Kidsapp Kopisch 250

Alte Nationalgalerie Kinder-App für Kunst

Kinder und mehr als 150 Jahre alte Gemälde – was sich im ersten Moment unvereinbar anhört, hat die Alte Nationalgalerie zu einer spannenden Ausstellung verknüpft. Mittels einer interaktiven App auf dem Tablet oder Smartphone können Kinder ab acht Jahren die Ausstellung um August Kopisch (1799 – 1853) besichtigen.

Das Werk des gebürtigen Breslauers eignet sich hervorragend für kleine Entdecker: Denn Kopisch war selbst nicht nur Maler, sondern ebenfalls Entdecker und Erfinder. So hat er zum Beispiel die berühmte „Blaue Grotte“ auf der italienischen Insel Capri entdeckt – und später natürlich gemalt. „Magisches Sehnsuchtsblau oder schwelgerisches Sonnenuntergangsrot waren seine bevorzugten Farben“, so die Alte Nationalgalerie. In fünf Ausstellungsräumen zeigt sie rund 40 Gemälde und Zeichnungen von Kopisch, der ab 1833 in Berlin lebte. Weitere 80 Exponate zeugen von seinem mannigfaltigen Schaffen, darunter Erfindungen wie der Berliner Schnellofen und das berühmte Gedicht um die Heinzelmännchen, die zur Schlafenszeit der Menschen putzten, rupften und schabten.

Nur konsequent, das ein eben solches Heinzelmännchen nun die Kinder durch die Ausstellung führt und sich frech auf dem Tablet in die Bilder schmuggelt. Interessierte Eltern können sich über folgenden Link einen Vorgeschmack verschaffen, was sie und ihre Kinder erwartet: Hier berichten Kinder, wie sie die Ausstellung mit dem Multimedia-Guide erlebt haben. Die Tablets werden kostenlos vom Museum zur Verfügung gestellt.

August Kopisch – Maler, Dichter, Entdecker, Erfinder
Alte Nationalgalerie, Museumsinsel Berlin-Mitte
Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 6 Euro), Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt
Öffnungszeiten (außer Montag) 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr
Ausstellungsende: 17. Juli 2016

www.augustkopischinberlin.de

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Mann Kind 250

Kampagne der Senatsverwaltung Pflegeeltern werden

Mit einer mehrsprachigen stadtweiten Plakat-Kampagne will die Jugendsenatorin Sandra Scheeres derzeit Pflegeeltern gewinnen. Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund sind angesprochen, ein Pflegekind oder einen -jugendlichen aufzunehmen.

Rund 6.600 Kinder und Jugendliche leben aktuell in Berliner Jugendhilfe-Einrichtungen, berichtet die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Demgegenüber stehen etwa 2.800 Kinder in Pflegefamilien.

Dieser Anteil soll sich künftig weiter erhöhen, denn in Pflegefamilien erleben Kinder mehr Geborgenheit. Daher findet sich das Kampagnen-Motto „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ auf den Plakatwänden auf Deutsch und auch auf Englisch, Polnisch, Russisch und Türkisch.

Ausführliche Informationen zur Aufnahme eines Pflegekindes, insbesondere die Antworten auf erste zentrale Fragen finden Interessierte auf www.pflegekinder-berlin.de. Ein nächster Infoabend steht überdies für Dienstag, 17. Mai 2016, 18.30 Uhr, in der gemeinnützigen GmbH Familien für Kinder in Kreuzberg an.

Über den Alltag einer Pflegefamilie berichteten wir im Print-Heft von Berliner Akzente. Hier finden Sie den bereits älteren Artikel von 2013, der dennoch einen anschaulichen Einblick in das Leben mit einem Pflegekind gibt: Wir sind eine Familie.

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Kind Fotoaparat 250

Foto-Workshops für Kinder und Jugendliche Kinder am Auslöser

Sofortige Erfolgserlebnisse, eine vergleichsweise einfache Bedienung und unzählige Möglichkeiten kreativ zu werden: Die Foto-Kamera eignet sich wunderbar dafür, Kinder und Jugendliche für Kunst zu begeistern. Das Ausstellungshaus C/O Berlin in der City-West am Bahnhof Zoo bietet nicht nur spannende Foto-Ausstellungen, sondern Kindern und Jugendlichen ebenfalls die Gelegenheit, selbst auf den Auslöser zu drücken.

Spielerisch können diese an mehreren Tagen in die Welt der Fotografie eintauchen und deren gesamte Bandbreite entdecken. Von Experimenten in der Dunkelkammer, über Porträt-Aufnahmen bis hin zu selbst erstellten Trickfilmen. Übrigens: Auch für Erwachsene gibt es Seminare rund um die digitale und analoge Fotografie.

In den Workshops sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht nur fachliches Wissen erwerben, sondern ebenfalls ihre visuelle Wahrnehmung schärfen und ihre eigene Kreativität entdecken, erklären die C/O-Verantwortlichen auf der Internetseite zu den Junior and Teens Workshops.

Die Tagespreise beginnen ab erschwinglichen 35 Euro, Inhaber des berlinpass erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Anmeldungen und weitere Informationen:

www.co-berlin.org/education
Ansprechpartnerin: Frauke Menzinger
education@co-berlin.org

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Mutter Kind Mobiltelefon 250

Sechs Tipps für Eltern Kindersicheres Smartphone

Drei von vier Kindern und Jugendlichen, die zwischen 6 und 18 Jahre alt sind, haben bereits ein Smartphone. Doch über die größten Risiken sind viele nur unzureichend informiert, kritisiert der Branchenverband BITKOM und gibt daher Eltern Tipps an die Hand, wie diese ihren Nachwuchs am besten über das kluge Telefon aufklären.

  • Altersgerechte Inhalte: Kinder unter sechs Jahren sollten das Mobilgerät nicht alleine nutzen. Stattdessen sollten die Eltern ihrem Nachwuchs zeigen, welche Seiten altersgemäß sind. Zum Beispiel über vorbereitete Lesezeichen-Listen oder Apps wie fragFINN, eine Suchmaschine für Kinder. Für ältere Kinder und Jugendliche helfen spezielle Jugendschutz-Apps.
  • Der richtige Tarif: Für absolute Kostenkontrolle sorgen Prepaid-Tarife. Alternativ bieten sich Kombi- und Zusatzkarten für Familien an. Am besten lassen Sie 0900er-Nummer von Beginn an sperren.
  • Schutz gewährleisten: Eine PIN-Sperre und ein allgemeines Passwort erschweren Unbekannten den Zugriff aufs Handy. Außerdem sollten Eltern wichtige Rufnummern im Adressbuch speichern, die das Kind im Notfall direkt anrufen kann.
  • Offen reden: Eltern sollten einen Überblick haben, auf welchen Seiten sich ihre Kinder tummeln. Gerade wenn es um Chat-Räume, soziale Netzwerke oder Online-Spiele geht. Wichtig ist es, dass Eltern ihren Kindern das Gefühl geben, dass sich diese bei Problemen jederzeit an sie wenden können. Nur so lässt sich herausfinden, ob das Kind möglicherweise von einem erwachsenen Internetnutzer belästigt wird.
  • Privatsphäre und Datenschutz thematisieren: Fotos, die ins Internet kommen, lassen sich kaum wieder löschen. Das sollten Kinder und Jugendliche wissen, wenn sie private Fotos online stellen. Vorsicht gilt auch bei der Standort-Lokalisierung. Auch sollten Kinder und Jugendliche die eigene Handynummer und Postanschrift nur an enge Vertraute aus der Familie oder dem Freundeskreis weitergeben, niemals aber an fremde Internetnutzer oder bei Registrierungen auf Online-Angeboten.
  • Kostenfallen erkennen: Eltern sind am besten dabei, wenn Kinder neue Programme herunterladen. Denn nicht immer sind diese kostenfrei. Zudem können Eltern dabei gleich erklären, auf welche Daten einzelne Anwendungen zugreifen können. Spiele ermöglichen den Kauf von Zusatzleistungen direkt aus der App heraus. Solche In-App-Käufe können Eltern häufig in den Geräteeinstellungen sperren. Zudem rät der Branchenverband, dass Eltern ihrem Nachwuchs niemals Bezahldaten geben.

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Dinosaurier Der Meere 250

Foto: SEA LIFE Berlin

SEA LIFE Berlin im Dino-Fieber

Nicht nur Tristan, das neue Tyrannosaurus-rex-Skelett im Naturkundemuseum, versetzt Berlin derzeit ins Dino-Fieber – auch das SEA LIFE Berlin schwört mit vier neu gestalteten Meeresbecken seit Ende Januar ganz auf die Anziehungskraft der Urzeit-Bewohner unseres Planeten.

In vier neu gestalteten Salzwasser-Becken können Kinder und Eltern die ältesten Bewohner unserer Meere bewundern. Als Berlin noch unter der Wasseroberfläche lag, durchflügten Pfeilschwanzkrebse, Schlammspringer und Perlboote hier das Meer. Alles Arten, die sogar die Dinosaurier überlebt haben und bis heute existieren.

Und weil das allein nicht spektakulär genug ist, können Kinder natürlich auch Urzeit-Echsen füttern; und zwar den ausgestorbenen Plesiosaurier. Allerdings an einer Videowand. Die interaktive Dino-Video-Animation erweckt den Dinosaurier wieder zum Leben und soll so für „Wow“-Effekte an der Spandauer Straße locken. Damit dürften auch die Bewertungen der Besucher im Netz wieder zufriedener ausfallen. Auf Google finden sich Stimmen, die das Angebot im Vergleich zum Eintrittspreis bemängeln.

Nun kommen 50 Neuankömmlinge hinzu: Darunter wirklich lebendige Exemplare wie der Port-Jackson-Stierkopfhai oder der Pfeilschwanzkrebs, quasi ein lebendes Fossil der Ausstellung. Die vier neu gestalteten Becken sind mit 5.000 Liter gefüllt und beheimaten 50 Lebewesen rund um den Globus. Denn als die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren ausgelöscht wurden, starben bekanntlich nicht alle Arten. Überlebt haben bis heute zum Beispiel Haie, Krokodile, Warane, Schildkröten, Vögel und zahlreiche wirbellose Meeresbewohner.

Ihre Nachfahren bevölkern nun das SEA LIFE Berlin – 150 Millionen Jahre, nachdem Berlin einst unterm Meeresspiegel lag.

SEA LIFE und AquaDom Berlin
Spandauer Straße 3, 10178 Berlin
Eintritt: 14,50 Euro Kinder und 17,95 Erwachsene
Einlass: 10 bis 18 Uhr
www.visitsealife.com/Berlin/

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Buch Einsteigen Bitte 250

Buch-Tipp: Berliner U-Bahn aus Kindersicht Einsteigen bitte!

Irre Typen in ausgefallenen Klamotten, laute Straßen-Musikanten, beschäftigte Business-Frauen mit Handy am Ohr: In der Berliner U-Bahn versammeln sich die unterschiedlichsten Menschen. Besonders für Kinder birgt eine Fahrt ein wahres Erlebnis. Die Berliner Autorin Sabine Knauf hat hieraus ein ganz besonderes Kinderbuch gemacht, mit dem Eltern ihre kleinen Sprösslinge auf die Fahrt vorbereiten können.

Das schöne und empfehlenswerte an dem Buch „Einsteigen bitte!“ ist, dass es die Vielfalt unserer Stadt bereits in der Hauptperson aufgreift: Das junge Mädchen „Mücke“ hat türkische Wurzeln und heißt in Wirklichkeit Müge. Zusammen mit ihrem Freund Floh fährt Mücke, so ihr Spitzname, in der Linie 7 vom Rathaus Neukölln bis an die Berliner Straße.

Eine Reise mit allerhand Begegnungen und Abenteuern – ganz nach dem Geschmack von Kindern für eine Bettgeschichte und ein Wimmelbuch mit großformatigen Bildern und voller entdeckenswerter Details!

Sabine Knauf: Einsteigen bitte! Mücke und Floh fahren U-Bahn
Jacoby Stuart Verlag, 14,95 Euro

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Laufkleber 250

Laufkleber Tiger im Schuh

Ann Kathrin Kleist ist Mutter, Journalistin, Erfinderin und Gründerin in einer Person. Weil ihr Sohn im Kindergarten-Alter immer seinen linken und rechten Schuh vertauscht hatte, kam die TV-Journalistin auf eine Idee: Laufkleber. Sie erleichtern Kindern auf spielerische Weise, den linken Schuh nicht mit dem rechten zu verwechseln. Ann Kathrin Kleists Sohn war mit seiner Verwechslung nämlich nicht allein. „Mit ihm hatte sein gesamter Kindergarten andauernd die Schuhe falsch angezogen.“

Nun verdeutlicht ein Tiger die richtige Seite: auf der linken Seite der Oberkörper und Kopf, auf der rechten Seite die Hinterbeine und der Schwanz. Wahlweise gibt's die Aufkleber auch mit einem Krokodil, einer Schildkröte oder mit einem Zug, Hubschrauber oder Feuerwehrwagen. So einfach kann Schuhe-Anziehen gehen. Alles andere als einfach sei hingegen die Gründung gewesen, berichtet die Berlinerin. Doch Ann Kathrin Kleist hat mit ihrer Erfindung eine Marktlücke entdeckt und ist stolz auf ihre so praktische Erfindung: „Alle Eltern werden begeistert sein. Nie wieder Entenfüße!“

Produziert werden die wasserfesten, hitzebeständigen und damit Fußschweiß resistenten Aufkleber übrigens in Deutschland und zum größten Teil in Berlin. „Das Produkt ist nachhaltig hergestellt.“ Die Transportwege kann sie zwar nicht zu Fuß zurücklegen aber – immerhin – mit dem Fahrrad.

Die Laufkleber sind im Online-Shop erhältlich. Drei Stück kosten 6,99 Euro, www.laufkleber.de

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Spielzeugkiste Kinder

meinespielzeugkiste.de Flatrate für Spielzeug

Über die mutige Geschäftsidee und das widersprüchliche Gründer-Duo haben wir bereits 2014 in unserem Artikel "Benutzer statt Besitzer" berichtet. Jetzt hat das Start-up MeineSpielzeugkiste.de ein weiteres Angebot für junge Familien, die einen nachhaltigen Umgang mit Baukästen, Autos und Puppen pflegen wollen: eine Spielzeugflatrate.

Und so funktioniert die Flatrate: Eltern oder Kinder können sich ein oder drei tolle Spiel­zeuge aussuchen und versandkostenfrei zuschicken lassen. Der Spielespaß dauert so lange, wie die Kinder und Eltern möchten. Fristen gibt es keine.

Soll der Spaß mit neuem Spielzeug zurückkehren, können die Kleinen jederzeit tauschen – dazu müssen sie lediglich die alte Kiste zurückschicken und schon ist die neue Kiste auf dem Weg.

www.meinespielzeugkiste.de

Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Artikel Benutzer statt Besitzer

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Atze Alle Da 250

Foto: Jörg Metzger

ATZE-Musiktheater Alle da!

Das brandaktuelle Theaterstück beruht auf dem illustrierten Kinderbuch „Alle da!“, in dem die Berliner Autorin Anja Tuckermann Geschichten über Migration, Identität und den Reichtum kultureller Vielfalt erzählt. In einer facettenreichen Inszenierung für Kinder ab zehn Jahren rückt Regisseurin Göksen Güntel die Themen Krieg und Flucht in den Fokus, macht aber auch klar, dass fast jede Familie ihre eigene Migrationsgeschichte erzählen kann und wir alle da sind: Wir alle leben hier und müssen sorgsam miteinander umgehen. Wir alle sind Erdenbürger und müssen gut auf unseren blauen Planeten aufpassen.

Göksen Güntels Theaterstück erlaubt Familien und Schulklassen einen unverschleierten Blick auf die Wirklichkeit. Gerade Kindern bietet sich damit vielleicht erstmals die Chance, Antworten auf drängende Fragen zu bekommen, die sie sonst nur blitzlichtartig streifen. Warum gibt es Kriege? Was bringt Menschen dazu ihre Heimat zu verlassen und sich riesigen Strapazen auszusetzen? Wie kommen diese Menschen in Europa und in Deutschland an?

Drei junge Schauspielerinnen und Schauspieler schlüpfen in ständig wechselnde Rollen und gestalten diese mit intensiven Monologen und tänzerischen Elementen. In einem facettenreichen Mosaik werden auch unterschiedliche Sprachen, Religionen und kulturell bedeutende Feste skizziert, sowie Vorurteile mit Augenzwinkern vorgeführt. Carsten Klatte, der musikalische Leiter, komponiert dazu einen Soundtrack aus Weltmusik, Beats und Sounds. Filmische Elemente und Live-Videos runden das Bühnengeschehen ab.
Die aufwühlende Inszenierung sorgt sicherlich nicht nur für neue Einsichten, sondern auch für viel Gesprächsstoff. Deshalb stehen die drei Schauspieler als Abschluss jeder Aufführung für alle offenen und betroffenen Fragen des Publikums zur Verfügung.

Die genauenTermine für die Aufführungen im Herbst und Winter finden Sie auf www.atzeberlin.de.

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Buch Super Junge 250

Buch-Tipp: Super-Junge Super-Junge ist nicht super

„Super-Junge ist einfach der supercoolste Junge auf der ganzen Welt“, verspricht das gleichnamige Kinder-Buch auf seiner Rückseite. Leonie, Franz und Thea sind ganz begeistert von dem Nachbarsjungen. Am liebsten wären sie wie er. Doch dann merken sie: Soooo super ist Super-Junge gar nicht.

Die „Angeber-Geschichte“ des erfolgreichen Berliner Buch-Autors Kai Lüftner vermittelt Kindern auf unterhaltsame Weise und mit den schönen Illustrationen von Alexander von Knorre eine beruhigende Botschaft: Auch Superhelden können scheitern – und sind letztlich ebenfalls nur Menschen mit Ecken und Kanten. Eine wohltuende Botschaft für Kinder, die mit Actionfiguren spielen, Super-Helden im Kino bewundern, sich oft hieran später messen und sich gegenseitig vergleichen.

Dem stellt Lüftner seine Message entgegen: „Es muss nicht immer einer besser sein als der andere.“

Kai Lüftner: Super-Junge – Eine Angeber-Geschichte, arsEdition, 12,99 Euro, geeignet für Kinder ab 4 Jahren
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Schnall Dich An Sonst Stirbt Ein Einhorn 250

Buch-Tipps Geschenke für Eltern

Einen Strampler fürs Kind, einen Massage-Gutschein für die Mutter: Das sind gern gewählte Geschenke, wenn Paare Kinder bekommen haben. Mit diesen Geschenke-Tipps stechen Sie aus der Menge der Baby-Wäsche und Mütter-Gutscheine mit Kreativität heraus:

Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn (Rowohlt, 9,99 Euro)
Johannes Hayers und Felix Achterwinter haben die besten Erziehungstricks von ganz normalen Eltern gesammelt. Obwohl: Ist Angelika normal, wenn sie bei sich selbst einbricht, um ihrem Sohn das Abschließen der Haustür einzutrichtern? Ist Maria normal, wenn sie ihre Tochter dazu bringt, den Sicherheitsgurt anzulegen, indem sie droht: „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!“? Ob normal oder nicht; diese listigen und lustigen Erziehungstricks haben tatsächlich funktioniert.

Papa für Einsteiger (Ars Edition, 6,99 Euro)
Dieses Buch liefert Vätern Starthilfe für den ersten Baby-Alltag. Vom Status-Symbol Kind über Baby-FAQs bis zu den passenden frechen Antworten – Autor Paulus Vennebusch hat jede Menge Tipps zusammengetragen, wie Väter zu „Super-Papas“ werden. Mit angenehmem Humor und einer Prise Ironie begleitet dieses handliche Buch im Pocket-Format junge Väter durch die ersten Lebensmonate des kleinen Bündels, das da so beständig Aufmerksamkeit fordert.

Elternkrankheiten (Knaur, 9,99 Euro)
„Witzig und Augen öffnend“ – so beschreiben Leser das Buch des Autoren-Duos Nina Puri und Susanne Kaloff. Denn der Ratgeber rückt heutige Eltern mit all ihren Kuriositäten in den Fokus. Zum Beispiel den Fall von schwerer „Hipatitis“, bei dem junge Eltern ihren Freunden unbedingt beweisen wollen, dass sie noch beim Nachtleben weiter mithalten können. Oder chronische Flecken, die ohne erkennbare Krankheitszeichen plötzlich auf der Kleidung von Eltern auftauchen, sich täglich bilden und meistens „karottenbreiorange“ sind. Achtung: Nur zu verschenken an Eltern, die zur Selbstironie fähig sind.

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