IFA-Sommergarten Otto und die Friesenjungs

Deutschlands lustiges Allroundgenie brachte schon Generationen zum Prusten: Seit dem ersten TV-Auftritt 1973 ist Otto Waalkes als leibhaftiger Ostfriesenwitz allgegenwärtig: Seine Tonträger, Live-Programme und Filme erreichten allesamt ein Millionenpublikum, selbst Ottifanten-Bettwäsche wurde zum Bestseller.

Der heute 68-Jährige verbindet dabei Familien: Die Älteren wurden geprägt von den legendären Langspielplatten, die Jüngeren vergöttern seine Interpretation von „Sid“ in den Ice-Age-Filmen.
radioBerlin 88,8 bringt den Ausnahmekünstler exklusiv in den IFA-Sommergarten. Beim lustigsten Konzert seit der Eiszeit wird er virtuos von den ebenso musikalischen Friesenjungs begleitet.

Otto Waalkes & Die Friesenjungs
Dienstag, 6.9., IFA-Sommergarten, Messegelände,
weitere Infos auf www.radioberlin.de

Familien-Tickets gewinnen

Wir verlosen 10 Familien-Tickets für jeweils bis zu 4 Personen. E-Mail bis 28.8. mit Stichwort „Otto“ an berliner.akzente@berliner-sparkasse.de. Die Tickets sind auch für die IFA gültig.

nach oben

Brammibals 250

Das Brammibal's Vegane Donuts, ganz vorzüglich

Der erste vegane Donut-Ladens Berlins zeigt: Donuts schmecken auch ohne Milch, ohne Butter und ohne Eier ganz köstlich. In der Glasvitrine des „Brammibal’s“ in Neukölln locken sie wahlweise mit Banane, Schokolade oder mit Zimt und Zucker bestäubt. Der beliebteste Donut: mit Peanutbutter und ganz viel Schokolade, gekrönt mit einem Karamellbonbon, berichtet Bram van Monfort (26), der den Laden mit seiner Lebenspartnerin Jessica Jeworutzki (23) betreibt.

Gesünder seien die veganen Varianten bei so viel Zucker aber leider nicht, winkt er lächelnd ab. Statt ausgewogener Ernährung stehen bei ihm und seiner Partnerin seit der Eröffnung im Mai vielmehr ethische Motive im Vordergrund. Im Café arbeiten ausschließlich Mitarbeiter, die aus voller Überzeugung vegan leben. Das Paar rekrutierte sie aus seinem Freundeskreis. Angefangen hat alles mit dem Verkauf von selbstgebackenen veganen Donuts auf Wochenmärkten und einem Lieferdienst. Mit dem wachsenden Erfolg entstand die Idee vom eigenen Café.

Zusätzlich zu den Donuts servieren sie belegte Bagels und brühen Kaffee. Besonders an Markttagen, wenn sich zwischen Kottbusser Damm und Friedelstraße die Massen tummeln, wird es voll im Laden. Bei Donut und Kaffee mit Kokosmilch kann man sich dann wunderbar vom Marktrubel erholen. Ob sie schon Expansionspläne haben? „Momentan haben wir genug mit diesem Laden zu tun“, sagt van Montfort und eilt wieder in die Backstube hinter dem Tresen. Aber wer weiß, vielleicht in ein paar Jahren.

Brammibal's
Maybachufer 8, 12047 Berlin
Öffnungszeiten:
Di 10 – 20 Uhr, Do – So 10 – 20 Uhr
facebook.com/brammibalsdonuts/

Autorin: Julia Schattauer

nach oben

Staudenmarkt

Foto: Kerstin Zillmer

Staudenmarkt Feuerwerk der Farben

Mit einem herbstlichen Farben-Feuerwerk erstrahlt am Wochenende 3. und 4. September 2016 der Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten. Über 80 Gärtnereien und Baumschulen beleben mit vielen botanischen Raritäten die einen Kilometer lange Marktstrecke.

Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Iris (Schwertlilie) als Staude des Jahres. Mit ihren hunderten Sorten ist sie extrem vielseitig. Gärtnereien und Händler bieten auf dem Staudenmarkt eine große Auswahl an Zwiebeln und Rhizomen von US-amerikanischen Züchtern und natürlich auch vom Berliner Züchter Tamberg an.

Erfahrene Staudengärtner handeln nach der Devise: Im Herbst den Frühling in die Erde bringen. Der Staudenmarkt präsentiert daher an mehreren Ständen Blumenzwiebeln, Knollen und Rhizome, die vor dem Frost in die Beete gesetzt werden. Ausgefallene Schneeglöckchensorten sind dabei, ebenso Allium-Variationen und Krokusse.

Und wer schon jetzt Lücken im Stauden-Garten schließen will oder die lang ersehnte Rarität erwerben möchte wird ebenfalls auf dem Staudenmarkt fündig. So können neue Sorten vom russischen Phlox entdeckt werden, Prachtstauden, von Knöterich bis Rittersporn, ebenso Teich- und Wasserpflanzen und viele verschiedene Kräuter für den Küchengarten und Balkon. Die Veranstalter bitten übrigens alle Besucher, Transportbehältnisse von Zuhause mitzubringen. Das schont die Umwelt.

Staudenmarkt am 3. und 4. September 2016
Botanischer Garten Berlin-Dahlem
Öffnungszeit: 9-18 Uhr
Eintritt: wie Botanischer Garten, 6/3 Euro
Eingänge: Unter den Eichen und Königin-Luise-Platz
Veranstalterin: Gärtnerhof GmbH
www.berliner-staudenmarkt.de

nach oben

Bernd Hahn 250

Bernd Hahn, o. T., 1989, Pastellkreide über Acrylgrund, 75,4 x 100 cm, Courtesy Nachlass Bernd Hahn (© Roland Bunge, Scharfenberg)

Große Sommerausstellung im Martin-Gropius-Bau Kunst aus der DDR

Seit der Ausbürgerung Wolf Biermanns vor genau 40 Jahren gab es in der DDR eine politisierte Kunstszene. Die große Sommerausstellung im Martin-Gropius-Bau beleuchtet nun das kritische Schaffen ostdeutscher Künstler zwischen 1976 und 1989.

Diese „Gegenstimmen“, die oft verschlüsselt Distanz, Privatisierung oder auch Systemopposition darstellen, wurden erstmals umfassend zusammengestellt.

Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976 – 1989
16. Juli bis 26. September,
Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, Kreuzberg
www.deutsche-gesellschaft-ev.de

nach oben

Suche Wohnung Fuer Mich Und Meine Moepse 250

Kaufen statt Mieten


Die Berliner Sparkasse kennt den Berliner Wohnungsmarkt und empfiehlt Wohnungssuchenden, auch über den Kauf einer Immobilie nachzudenken. Hier geht's zu unserem informativen Immobilien-Spezial.

Buch-Tipp Wohnung gesucht

Der Berliner Mietermarkt soll sich insgesamt im vergangenen Jahr wieder beruhigt haben – doch in begehrten Wohnlagen stehen Interessenten für Mietwohnungen nach wie vor Schlange. Für solche Fälle hilft oft nur: Humor. Und den bietet Leonie Haug in ihrem anekdotenreichen Buch „Suche Wohnung für mich und meine Möpse“.

Darin hat die junge Autorin jede Menge Geschichten rund um Mieter, Makler und Mitbewohner-Erlebnisse zusammengetragen. Aus eigener Erfahrung, ihrem Bekanntenkreis und aus Zuschriften. Tenor des Buches: Humor ist, wenn man trotz Massenbesichtigungen, Wucherpreisen und Ablöseförderungen noch lachen kann. Auch komische und sogar romantische Wohnungssuch-Erlebnisse haben es in das Buch geschafft. Die Kuriositäten in dem Sachbuch reichen von komisch bis wahrlich dreist.

Dazu gibt es viele handfeste Tipps, zum Beispiel zu den häufigsten Miet-Irrtümern, ein Lexikon der wichtigsten Fachbegriffe aus Wohnungsanzeigen, potenziellen Fallen für Mieter und wo diese bei den Angaben durchaus flunkern dürfen.

Leonie Haug ist übrigens nur das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin, die seit über zehn Jahren Sachbücher und Romane veröffentlicht. Der harte Kampf um eine bezahlbare Mietwohnung in München, in den sie sich voller Elan und (vermeintlich) gut bewaffnet stürzte, hat sie zu diesem Buch inspiriert.

Leonie Haug: Suche Wohnung für mich und meine Möpse – die wildesten Geschichten von Mietern, Maklern und Mitbewohnern, blanvalet, 8,99 Euro

nach oben

Jumphouse Berlin 250

Trampolinhallen Erwachsenen auf die Sprünge helfen

An gleich drei Stellen in Berlin haben Erwachsene die Möglichkeit, das Kind in sich zu entdecken und nach Herzenslust Trampolin zu springen.

Dieser Tage neu eröffnet hat das Jump House in Reinickendorf. Bereits in Hamburg lassen die Betreiber Christoph Ahmadi und Till Walz seit 2014 Städter hüpfen. Nun stehen ergänzend in Berlin 120 Trampoline auf mehr als 4.000 Quadradtmetern in einer denkmalgeschützten Halle bereit. Besucher können für einen Preis ab 12 Euro pro Stunde frei springen oder im sportlichen Wettkampf in Gruppen antreten. Zum Beispiel beim Basketball mit zusätzlichem Boost-Effekt dank Trampolin oder beim Gladiatoren-Kampf über Schwebebalken. www.jumphouse.de

Die erste Trampolinhalle in der Hauptstadt ist wiederum das Jump Berlin in Wittenau. Auf 1.000 Quadratmetern und 58 Trampolinen können sich bis zu 100 Menschen zeitgleich austoben. Dazu gehören Sportarten wie Völkerball, Basketball sowie eine Fallgrube: Ein riesiges Luftkissen federt den Sprung aus zweieinhalb Metern Höhe ab. Samstagabends dreht die BeachMitte GmbH, die auch das Indoor Beachvolleyball Center auf dem Gelände betreibt, die Musik auf und der Trampolinpark verwandelt sich in eine Hüpfdisco. www.jump-berlin.de

Das Trio komplettiert das Sprung Raum in Tempelhof. 1.200 Quadratmeter Sprungfläche mit insgesamt neun Attraktionen laden zum zeitweiligen Abheben ein. Zwei Extremtrampoline ermöglichen zum Beispiel bis zu sechs Meter hohe Sprünge. Aber auch Kinder können zu bestimmten Zeiten in Begleitung eines Erwachsenen auf die Fläche.

Weitere Anlagen sollen folgen. Die Bundeshauptstadt mausert sich zur Trampolinhallen-Hochburg der Republik. Insgesamt sieben Trampolinparks sollen es am Ende werden, die den Berlinern auf die Sprünge helfen wollen, vermeldet die Seite Trampolinhallen.de.

nach oben

Biffy 250

Patenschaftsprogramm biffy vor dem Aus Großes Ende für große Freunde?

Das Berliner Patenschaftsprogramm biffy (Big Friends for Youngsters) – Paten fördern Kinder schlägt Alarm: Wenn sich bis Ende des Jahres nicht genügend Unterstützer finden, muss der ehrenamtliche Verein seine Hilfe für Kinder von alleinerziehenden oder schwerkranken Eltern einstellen. Und das, obwohl die Nachfrage groß ist und sogar staatlich beauftragte Familienhelfer immer häufiger beim Verein um Unterstützung bitten, wie biffy-Koordinatorin Andrea Brandt berichtet. „Es gibt einen großen Bedarf in Berlin, belastete Kinder zu fördern. Überall hören wir großes Lob, dass wir freiwillige Paten dafür gewinnen. Aber zugleich interessiert kaum, wie wir die notwendige Koordination aufrechterhalten können.“

Auch Berliner Akzente hat über die Bedeutung des Patenschaftprogramms für Kinder in Berlin berichtet. Engagierte Erwachsene machen mit den Kindern Ausflüge, helfen bei den Hausaufgaben, sind Ansprechpartner für Sorgen und Nöte und ersetzen auf diese Weise ein Stück weit den fehlenden Elternteil. Auch für die Ehrenamtler ist das Projekt ein großer Gewinn; vor allem kinderlose Ehrenamtler profitieren von den Begegnungen mit den Kindern. Deshalb erfreut sich der Verein regem Zulauf von Ehrenamtlern.

Mehr als 1.000 Kindern konnte biffy seit 2004 bereits helfen – ohne Förderung vom Senat. Doch genau diese fehlende öffentliche Finanzierung wird dem Verein jetzt zum Verhängnis. Eine wichtige Förderquelle ist dieses Jahr ausgelaufen, Andrea Brandt und zwei weitere Kollegen arbeiten seit August ehrenamtlich weiter. Eine Notlösung, die nur bis zum Ende des Jahres aufrecht zu erhalten ist, schreibt der Verein verzweifelt in einer Pressemitteilung und hat deshalb die Kampagne „500 Freunde für biffy“ gestartet.

Wenn sich mindestens 500 Spender finden, die regelmäßig spenden, wäre das Angebot mittelfristig abgesichert. Hoffnung geben Andrea Brandt positive Erlebnisse wie diese: „Neulich sagte ein Mädchen nach einem Ausflug mit einer Patin: 'Heute war der schönste Tag in meinem Leben.' Dafür arbeiten wir unermüdlich seit vielen Jahren.“ Sie glaubt daher fest, dass sich genügend Unterstützer für das Angebot finden. Es werde so dringend gebraucht.

www.biffy-berlin.de

Spendenkonto:
Konto-Nr.: 35 253 105 , BLZ: 100 100 10 , Postbank Berlin
IBAN: DE68 1001 0010 0035 2531 05, BIC: PBNKDEFF

nach oben

Alter Mann Kind Lesen 250

Berlins Beste Bibliotheken für Schmuddeltage

für Konzentrierte
Grimm-Zentrum der HU
Ein Lesesaal als zeitloses Kunstwerk. Die Zentralbibliothek der Humboldt-Uni am Bahnhof Friedrichstraße besticht aber auch durch ihre Öffnungszeiten.
Geschwister-Scholl-Straße 1, Mitte
Mo.–Fr. 8-24 Uhr, Sa./So. 10-22 Uhr
www.ub.hu-berlin.de

für junge Leute
Kinder- und Jugendbibliothek
Medienparadies für junge Leute: Eine Kinderabteilung gab‘s in der Amerika-Gedenkbibliothek seit der Eröffnung, seit 2010 ist die »KiJuBi« schicker und multimedialer.
Blücherplatz 1, Kreuzberg
Mo.-Fr. 13-19 Uhr, Sa. 10-19 Uhr
www.zlb.de

für Liebhaber
Bibliothek Köpenick
Am Rande der Köpenicker Altstadt liegt der markante Ziegelneubau der riesigen breiten Medien-Spektrum gibt‘s WLAN und Veranstaltungen.
Alter Markt 2, Köpenick,
Mo.-Fr. 10-20 Uhr, Sa. 10-14 Uhr
www.sb-tk.de

Mehr über Berlins gemütlichste Leseplätze lesen Sie in unserem Artikel „Schöner Schmökern". nach oben

Buch Tegel 250

Buch-Tipp: Geschichten vom scheidenden Flughafen Letzter Aufruf Tegel!

Durch einen glücklichen Zufall kamen die Schwestern Julia und Evelyn Csabai zu einem gut bezahlten Nebenjob: Im Namen einer Fluggesellschaft sollten sie Passagiere, Mitarbeiter und Besucher am Flughafen Tegel befragen. Das taten die beiden Studentinnen erfolgreich und dann sogar jahrelang. In dieser langen Zeit haben sie viele spannende, mitreißende, lustige aber auch traurige Geschichten zusammengetragen. So entstand das Buch „Letzter Aufruf Tegel – Geschichten vom tollsten Flughafen der Welt“.

Wer demnächst in den Urlaub fliegen möchte und hierfür noch eine Reise-Lektüre sucht, findet darin viele Anekdoten rund um den markanten Flughafen in Sechseck-Form mit den berühmten kurzen Wegen, der in den 1960er-Jahren erbaut worden ist, als die Menschen lieber zügig zum Flieger wollten als ausgiebig durch den Shopping-Bereich zu bummeln. Von peinlichen Vorkommnissen über traurige Erfahrungsberichte bis hin zu komischen Ereignissen – alles ist drin. Beim Lesen kommt durchaus Wehmut auf, dass dieser „tollste Flughafen der Welt“, so die beiden Autorinnen, sein absehbares Ende vor sich hat.

Bis dahin bietet das Buch aber noch eine gute Gelegenheit, sich bei der Lektüre – zum Beispiel in der trubeligen Atmosphäre am Flughafen – zurückzulehnen, zu entspannen und zu schmunzeln. Aber passen Sie auf, dass sie bei diesen 300 Seiten pure Unterhaltung nicht den Aufruf zu Ihrem Flug verpassen!

Julia Csabai und Evelyn Csabai: Letzter Aufruf Tegel! be.bra-Verlag, 9,95 Euro

Ein Beitrag unserer Schüler-Praktikantin Helene Breuer

nach oben