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Amsterdam 692

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Städtereise nach Amsterdam

Bild vergrößernAmsterdam Mike Mcholm

Stadt der Brücken und Grachten: Amsterdam hat exakt 1281 Brücken.

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Pracht bei Nacht...

Bild vergrößernAmsterdam Colourbox

Amsterdams Architektur beeindruckt die Touristen immer wieder.

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Prächtige Kunst im Rijksmuseum.

Mehr Brücken als Paris, mehr Kanäle als Venedig, romantische Grachten, urige Kneipen, gemütliche Restaurants, interessante Museen – Amsterdam ist eine der aufregendsten Städte Europas. Besucher machen es am besten wie die Amsterdamer – und schnappen sich ein "Fiets" (Fahrrad). Die Weltmetropole an der Amstel ist flach wie ein Pannenkoeken (Pfannkuchen) – also ideal zum Radeln.

Fast alle Ziele sind in wenigen Minuten erreichbar. Kein Wunder, dass täglich eine Armada von 600.000 Drahteseln durch die engen Grachten der Innenstadt flitzt. Autos haben da kaum eine Chance, zumal die Radwege (immerhin satte 400 Kilometer) oft breiter sind als die Autostraßen.

"Venedig des Nordens"

Amsterdam ist eine Stadt, die vor schrägen Sachen keine Angst hat und so jung ist wie keine zweite in Europa. Die Bezeichnung "Venedig des Nordens" klingt irgendwie abgedroschen, ist aber wahr. Dafür sorgen 165 Grachten, genau 1281 Brücken und 2500 Hausboote. Das sind meist ausgemusterte Lastkähne, die früher über den Rhein schipperten und nun mit reichlich Blumen geschmückt als schwimmendes Zuhause dienen. Und die Bewohner der Stadt? Sie lieben die Freiheit, sind weltoffen und tolerant, aufmüpfig und unangepasst. Und sie feiern ihren "Koninginne-Tag", als hätte die eigene Mutter Geburtstag.

Für Touristen sind insbesondere die hochherrschaftlichen Kaufmannshäuser an der Heren- und Keizersgracht immer wieder eine Pracht – auch wenn man zum zehnten Mal an ihnen vorbeiradelt. Die Vielfalt ihrer Giebel macht sie so faszinierend: Mal sind sie glockenförmig, mal spitz, mal haben sie die Form einer Treppe, mal sind sie üppig mit Ornamenten verziert. Sämtliche Grachtenhäuser (insgesamt 6800 gibt es in der Innenstadt) stehen unter Denkmalschutz. Auch das schmalste Haus der Welt: Es ist grade mal einen Meter breit und liegt auf der Singel, an deren Ende der weltberühmte Blumenmarkt grünt und blüht.

Show der Pfannkuchenbäcker

Sightseeing macht hungrig – also schnell zur Prinsengracht, in die Pancake Bakery. Drinnen sollten Sie besser den Kopf einziehen. Denn hier fliegen die Eierkuchen nur so durch die Luft. Fragt sich, was besser ist: Die Show der Pfannkuchenbäcker oder die unzähligen Eierkuchenvariationen (mehr als 70!). Unser Tipp: mit Speck und einem ordentlichen Schuss Sirup.

Lust auf "een kopje koffie"? Dann ab ins Café Papeneiland (Prinsen-/Ecke Brouwersgracht). Es ist eines der vielen "bruin cafés" mit alten Kacheln und gusseisernem Bollerofen, deren Wände über die Jahre vom Tabakdunst braun geworden sind. Auch gemütlich: das Café t'Smalle (Egelantiersgracht 12), ein Klassiker am Rande des beliebten Jordaan-Viertels mit einem wunderschönen Holztresen. Man sitzt direkt am Kanal, und manche Gäste kommen gleich per Boot angeschippert.

Umsteigen aufs "Canal Bike"

Apropos, wer mag, sollte auch mal umsteigen – vom "Fiets" aufs "Canal Bike", wie die Amsterdamer die schneeweißen Tretboote nennen, mit denen man zu zweit oder auch zu viert für acht Euro pro Person und Stunde gemütlich durch die Grachten gondelt. Die Boote können an vielen Anlegestellen zurückgeben werden. Niemand muss also zum Ausgangspunkt zurück "radeln".

Sammelsurium verrückter Geschäfte

Anschließend ist endlich Shopping angesagt: Mit 10.334 Läden, 141 Galerien und 165 Antiquariaten ist Amsterdam das Einkaufsmekka der Niederlande. Ein buntes Sammelsurium verrückter Geschäfte, großer Warenhäuser und Modeshops erwartet die Besucher. Vor allem die Märkte sind ein Muss: 26 gibt es insgesamt. Flohmarkt-Bummler gehen zum Waterlooplein, und wer die bunte Mischung liebt, den zieht es zur Albert Cuyp-Straat, wo es neben Obst, Gemüse, frischen Heringen, süß-sauren Gurken und salziger Lakritze alles an Kitsch, Kunst und Ramsch gibt, was einen Markt bunt und lebendig macht: Strümpfe, Mützen, Sonnenbrillen, schrille Klamotten. Wer es edel mag, geht ins "Magna Plaza" am Nieuwezijds Voorburgwal. Aus der ehemaligen Hauptpost haben die Amsterdamer eine der schönsten (und nobelsten) Shopping-Malls des Kontinents gezaubert.

15 Brücken auf einen Streich

Wer bis dahin noch immer kein Souvenir gefunden hat, muss noch einmal zum Blumenmarkt auf der Singel – und Tulpen aus Amsterdam kaufen. Sie glauben, den Strauß bekommen Sie nicht heil nach Hause? Dann nehmen Sie doch die aus Holz geschnitzten Tulpen – sind schön bunt und sehr pflegeleicht...

Noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie 15 Brücken auf einen Streich sehen wollen, stellen Sie sich auf die Brücke zwischen Reguliers- und Herengracht (mit dem Rücken zum Thorbeckeplein). Dann sehen Sie sechs Bogenbrücken hintereinander, auf der linken Seite noch einmal sechs, und rechts kommen wieder zwei. Das sind allerdings erst 14 Brücken. Und die 15.? Tja, auf der stehen Sie gerade! Abends ist das Schauspiel besonders schön: Dann sind die Bögen mit Hunderten von Lämpchen illuminiert.

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Informationen zu transavia.com bekommen Sie hier.

Amsterdam-Podcast


Mehr Infos über Amsterdam und insbesondere die traditionelle "Canal Parade" hören Sie im Transavia-Podcast. Bei der Parade der Schwulen und Lesben schippern am ersten Augustwochenende unter anderem 80 Boote durch die Grachten der Stadt: Podcast als MP3 bei Transavia downloaden.

Die Fluglinie:
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Vermeer für nix!

Übrigens: Wer jetzt bucht, nach Amsterdam fliegt und seine Buchungsbestätigung dann dort im Souvenirshop des Rijksmuseums vorzeigt, erhält ein Poster von Vermeers weltberühmtem "Milchmädchen" geschenkt (Format: 50x70 cm, Wert: 12,50 Euro) geschenkt. Die Aktion läuft bis zum 30. September 2010.

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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2010 · Fotos: flickr.com/hiddedevries, flickr.com/Mike McHolm, Netherlands Board of Tourism & Conventions, colourbox.com, Rijksmuseum Amsterdam