Film-Tipp
Ausbruch einer Unsichtbaren
In seinem in Berlin spielenden Film "Die Unsichtbare" erzählt der junge Regisseur Christian Schwochow (ausgezeichnet für "Novemberkind") von der schwierigen Identitätsfindung einer Schauspielstudentin.
Die 21-jährige Fine (Stine Fischer) ist extrem schüchtern und unauffällig, auch auf der Bühne kommt sie nicht aus sich heraus. Zu Hause interessiert sich niemand dafür. Die Probleme ihrer geistig behinderten Schwester stehen im Mittelpunkt, ihre allein erziehende Mutter ist überfordert. Als ein berühmter Theater-Regisseur (Ulrich Noethen) ganz überraschend ausgerechnet Fine als schillernde Hauptfigur seiner neuen Produktion an einer großen Berliner Bühne besetzt, ändert sich alles. Der Regisseur treibt sie immer weiter in die Rolle der kaputten, sexhungrigen Vamp-Frau – und Fine steigert sich hinein, auch außerhalb der Bühne, als hätten ihre unterdrückten Gefühle nur darauf gewartet, endlich auszubrechen. Die Grenzen zwischen ihr und ihrer Rolle verschwimmen, und Fine droht, sich ganz zu verlieren.
"Die Unsichtbare", Christian Schwochows zweiter Film, ist bis in die kleinste Rolle hochkarätig besetzt und fantastisch gespielt. Die dänische Jungschauspielerin Stine Fischer ("After the Wedding") wurde unter anderem bei der Weltpremiere auf dem Filmfestival Karlovy Vary als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Ulrich Noethen überzeugt in seiner untypisch unsympathischen Rolle ebenso wie "Novemberkind"-Star Anna Maria Mühe, die eine Nebenrolle spielt. Der Film, der das Prädikat "besonders wertvoll" trägt, wurde bei verschiedenen Festivals bereits begeistert aufgenommen und ist jetzt im Rennen um den Deutschen Filmpreis 2012. (mg)
Die Unsichtbare: Filmstart 9.2.2012, FSK 12 Jahre
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Kinderbuch: Wie den Berlinern ein Bär aufgebunden wurde
Zeitreise für Kinder
Woher kommt eigentlich der Name Berlin? Wo liegt "Klein-Istanbul"? Und was sind Emmerweiber? – Das Buch "Wie den Berlinern ein Bär aufgebunden wurde" nimmt Kinder mit auf Spurensuche in Berlins Vergangenheit.
Dabei können kleine und große Leser allerhand Überraschendes entdecken. Die kurzweiligen Geschichten liefern jede Menge Stoff für Fantasie: Bauarbeiter, die Skelette finden. Bollejungs, die mit Milchmädchen um die Wette rechnen, Fremde, die Zoff und Feten nach Berlin bringen.
Zur Zeitreise durch die Berliner Geschichte gesellen sich die Illustrationen von Anna Zunterstein. Und ganz nebenbei vermittelt das Buch viel Wissenswertes zu Sagen, Sprichwörtern, Straßennamen, Ausgrabungen und Denkmälern der Stadt. Da können sicher auch erwachsene Vorleser noch was lernen.
Claudia von Gélieu: Wie den Berlinern ein Bär aufgebunden wurde – Geschichten aus Berlin ab 10 Jahren, 120 Seiten, 17,50 Euro.
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© 2011 Sony Pictures Releasing GmbH
3x2 Karten gewinnen
Wir verlosen 3x2 Kino-Karten für "Yoko – der Film". Beantworten Sie uns einfach bis zum 15. Februar 2012 folgende Frage per E-Mail:
Wo treffen Pia und Yoko zum ersten Mal aufeinander?
Familienfilm
Yeti-Alarm
Die kleine Pia staunt nicht schlecht, als sie in ihr Baumhaus im Garten klettert: Auf frischer Tat ertappt sie einen Yeti, wie sich dieser an ihrem mp3-Player zu schaffen macht.
Der Beginn eines rasanten Abenteuers, bei dem zuerst Pias Mutter (gespielt von Jessica Schwarz) überzeugt werden muss, dass von dem flauschig-weißen neuen Mitbewohner selbst keine Gefahr ausgeht. Die kommt natürlich von außerhalb, denn nicht nur Pia und ihre Freunde sind von Yoko ganz entzückt, auch finstere Bösewichter, allen voran Tobias Moretti als Jäger und Justus von Dohnanyi als Zoodirektor, wollen dem Yeti ans Fell.
Heraus kommt ein unterhaltsamer Film (aus der Feder des Hexe-Lilly-Erfolgsautors Knister), der mit seinen 102 Minuten allerhand Lacher und Mitfieber-Momente bereit hält. Denn Yoko kann nicht nur mit seinen Kulleraugen lieb blinzeln, schläft gern in Tiefkühltruhen und lutscht eisgekühlte Fischstäbchen – er kann sich sogar unsichtbar machen.
Mehr Infos auf www.yoko-derfilm.de. Filmstart: 16. Feburar 2012, der Film hat keine Altersbeschränkung.
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Karten zu gewinnen
BerlinerAkzente und Berlin lacht! verlosen 4 x 2 Freikarten für das "Oktopus Varieté" im Heimathafen Neukölln. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Oktopus" - viel Glück bei der Teilnahme!
"Berlin lacht"
Gewinnen Sie Karten für's Varieté!
Berlin lacht! - unter diesem Motto präsentiert der gleichnamige Kulturverein jetzt regelmäßig das "Oktopus Varieté" im Heimathafen Neukölln.
Straßen-, Varieté-, Zirkus-, und Musikperformer aus den entferntesten Winkeln der Welt versammeln sich beim "Oktopus Varieté", um gemeinsam ein einzigartiges Programm zu präsentieren. Jede Show wird einmalig zusammengestellt und kann mit einzigartigen spontanen Einfällen aufwarten. "Kein Wunder, dass die Besucher toben, johlen, grölen, krakeelen... äh oktopussen, ausrasten und mit bester Laune den Saal verlassen", so der Veranstalter. Die internationale Spezialitätenshow ist auch für Touristen ohne Deutschkenntnisse geeignet.
Bekannt ist der gemeinnützige Verein Berlin lacht! e.V. vor allem wegen seiner "Internationalen Straßentheater Festivals" in Berlin. Das neue "Oktopus Varieté" findet ab Februar an jedem ersten Donnerstag im Monat statt.
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141 Beginn jeweils 20 Uhr, Eintritt: 16,- Euro, erm. 12,- Euro Tickethotline: 030/61 10 13 13 Infos und Tickets auch unter www.heimathafen-neukoelln.de
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Gastronomie
Kaffee mit Herz
Die Italiener schätzen guten Kaffee so sehr, dass sie ihn auch anderen gönnen. Seit über hundert Jahren gibt es zum Beispiel in Neapel den Brauch, zwei Kaffee zu zahlen, aber nur einen zu trinken. Der zweite bleibt offen und wandert auf eine Liste.
Café-Besucher, die gerade etwas knapp bei Kasse sind, bekommen so ihren Kaffee gratis. Die Italiener nennen das "sospeto" (offen). Das fanden die drei Berliner Jungs Maik Eimertenbrink, Tim Hamelberg, Marcel Schröder so stark, dass sie den "fliegenden Kaffee" für Berlin erfunden haben. Sie ziehen von Café zu Café und verteilen kleine Aufkleber von fliegenden Kaffeetassen, die an den Eingangstüren anzeigen, dass das Café ein Herz für Kaffeetrinker hat.
Etliche Cafés in Mitte, Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Neukölln machen bereits mit und bieten sogar einen Extra-Service: Der "fliegende Kaffee" ist günstiger als zwei einzelne Kaffees.
www.fliegender-kaffee.com
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Foto-Ausstellung
Im Regierungsviertel
Von 2007 bis 2011 hat Anna Thiele das Berliner Regierungsviertel auf ihren Streifzügen erkundet. Die dabei entstandenen Aufnahmen zeigen das Regierungsviertel in seiner Ambivalenz: als belebten und lebendigen Teil der Stadt, mit dem Alltäglichen verbunden, bevölkert und zugleich in seiner Monumentalität doch von den Menschen getrennt. Dabei verbindet Anna Thiele in ihrer künstlerischen Arbeit auf ganz eigene Art grafische Kraft mit dem stets menschlichen Blick. Manche Bilder beginnen sich vom Ort loszulösen, wirken wie Metaphern einer vielleicht zu großen Welt, die der Einzelne etwas verloren und doch unermüdlich durchschreitet.
Vernissage: Fr., 13. Januar, ab 19:00 Uhr Ausstellungsdauer: 14. Januar bis 2. März 2012 Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr. : 18 - 20 Uhr, Sa. 12 - 15 Uhr, Feiertags geschlossen
Berliner Salon für Fotokunst, Kulturhaus Schöneberg, Kyffhäuserstraße 23, 10781 Berlin Schöneberg salonfuerfotokunst.blogspot.com
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Hilfe für Senioren
Gemeinsam gegen einsam
Viele Senioren in Berlin haben Freunde und Verwandte überlebt und wohnen oft räumlich getrennt von ihren Kindern. Bundesweit leben 1,9 Millionen Menschen im Alter von 80 Jahren und älter allein in einem Haushalt (laut aktuellem Deutschen Alterssurvey, DEAS). Es ist anzunehmen, dass viele von ihnen sehr einsam sind. "Dieses Problem kann man nicht an Dienstleister delegieren", sagt Klaus Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen". Hier seien Nachbarschaft und engagierte Mitbürger gefragt. "Dafür wollen wir sensibilisieren."
Ziel ist es, ältere Damen und Herren zurück ins gesellschaftliche Leben zu holen und mit Besuchspartnerschaften, Veranstaltungen und Ausflügen wieder mehr Freude in den Alltag zu bringen. Unter anderem informiert der Verein auch zum Thema Wohngemeinschaften von Demenz-Kranken. Die gemeinnützige Organisation mit internationaler Ausrichtung feierte im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Für ihre Arbeit sind die "Freunde alter Menschen" auf Spenden angewiesen.
www.freunde-alter-menschen.de
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Foto: Johannes Zacher
"Gut gegen Nordwind"
Karten für das Kudamm-Stück gewinnen!
Darauf haben Fans des Bestsellers "Gut gegen Nordwind" gewartet: die beliebte Bühnenfassung von Daniel Glattauer wird wieder aufgeführt - und wir verlosen Karten!
Liebe in Zeiten des Internets - wie das Buch zeigt auch das Theaterstück die schillernden Facetten von romantischen Beziehungen: Komik, Verzweiflung, Trotz und Sehnsucht. Wie im wirklichen Leben beginnt die Geschichte mit einem Zufall: Durch einen Tippfehler geht eine Mail von Emmi Rothner versehentlich an Leo Leike. Die betont "glücklich" verheiratete Homepage-Expertin beginnt einen Flirt mit dem beziehungsgeschädigten Kommunikationswissenschaftler. Vermeintlich ganz harmlos, schließlich begegnen sich die beiden nur in der virtuellen Welt. Doch gerade, weil sie sich nicht im wirklichen Leben treffen, werden Hoffnungen und Phantasien frei ...
Das Drehbuch für das Zweipersonenstück stammt von dem Wiener Bestsellerautor Daniel Glattauer persönlich, Co-Autorin ist Ulrike Zemmer. Nach der Erstaufführung 2010 in Wien und Berlin wurde das Theaterstück von Presse und Publikum begeistert aufgenommen. Ab dem 6. Januar läuft es jetzt wieder in der Komödie am Kurfürstendamm.
In der weiblichen Hauptrolle glänzt Tanja Wedhorn, bekannt auch aus zahlreichen Fernsehproduktionen wie "Bianca - Wege zum Glück" und "Meine wunderbare Familie". Oliver Mommsen, der als Leo auf der Bühne steht, ist seit 2001 im Bremer "Tatort" der Kollege von Kommissarin Inga Lürsen.
Gut gegen Nordwind Wiederaufnahme am 06. Januar 2012 bis 12. Februar 2012 Komödie am Kurfürstendamm Karten 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de
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Blaumeisen gehören zu den häufigsten Gästen am Futterhaus. Foto: Rolf Jürgens/NABU
Nützliche Tipps
Vögel im Winter richtig füttern
Berliner lieben Tiere. Zur kalten Jahreszeit wollen viele unseren Singvögeln durch den harten Winter helfen. Hier finden Sie die wichtigsten Experten-Tipps:
Unbedingt regelmäßig füttern. Piepmätze lernen schnell, wo es Nahrung gibt. Sie verlassen sich auf Sie. Lassen Sie sie nicht umsonst in der Kälte warten. Wenn Sie wegfahren, bitten Sie einen Nachbarn um "Vertretung". Wer nicht regelmäßig füttern kann, sollte es besser ganz lassen.
Kein Brot geben! Auch Salz ist schädlich für Vögel, also keinen Speck oder Ähnliches füttern. Ideal ist Spezialfutter für freilebende Vögel, zum Beispiel Sonnenblumenkerne. Aber Achtung: Billigmischungen können Samen der Allergie auslösenden Ambrosie enthalten – besser auf die Packung gucken.
Auf Sauberkeit achten und das Futter trocken halten. Experten raten, nicht mehr zu füttern, als bis zum Sonnenuntergang gefressen wird, damit keine Ratten kommen. Die Körnchen sollten nicht auf den Boden geworfen werden, sondern ins Vogelhaus oder besser noch in ein Futtersilo gegeben werden. Regelmäßig reinigen und an eine andere Stelle hängen, wenn der Boden darunter zu schmutzig geworden ist. Denn durch Vogelkot können sich Krankheiten verbreiten.
Auch Wasser bereitstellen und wechseln, wenn es gefroren ist. Gerade bei Minustemperaturen finden Vögel oft nicht genug Wasser, um zu trinken und ihr Gefieder zu reinigen, damit es sie optimal wärmt.
Amseln, Meisen, Spatzen und Kleiber gehören zu den häufigsten Gästen am Futterhaus. Mit etwas Glück können Sie in Berlin auch bunte Gimpel, Buchfinken, Buntspechte und bis zu zehn weitere gefiederte Besucher beobachten. Viel Spaß dabei!
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"Promobo"-Store und Onlineshop
Design aus der Box
Was bei Promobo in die Box kommt, muss anspruchsvoll designt und originell sein – das jedenfalls versprechen Sascha Fourman und Mareike Rimpl, die hinter der Idee stecken. In ihrem Flagshipstore in den Hackeschen Höfen vermieten sie Boxen in sechs verschiedenen Größen an Designer, damit die darin ihre Arbeiten präsentieren können. Leer geblieben ist jedenfalls nichts: Gut 450 Gestalter und kleine Manufakturen sind bei Promobo vertreten, wobei die Palette ihrer Angebote von Wohnaccessoires über Schmuck, Uhren und Taschen bis hin zu kleinen Geschenkideen reicht.
Eines der Highlights sind beispielsweise die Einzeiger-Uhren UNO aus der Manufaktur Botta-Design, die sich auf den Stundenzeiger beschränken. Aber auch Billy Bello von "Formfreud" ist ein Hingucker – ein Laufrad in Form eines kleinen Dalmatiners mit kantigem Kopf und Kulleraugen aus beschichtetem Birkensperrholz. In einer anderen Box präsentiert die Berliner Goldschmiede Berggold verschiedene Ringe aus 925er Silber, Süßwasserperlenketten oder einen Büffelleder-Armreif für Männer. Ebenfalls made in Berlin und exklusiv nur im Berliner Geschäft von Promobo zu haben sind die von Hand aus Beton gegossenen Eierbecher "Egg Factory" der Marke Son of Nils.
Insgesamt bietet der Store rund 3000 Produkten "Unterschlupf". Die Preise reichen von 5,90 Euro für besondere Teelichtdekorationen über 34,95 Euro für die Eierbecher aus Beton bis hin zu 259 Euro für die Design-Uhr UNO als mechanische Armbanduhr.
Promobo, Hackesche Höfe - Hof 3 & 5, Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin-Mitte (Stadtplan); www.promobo.de
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