Klingende WM
Auch 2010 wird die WM wieder vielfältig besungen – unter anderem von Oliver Pocher, Elton, Matze Knop und den Atzen. Einen Überblick über die WM-Songs 2010 gibt zum Beispiel das Magazin "Prinz" auf seiner Website. Aber Fußball und Musik gehören schon seit langem zusammen: Auch Ballkünstler wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Kevin Keegan haben es schon als Sänger probiert.

Ja, ja, der Franz...

Der Ball ist übrigens rund.
Deutsch – Fußball-Englisch
Abseits bis Linienrichter
Abseits - offside
Anstoß - kick-off
Elfmeter - penalty
Elfmeterpunkt - penalty spot
Elfmeterschießen - penalty decider
Freistoß - free-kick
Gelbe Karte - yellow card
Halbfinale - semi-final
Halbzeit - half time
Latte - crossbar
Linienrichter - linesman

Der WM-Pokal ist der wichtigste Preis, den es im Fußball zu gewinnen gibt.
Deutsch – Fußball-Englisch
Mittelfeld bis Vorrunde
Mittelfeld - midfield
Rote Karte - red card
Schiedsrichter - referee
Strafraum - penalty area
Stürmer - forward
Torwart - goalkeeper
Tor - goal
Trikot - football kit
Unentschieden - draw
Verlängerung - extra-time
Verteidiger - defender
Vorrunde - first round

"La Ola" ist Spanisch und heißt "die Welle", "La-Ola-Welle" heißt also eigentlich "die-Welle-Welle".
Während der Weltmeisterschaft in Südafrika wird es kaum möglich sein, nicht über Fußball zu reden. Mindestens bis zum WM-Finale am 11. Juli 2010 in Johannesburg bietet das Thema wieder viele Möglichkeiten zum Smalltalk mit alten und neuen Bekannten. Hier finden Sie das solide Halbwissen, mit dem Sie in den unvermeidlichen "Experten"-Gesprächen gezielt punkten können – von A bis Z.
Abseits: Ein Spieler befindet sich im Abseits, wenn er zum Zeitpunkt der Ballabgabe der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der letzte Abwehrspieler. Sollte Unklarheit über den einen oder den anderen Punkt herrschen, gilt hier aber auch die Regel: Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift.
Ball: Der offizielle Spielball für die WM-Endrunde kommt von adidas. Er heißt "Jabulani", was der FIFA zufolge so viel bedeutet wie "feiern" (auf isiZulu). Die elf Farben im Design des Jabulani stehen sowohl für den Fußball als auch für das Gastgeberland Südafrika: Sie repräsentieren die elf Spieler einer Mannschaft, die elf offiziellen Sprachen Südafrikas sowie die elf südafrikanischen Gemeinden, die die Welt zur ersten Fußball-WM auf afrikanischem Boden willkommen heißen werden. Wer mit der Hand über den Ball streicht, soll übrigens als erstes die "Grip'n'Groove"-Struktur bemerken, die maximale Kontrolle, ein stabiles Flugverhalten und einen perfekten Grip unter allen Bedingungen ermöglichen soll.
Cup oder auch Pokal: Der WM-Pokal der FIFA ist 36,8 Zentimeter hoch, 6,175 Kilo schwer und aus 18 Karat Gold. Er ist der wichtigste Preis, den es im Fußball zu gewinnen gibt. Der Gewinner bekommt ihn allerdings nicht: Für den Weltmeister gibt es "nur" die FIFA Winner's Trophy, der eigentliche Pokal bleibt immer im Besitz der FIFA. Erstmals wird er in diesem Jahr in einem eigens zu diesem Zweck entworfenen Koffer reisen. Dabei arbeitet die FIFA mit Louis Vuitton zusammen.
Duschen gehen: heißt im Fußballjargon, dass ein Spieler die rote Karte bekommen hat und das Spielfeld verlassen muss.
Elfmeter: Der Strafstoß wurde 1891 in Irland erfunden und war gedacht als Ausgleich, wenn der Gegner absichtlich ein Bein stellt oder tritt. Seit 1906 darf der Torhüter die Linie nicht verlassen, auf der Linie allerdings darf er sich bewegen.
Fallrückzieher: Eine besonders spektakuläre Variante, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Der Spieler steht dabei mit dem Rücken zum Tor, lässt sich mit einem leichten Sprung auf den Rücken fallen und spielt den Ball über den Kopf. Im Idealfall landet der Ball dabei im Tor. Wer der Erfinder des Fallrückziehers ist, darüber streiten die Fachleute bis heute.
Golden Goal: Entscheidungstor in der Verlängerung, Das erste Golden Goal schoss Oliver Bierhoff 1996 im Endspiel der Europameisterschaft gegen Tschechien. Deutschland wurde damit Europameister. Inzwischen ist die FIFA zu den alten Regeln zurückgekehrt: Nach der regulären Spielzeit gibt es 2x15 Minuten Verlängerung und dann Elfmeterschießen.
Gurkentruppe: Nicht ganz offizielle Bezeichnung für die Deutsche Nationalmannschaft. Manchmal nennt man sie aber auch "Hoffnungsträger" oder "Wilde Jungs". Das hängt immer stark von den Ergebnissen der letzten Länderspiele ab.
Hattrick: Drei Tore hintereinander von demselben Spieler, ohne dass zwischendurch ein anderer ein Tor schießt. Den bisher einzigen Hattrick in einem WM-Finale erzielte der später geadelte Engländer Sir Geoff Hurst 1966 gegen Deutschland. Die Engländer gewannen 4:2.
Jahrhundertspiel: Das Halbfinale der WM in Mexiko am 17.6.1970 zwischen Deutschland und Italien gilt als eines der dramatischsten Spiele der Fußballgeschichte. Italien gewann nach Verlängerung mit 4:3.
Klinsmann, Jürgen: Der Schwabe ist als Trainer der Deutschen Nationalmannschaft mittlerweile Geschichte. Als sein Nachfolger hält jetzt Joachim "Jogi" Löw die fußballerischen Zügel in der Hand.
La Ola: Die Zuschauerwelle wurde bei der WM 1986 in Mexiko erfunden und ist ein gutes Mittel, um langweilige Spiele doch noch interessant zu machen.
Maskottchen: Das offizielle Maskottchen der WM in Südafrika ist "Zakumi" – ein gelber Leopard mit grüner "Haarpracht" und grünen Shorts, der ständig einen Fußball mit sich trägt. Sein Name "Zakumi" ist zusammengesetzt aus den Buchstaben "ZA", die für Südafrika stehen, und "kumi", was in vielen afrikanischen Sprachen "zehn" bedeutet.
Nichtangriffspakt von Gijón: Bezeichnung für ein skandalöses Vorrunden-Spiel zwischen Deutschland und Österreich bei der WM 1982 in Spanien. Die anderen Gruppenspiele waren bereits beendet und es war klar, dass bei einem knappen Sieg der Deutschen beide Mannschaften in die nächste Runde kommen würden. In der 11. Minute schoss Deutschland das 1:0, und von da an begnügten sich beide Mannschaften damit, den Ball hin- und herzuschieben. Die Zuschauer und die anderen Mannschaften fühlten sich betrogen. Als Konsequenz finden seit 1984 die letzten Gruppenspiele gleichzeitig statt.
Other Sports: Neben Fußball können die WM-Gastgeber in diversen anderen Sportarten Erfolge verbuchen: zum Beispiel im Rugby, Cricket, beim Golf und Schwimmen. Südafrikas Rugby-Nationalmannschaft zum Beispiel, auch bekannt als "Springboks", gehört zu den besten Rugbyteams der Welt.
Phrasen: Redewendungen und Sprüche, mit denen man überall mitreden kann, auch ohne Ahnung zu haben – oder gerade dann. Beispiel: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", "Das Runde muss ins Eckige", "Das nächste Spiel ist immer das schwerste" oder: "Der Ball ist rund, und das Spiel dauert 90 Minuten". Der letzte Satz ist von Sepp Herberger, Bundestrainer von 1949 bis 1964.
Schön ist auch: "Es ist ein gutes Gefühl, wenn man den Olli hinten drin hat!" (Sebastian Kehl nach dem Spiel Deutschland – USA, WM 2002)
Qualität: Die Geschichte des südafrikanischen Fußballs begann gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gründung des ersten anerkannten Fußballklubs namens Pietermaritzburg County im Jahre 1879, berichtet die FIFA. Dieses Team, das sich ausschließlich aus eingewanderten Europäern zusammensetzte, absolvierte seine ersten Spiele gegen verschiedene Auswahlmannschaften der britischen Kolonialtruppen. Heute ist Südafrikas A-Nationalmannschaft weithin als "Bafana Bafana" (Die Jungs) bekannt. Ihr Ziel ist es, das bislang beste Ergebnis eines afrikanischen Teams bei einer Weltmeisterschaft zu übertreffen: Das war der Viertelfinaleinzug von Kamerun im Jahr 1990.
Rasen: Erstaunlicherweise sind die Rasenflächen in den Stadien unterschiedlich groß. Länge: ca. 100 bis 120 Meter und Breite: ca. 65 bis 75 Meter.
Stadien: Auch Fußballtempel genannt. Die Spiele der Fußball-WM 2010 werden an zehn Spielstätten ausgetragen. Das Eröffnungsspiels und das Finale finden im Soccer City Stadion in Johannesburg statt. In Soccer City fand 1990 auch Nelson Mandelas erste Massenkundgebung nach seiner Freilassung statt. In dem Stadion haben 94.700 Fußballfans Platz.
Taktik: Die taktischen Spielsysteme werden normalerweise mit einer Drei-Zahlen-Kombination bezeichnet, z.B. 4-4-2, wobei die erste Zahl für die Zahl der Abwehrspieler, die zweite für die Mittelfeldspieler und die dritte für die Stürmer steht.
Uruguay: Das Land war 1930 Austragungsort des ersten Weltturniers des Fußballs. Die Gastgeber wurden auch Weltmeister, allerdings hatten viele europäische Verbände wegen der Reisekosten auf die Teilnahme verzichtet.
Verreisen: Südafrika erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 1.219.912 Quadratkilometern an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Es grenzt im Norden an Namibia, Botsuana, Simbabwe und Mosambik und im Osten an Swasiland. Das Gastgeberland der WM hat etwa 47 Millionen Einwohner und ist in neun Provinzen unterteilt.
Wunder von Bern: Der Gewinn der Deutschen Nationalmannschaft am 4. Juli 1954 im WM-Endspiel-Krimi gegen Ungarn mit 3:2. Unvergessen ist der legendäre Radio-Kommentar von Herbert Zimmermann: "Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen – Rahn schießt – Toooor! Toooor! Toooor!" 2004 kam die hoch gelobte, gleichnamige Verfilmung von Sönke Wortmann in die Kinos.
You'll never walk alone: Die Hymne der Fußballfans in aller Welt.
Zukunft: Im Jahr 2014 findet die Fußball-WM in Brasilien statt. Damit ist das Land nach 1950 zum zweiten Mal Ausrichter des Turniers.
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Zuletzt aktualisiert: 07.06.2011
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