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"Unsere Ozeane": Matthias Brandt entführt in die Tiefsee

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Faszinierende Unterwasserwelt: Den Trailer zu "Unsere Ozeane" sehen Sie hier.

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In Frankreich ließen sich allein am Startwochenende 636.385 Zuschauer entführen, und auch für den Berliner Schauspieler Matthias Brandt war es eine ganz besondere Erfahrung: Der jüngste Sohn von Willy Brandt ist die deutsche Stimme des bildgewaltigen Naturfilms "Unsere Ozeane", der am 25. Februar in den deutschen Kinos startet: "Ich habe viel zu sehen bekommen, was ich bisher nicht wusste", sagt der 48-Jährige, der demnächst für die TV-Serie "Polizeiruf 110" als neuer Kommissar in München vor der Kamera stehen wird.

Mit seiner charismatischen Stimme hat Brandt die beiden Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud schnell überzeugt: "Wir fühlen uns sehr geehrt, dass der Sohn von Willy Brandt Teil des Abenteuers 'Unsere Ozeane' geworden ist", sagte Perrin. Das Duo, das bereits die Publikumserfolge "Nomaden der Lüfte" und "Mikrokosmos" auf die Leinwand brachte, begibt sich in seiner neuesten Dokumentation auf eine Entdeckungsreise in die noch immer weitgehend unerforschte und faszinierende Welt der Ozeane.

Welt voller Geheimnisse

Von majestätischen Walen über schillernde Heringsschwärme bis hin zu den bizarr geformten Lebewesen der Tiefsee folgt der Film den Bewohnern der Weltmeere und zeigt jenseits der Wasseroberfläche eine Welt der Vielfalt und Harmonie des Lebens – die allerdings auch in ihrer Existenz bedroht ist. "Bis heute sind die Meere für den Menschen eine Welt voller Geheimnisse und Schönheit geblieben", sagt Regisseur Cluzaud: "'Unsere Ozeane' öffnet den Blick für die großen Zusammenhänge des Lebens."

"Momente, die direkt ans Herz gehen"

Matthias Brandt, der gerade den Deutschen Hörbuchpreis 2010 in der Kategorie "Das besondere Hörbuch/Bester Krimi" bekommen hat, war schon beim Einsprechen der Off-Kommentare begeistert: "Den Regisseuren ist es gelungen, eine große Nähe über Emotionen herzustellen. Es gibt viele Momente im Film, die einem direkt ans Herz gehen."

Zum Karrierestart ein Film über den Vater

Während Brandt, der für seine Rolle in dem Film "Die zweite Frau" im vergangenen Jahr mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet worden ist, in dem opulenten Naturfilm jetzt lediglich zu hören ist, war er im Fernsehen zuletzt gleich in mehreren ZDF-Produktionen zu sehen. So stand er für "Entführt", "Ein Mann, ein Fjord", "Kommissar Stolberg", "Illegal" und "Das Duo – Bestien" vor der Kamera. Mit seiner Hauptrolle in Adolf Winkelmanns Fernsehfilm "Contergan – eine einzige Tablette" gewann er 2008 die "Goldene Kamera" als bester Hauptdarsteller. Seine Karriere im Film- und Fernsehbereich begann der Berliner, der nach seinem Schauspielstudium zunächst an mehreren Theatern arbeitete, übrigens erst im Jahr 2002 – mit der Rolle des DDR-Agenten Günter Guillaume in Oliver Storz' "Im Schatten der Macht" über die letzten Tage der Kanzlerschaft von Willy Brandt – seines Vaters.

Den Trailer zu "Unsere Ozeane" sehen Sie hier.


Zuletzt aktualisiert: 10.02.2010 · Fotos: Pascal Kobeh (2), Roberto Rinaldi, Richard Hermann