Dienstreisen 250

Foto: Stockbite

Rechte von Arbeitnehmern auf Dienstreisen Für den Chef unterwegs

In vielen Firmen gehören Geschäftsreisen zum Berufsalltag. Doch wann beginnt und wann endet für den Arbeitnehmer auf Reisen die Arbeitszeit? Zählt das berufliche Gespräch mit dem Kollegen während der Anreise bereits dazu?

Die Rechtslage ist uneindeutig, obwohl sich das Bundesarbeitsgericht in vielen Urteilen mit der dienstlichen Beanspruchung der Arbeitnehmer bei Geschäftsreisen beschäftigt hat. Nur wenn die Reisezeiten zwingend zur Erledigung der Arbeit genutzt werden müssen, etwa für die Nachbearbeitung eines Termins, gelten sie grundsätzlich als Arbeitszeit.

Ebenfalls unklar ist die Vergütung der Reisezeit. Hier raten Rechtschutz-Experten wie Anne Kronzucker von der D.A.S. Versicherungsgesellschaft, "die Konditionen für Dienstreisen frühzeitig mit dem Arbeitgeber zu besprechen und gegebenenfalls vertraglich festzulegen". Wichtige Hinweise geben auch die Reiserichtlinien der Firma. Fehlen vertragliche Regelungen im Arbeitsvertrag oder eine allgemeine Reiserichtlinie, muss der Chef die Reisezeiten innerhalb der regulären Arbeitszeit auch als solche vergüten.

Viele Unternehmen legen in Reiserichtlinien auch fest, was mit den Bonusmeilen auf Dienstreisen zu geschehen hat. Da diese auf Kosten des Arbeitgebers unternommen werden, stehen der Firma auch die dabei gesammelten Meilen zu. Zwar erlauben Unternehmen oft die private Nutzung, doch auch hier gilt, dies vorweg zu klären. Fehlt eine solche Direktive und hat der Arbeitgeber die Verwendung der Meilen für private Zwecke über einen längeren Zeitraum geduldet, ergibt sich eine "betriebliche Übung". Das heißt, der Arbeitnehmer darf seine dienstlich gesammelten Meilen beispielsweise für einen privaten Wochenendtrip verwenden.

Dringend abgeklärt werden sollte allerdings, inwiefern die Geschäftsreise mit einem privaten Interesse verbunden werden darf. Fliegt zum Beispiel die Gattin mit nach Florenz, um die Besprechung des Ehemannes für einen Einkaufs- und Kulturbummel zu nutzen, sind die Mehrkosten, zum Beispiel das zweite Flugticket und Doppel- statt Einzelzimmer, privat zu tragen.

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Zwillinge 250

Internetplattform "Duales Lernen" Schule trifft Praxis

Kontakte zu wichtigen Kooperationspartnern aus der Berliner Wirtschaft zu knüpfen – das gelingt Eltern, Schulen und Schülern in Berlin dank der neuen Internetplattform www.duales-lernen.de künftig einfacher.

Mit dem Portal können Schüler beispielsweise für ein Praktikum direkt mit den richtigen Ansprechpartnern in der Wunschfirma telefonieren und gleichzeitig ihren weiteren beruflichen Werdegang planen. Genau das ist das Ziel der Internetseite, zu der sich Berliner Wirtschaftsverbände, die Senatsverwaltung für Bildung und die Industrie- und Handelskammer zusammengeschlossen haben.

Das Internetportal ist wesentlicher Bestandteil des Konzepts "Duales Lernen" der neuen Integrierten Sekundarschulen. Schon ab der siebten Klasse sollen Schüler durch Praktika, Berufsorientierungstage, Messebesuche oder Schülerfirmen Stück für Stück an die Berufswelt herangeführt werden.

Mehr Infos unter www.duales-lernen.de

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Test Karriere 250

Sonderheft


Das "test Spezial Karriere" hat 96 Seiten und kostet 7,50 Euro. Auf der Homepage der Stiftung Warentest kann es online bestellt werden.

Stiftung Warentest: "test Spezial Karriere" Soft Skills entscheiden

In der Wirtschaftskrise achten Arbeitgeber verstärkt auf sogenannte "Soft Skills". Laut Stiftung Warentest entscheiden Schlüsselqualifikationen wie Teamgeist, Belastbarkeit oder Organisationsvermögen zunehmend über das nächste Projekt oder den Karriere-Sprung. Anbieter spezieller Weiterbildungen versprechen, Defizite auszugleichen – doch nicht alle sind empfehlenswert, wie Tests der Stiftung ergeben haben. Das Sonderheft "test Spezial Karriere – Weiterbilden und den Job sichern" widmet sich daher in einer ganzen Ausgabe beruflichen Fortbildungen.

Die "Warentester" haben Kurse für Präsentationstechniken und Mitarbeiterführung ebenso untersucht wie Zeit- und Stressmanagement-Seminare. Zudem interessierte sie, ob und wie Berufstätige "Soft Skills" auch mit Ratgebern, im Internet oder mit einer Software erlernen können.

Darüber hinaus erfahren die Leser im Heft, was es beim Vorbereiten von Präsentationen wirklich zu beachten gilt, wie sich Mitarbeiter gegen Mobbing wehren können und warum es wichtig ist, trotz Vollzeitjob die "Work-Life-Balance" im Blick zu behalten. Am Ende finden sich überdies Tipps, wie Lernwillige beim Fortbilden sogar noch Steuern sparen können.

Mehr Infos zum Heft und zu anderen Weiterbildungsthemen unter: www.test.de/weiterbildung

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Arzt Stethoskop 250

Jobmesse "Gesundheit als Beruf" Gesunde Aussichten

Ob Fitnesskaufmann, Mikrotechnologin oder Chemikant – die Arbeitsfelder in der Gesundheitsbranche sind vielfältig und chancenreich. Bereits jetzt arbeitet jeder achte Beschäftigte in der Region Berlin und Brandenburg direkt oder indirekt in der Gesundheitswirtschaft. Deshalb laden das Unternehmer-Netzwerk "HealthCapital Berlin-Brandenburg" und die IHK bereits zum dritten Mal zur Messe "Gesundheit als Beruf" in die Urania ein.

Am Freitag, 5., und Samstag, 6. März 2010 können Aussteller sich, ihre vakanten Stellen sowie die neuesten Trends in der Gesundheitsbranche vorstellen. Besucher erhalten die Gelegenheit, sich über Karriere-Aussichten, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren sowie bei Diskussionsrunden und Workshops mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Vergangenes Jahr tummelten sich mehr als 5000 Besucher und 74 Aussteller auf der Messe.

Ergänzt wird das Angebot durch eine Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit.

Messe "Gesundheit als Beruf" am Freitag und Samstag, 5./6. März 2010, 9 bis 17 Uhr, in der Urania Berlin, Kleiststr. 13 (Schöneberg). Das genaue Programm ist auf www.gesundheit-als-beruf2010.de abrufbar.

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Handwerkerin 250

Ausbildungsvergütungen im Überblick Der Osten holt auf

Die Wirtschaftskrise hat sich bei den Ausbildungsvergütungen im zurückliegenden Jahr noch nicht bemerkbar gemacht. Im Durchschnitt verdienten Auszubildende sogar drei Prozent mehr als in 2008. Und noch eine gute Nachricht hält der Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus Bonn bereit: Der Osten holt auf.

In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Vergütungen für Lehrlinge sogar um knapp fünf Prozent. Damit nähern sich Ost- und Westgehälter weiter an. Im Schnitt verdient ein Lehrling aus Brandenburg jetzt 88 Prozent von dem, was ein Lehrling zum Beispiel in NRW oder Niedersachsen am Monatsanfang auf dem Konto hat.

Für seinen Bericht ermittelte das BIBB die Vergütungen für 184 Berufe in West- und 148 Berufen in Ostdeutschland, in denen insgesamt zwei Drittel der Lehrlinge ausgebildet werden. Keine Unterschiede zum Vorjahr ergaben sich bei den best bezahlten Ausbildungsberufen. Wer als Azubi möglichst viel verdienen will, wird wohl immer noch Binnenschiffer (bis zu 949 Euro im Monat), gefolgt von Maurer (895 Euro), Mechatroniker (842 Euro) und Versicherungskaufmann (831 Euro).

Schlecht verdienen hingegen weiterhin angehende Maler und Lackierer, Friseure, Floristen und Bäcker. So erhält eine ostdeutsche Friseurin in ihren Lehrjahren beispielsweise gerade einmal 269 Euro pro Monat. Ein Malerlehrling kommt auf 388 Euro (im Westen 421 Euro) und ein Florist auf 312 Euro (im Westen 460 Euro) pro Monat.

Weitere Infos unter www.bibb.de

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Creative City Berlin Logo 250

Internetportal www.creative-city-berlin.de Jobbörse für Kreative

Aufträge und freie Stellen finden Kreative auf der Internetseite www.creative-city-berlin.de. Das von der Berliner Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten initiierte Onlineportal verfügt seit kurzem über eine eigene kostenfreie Jobbörse.

Überdies finden Kulturschaffende auf der Seite viele Infos rund um die Themen Kultur- und Wirtschaftsförderung, Existenzgründung, Urheberrecht und Steuern. Auch freie Atelierräume lassen sich über das Portal finden. Eine komplexe Datenbank verschafft Durchblick im Dschungel von Institutionen, Unternehmen, Einzelpersonen und Events und enthält viele weiterführende Links. Kulturschaffende, Unternehmen und Angehörige der Kreativwirtschaft sowie Institutionen können darüber hinaus in einer Datenbank eigene Profile erstellen.

Das Portal versteht sich als zentrale Anlaufstelle und Präsentationsplattform für Kulturschaffende. Die Senatskanzlei betreibt das Angebot zusammen mit dem Projekt „Zukunft“ der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Zusätzlich fördert die Europäische Union die Community-Plattform im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Weitere Infos unter www.creative-city-berlin.de

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Logo Duw 250

Deutsche Universität für Weiterbildung Fernstudium für Akademiker

Auch Akademiker sind vor Arbeitslosigkeit nicht gefeit: Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) bietet daher gezielt ein Fernstudium für Berufstätige mit einem ersten Studienabschluss an. Parallel zum Beruf können sie sich in den vier Schwerpunktgebieten Wirtschaft und Management, Bildung, Gesundheit sowie Kommunikation weiterbilden.

Die DUW ist nach eigenen Angaben Deutschlands erste private staatlich anerkannte Weiterbildungs-Universität. Den Lehrbetrieb hat sie erst im Herbst 2009 aufgenommen. Seitdem bietet sie Masterstudiengänge sowie weiterbildende Zertifikatsprogramme an, in denen eine möglichst praxisnahe Stoffvermittlung angestrebt wird. Interessenten können quartalsweise in die zwei Jahre dauernden Studienprogramme einsteigen und lernen abwechselnd mit Hilfe von Studienheften, Online-Übungen und Präsenz-Seminaren in Berlin.

Ihr Angebot stellt die DUW regelmäßig bei Infoabenden vor. Gesellschafter sind die Freie Universität Berlin und die Stuttgarter Klett-Gruppe. Der Studienbeitrag kostet zwischen 625 und 925 Euro im Monat.

Deutsche Universität für Weiterbildung
Pacelliallee 55 (Dahlem)
www.duw-berlin.de
Beratung unter Tel. 01802/33 55 11 (Mo-Fr, 9-20 Uhr)

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Homeoffice Buch 250

Buch-Tipp: Ratgeber für Homeoffice-Arbeiter Heimvorteil

Störungsfreies Arbeiten ohne nervige Kollegen, freie Zeiteinteilung für die Kinder, kein morgendlicher Berufsverkehr mehr: Birgit Golms und Gudrun Sonnenberg kennen viele Vorteile, die das Arbeiten von zu Hause aus attraktiv machen. Doch in ihrem Ratgeber "Homeoffice" nennen sie nicht nur die positiven Seiten, sondern geben vor allem hilfreiche Tipps, wie sich das tägliche Heimspiel erfolgreich organisieren lässt.

Denn das Homeoffice liegt im Trend. Ob Webdesigner, Autoren oder Telearbeiter: Schätzungsweise fünf Millionen Deutsche gehen jeden Morgen vom Küchentisch direkt an den Schreibtisch. Zusammen mit Österreich und der Schweiz ist inzwischen knapp jeder fünfte Arbeitnehmer hierzulande ein Homeworker. Doch viele ringen mit den gleichen Problemen: Wie lassen sich die Aufschieberitis und der innere Schweinehund überlisten, wenn die soziale Kontrolle durch Kollegen wegfällt? Mit welchen Mitteln bleibt die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem gewahrt und was tun gegen ein regelmäßig aufkommendes Einsamkeitsgefühl?

Die selbstständige PR-Beraterin Birgit Golms und die freie Journalistin Gudrun Sonnenberg verraten Tricks für eine stets hohe Motivation, erläutern, wie sich Nebenwirkungen vermeiden lassen und nennen nützliche Zeitmanagement-Strategien. Wer sich etwa klare Ziele setzt, Tagespläne anlegt und seine Aufgaben anhand einer Prioritätenliste konsequent abarbeitet, kann auf Dauer von zu Hause aus sowohl bequem als auch effizient arbeiten.

Birgit Golms, Gudrun Sonnenberg: Homeoffice – Erfolgreiches Heimspiel dank Zeit- und Selbstmanagement, orell füssli-Verlag, 19,90 Euro.

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Tuev Eu Walz 250

EU-Projekt Nach der Ausbildung auf die Walz

Seit dem Mittelalter begeben sich Handwerksleute auf die Walz, um Berufserfahrung zu sammeln und fremde Städte und Länder kennenzulernen. Heute haben nur noch wenige junge Arbeitssuchende die Gelegenheit. Die Berliner TÜV-Rheinland-Akademie vermittelt daher kostenlose Praktika in Italien, Malta und Ungarn.

Die neuen Starttermine für 2010 stehen noch nicht fest, aber Interessenten für das Projekt "EU Walz" können sich fortlaufend anmelden. Wie auf der Walz sollen Arbeitssuchende im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die nach der abgeschlossenen Ausbildung arbeitslos geworden sind, auf diesem Weg nützliche Berufs- und Lebenserfahrung sammeln können.

In Kooperation mit deutschen und ausländischen Bildungsinstituten vermittelt die Einrichtung die kostenfreien, dreimonatigen Praktika in EU-Ländern. Die Plätze werden je nach gelerntem Beruf im Hotel-, Gaststättenwesen, Tourismus- und Eventbereich, Garten- und Landschaftsbau sowie in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen vergeben. Die Teilnehmer werden in Gastfamilien untergebracht. Eine zweimonatige Einführung inklusive Sprachkursus und Länderkunde bereitet die jungen Leute auf die Walz vor und hilft nach der Rückkehr bei der Jobsuche.

Anmeldungen und weitere Informationen unter Tel. 63 95 85 25 (Frau Scharfenberg), www.tuev-akademie-berlin.de

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Traineeprogramm In die Zukunft mit der Landesbank Berlin

Die Landesbank Berlin, zu der auch die Berliner Sparkasse gehört, bietet Hochschulabsolventen zurzeit mehrere attraktive Traineeprogramme in den verschiedensten Bereichen des Unternehmens. Die aktuellen Ausschreibungen finden Sie auf der Website der Landesbank Berlin.

Während des Aufenthalts in den einzelnen Stationen lernen die Trainees Aufgaben und Schnittstellen des jeweiligen Fachbereichs "on-the-job" kennen. Durch Mitarbeit im Tagesgeschäft und in Projekten übernehmen sie schnell Verantwortung. Seminare zu Fachinhalten und Trainings für persönliche Kompetenzen runden in Begleitung eines fachlichen Mentors den Einarbeitungsprozess ab.

Interessenten schicken Ihre Bewerbung bitte an die Landesbank Berlin AG, Personalbetreuung, Alexanderplatz 2, 10178 Berlin.

Weitere Infos, eine Übersicht der Traineeprogramme und Ansprechpartner für telefonische Auskünfte gibt es auf der Website der Landesbank Berlin.

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