, „Terrasse“ oder „Geschäftsessen“ auswählen. Ist die Vorauswahl getroffen, kann man sich eine nähere Beschreibung des Lokals und einige aussagekräftige Bilder ansehen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Weiterer Vorteil: Die Online-Reservierung über diningcity.com funktioniert in wenigen Minuten – und ist sogar gratis.

Unser Fazit: Kleine Auswahl, aber überzeugender Service, mit netten Extras.

Gourme0 250


Für Gourmetfans und Kurzentschlosse: gourmeo.com

Sofort fällt auf www.gourmeo.com die gute Benutzerbedienung auf: die Internetseite baut logisch aufeinander auf und ist klar strukturiert. Hier finden sich vorwiegend Lokale aus dem hochwertigen Segment, die sich ähnlich wie bei diningcity mit ausführlichen Bildern und Infotexten vorstellen.

Auf der Startseite können Gäste direkt einsehen, welche Restaurants noch Plätze frei haben, was besonders für Kurzentschlossene ein hilfreiches Tool ist. Das Besondere an der Buchung über Gourmeo.com: der Rabatt von bis zu 50 Prozent auf die Gesamtrechnung. Diesen zieht das Servicepersonal automatisch und diskret vor Ort ab. So erhalten die Gäste die Möglichkeit, für eine deutlich geringere Summe ein Essen in einem Premium-Restaurant zu genießen.

Einziger Haken: Die Nutzung der Seite ist nur nach einer kostenlosen Anmeldung möglich, bei einer Reservierung fällt dann eine Buchungsgebühr von 5 Euro an. Zudem hält sich die Zahl der Restaurants in Grenzen. Rund 400 Restaurants verzeichnet Gourmeo deutschlandweit sowie in ausgewählten Metropolen wie London und Sao Paulo. Dafür steht dann dem Essen in angesagten Restaurants wie dem Cookies Cream in Mitte oder dem Fabrics in Friedrichshain an den Warteschlangen mit Touristen nichts mehr im Wege.

Unser Fazit: Gutes Portal, um günstig in Gourmet-Restaurants zu speisen.

Opentable 250


Für Spontane und Kiez-Entdecker: opentable.de

Weniger übersichtlich, dafür aber mit sehr vielen Angeboten, präsentiert sich der Online-Service opentable.de. Hier kann der Benutzer schon auf der Startseite auswählen, für welches Datum und zu welcher Uhrzeit er einen Tisch sucht. Mit nur einem Klick werden alle zu der Zeit verfügbaren Restaurants aufgezeigt und der Benutzer wählt erst im zweiten Schritt, welche Kochkunst seinem Gaumen am meisten zusagt.

Auch bei diesem Portal ist eine kurze Registrierung nötig, um den Reservierungsservice nutzen zu können. Opentable.de bietet inzwischen auch eine mobile App für das iPhone an; mit ihr können Hungrige in Minutenschnelle ein passendes Restaurant finden und die zur gewünschten Zeit verfügbaren Plätze einsehen. Sogar einen Blick auf die Speisekarte gewährt die Plattform, und eine Wegbeschreibung zum Restaurant erhält der Nutzer auf Wunsch ebenfalls.

Unser Fazit: Breite Auswahl, praktisches Navigationstool und Zeit-Menü.

Ich Will Essen 250


Für Leibgericht-Fans und Tipp-Geber: ich-will-essen.de

Wer genau heute extremen Appetit auf pikante Ente mit Rotkohl, vegetarisches Sushi oder französische Quiche hat, ist bei ich-will-essen.de an der richtigen Adresse. Hier kann man die begehrte Speise in der Suchleiste eingeben und erhält Vorschläge, wo in Berlin die Leibgerichte zu finden sind.

Aber die Seite bietet noch mehr: Nach einer Registrierung kann der Benutzer selber Restaurants eintragen, die seiner Meinung nach noch fehlen, und virtuelle Stammtische gründen, wie den „Schwäbischen Stammtisch zum Erhalt der Spätzle als Kulturgut“. Der Kreativität sind ja beim Essen bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

Unser Fazit: Sehr interaktiv, umfangreich und ideal für den gezielten Hunger.

Kontakt zum Autor: Nina Hahasvili


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Zuletzt aktualisiert: 30.04.2012 · Fotos: shutterstock

 

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