Junge Frau Bibliothek 250

Freiwilliges Soziales Jahr Als Kulturbotschafter ins Ausland

Ausländische Schulen beim Deutschunterricht unterstützen, Konzerte in weltweiten Goethe-Instituten auf die Beine stellen, sich für nachhaltige Entwicklung in ärmeren Ländern stark machen – das können 18- bis 26-Jährige im Rahmen des Freiwilligendienstes „kulturweit“.

Bis zum 6. Mai 2014 können sich junge Menschen hierfür online unter www.kulturweit.de für einen Einsatz im Frühjahr 2015 bewerben. Initiatoren sind das Auswärtige Amt und die deutsche UNESCO-Kommission, die mit hochkarätigen Partnern zusammenarbeiten: zum Beispiel der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Goethe-Institut und die Deutsche Welle. Eine einmalige Gelegenheit also, für mindestens sechs Monate vergleichsweise kostengünstig in eines von 50 Ländern, die zur Auswahl stehen, zu gehen und wertvolle Erfahrungen auch für den beruflichen Lebenslauf zu sammeln.

Seit 2009 hat das Programm „kulturweit“ mehr als 1.700 Freiwillige ins Ausland entsandt. Weiterführende Informationen finden Interessenten auf www.kulturweit.de.

Mehr zum Thema Freiwilligendienst lesen Sie in unserem Artikel Bundesfreiwilligendienst – Freiwillige vor. nach oben

Buch Muetter Und Arbeit 250

Buch-Tipp: „Karriere im Eimerchen" Diktatoren ohne Zähne & Chefs ohne Ahnung

Es gibt Momente, da fühlen sich Mütter am Arbeitsplatz „wie auf Mutter-Genesungskur", schreibt Nina Puri in ihrem neuen Buch „Karriere im Eimerchen – Warum Mütter nicht zum Arbeiten kommen".

„Die Kollegen essen ihre Reißzwecken und Heftklammern nicht auf und erbrechen sich während wichtiger Kundengespräche auch selten auf dem Konferenztisch“, schwärmt die Werbe-Grafikerin und Mutter zweier Söhne. Außerdem würden sie statt „Da, da, da!“ wunderschöne ganze Sätze sagen.

Wie kommt es dann, dass in Deutschland weniger als die Hälfte aller Mütter nach der Babypause an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt? Warum arbeiten drei Viertel dieser seltenen Exemplare dann in mies bezahlten Teilzeit- oder Minijobs? Wieso gibt es bei der Google-Suche nach „Topmanagerinnen mit Kind“ weniger Resultate als für „Blumen auf dem Mars“? Weshalb werden Mütter, die ganztags arbeiten, in unserer Gesellschaft angefeindet „wie der Kannibale von Rotenburg"?

Diesen Fragen geht die Autorin mit Hingabe und köstlichem Humor nach. Mit einem frechen Augenzwinkern und klaren Standpunkten analysiert die Verfechterin einer familientauglichen Arbeitswelt, wie gesellschaftliche, politische und kulturelle Faktoren Frauen das Berufsleben gerade in Deutschland schwer machen. Nina Puri rechnet aus, dass Mütter mit gut verdienenden Männern durch Ehegattensplitting, Elterngeld, gespartem Kita-Geld & Co. rund 3.400 Euro im Monat dafür bekommen können, dass sie zu Hause bleiben. Das typisch deutsche Bild der stets perfekten Mutti, Chefs, die Babypausen-Rückkehrerinnen „gleichwertige Stellen in Murmansk“ anbieten, Kollegen, die Kinderfotos und mitgebrachte Grippekinder am Arbeitsplatz nur bei Vätern süß finden, fehlende Betreuungs­möglichkeiten – all dies und mehr führt die Autorin ins Feld bei ihrem Plädoyer für eine Arbeitswelt mit mehr und besser bezahlten Müttern.

Obwohl das Buch mehr Pamphlet ist als Ratgeber, bekommen Leserinnen durchaus praktische Tipps. Zum Beispiel zu der Frage, wann und wie Arbeitnehmerinnen ihrem Chef von einer Schwangerschaft erzählen sollten und welche arbeitsrechtliche Folgen das hat. Oder welche Fehler Babypausen-Rückkehrerinnen vermeiden sollten. Mit persönlichen Erfahrungen bereitet Nina Puri Mütter auf Stolpersteine, Tränen und Kämpfe vor. Sie vermittelt ihnen das Gefühl, dass sie nicht alleine sind und das schon alles gut wird, gleichzeitig fordert sie: Hört auf, in die falsche Richtung zu Jammern! Setzt euch ein für bessere Bedingungen! Sie wirbt für Verständnis, Veränderung und politische Schritte, um diese herbeizuführen, zum Beispiel für die Frauenquote.

Herausgekommen ist ein flott geschriebenes Buch, das den Leser zum Kichern und Nachdenken bringt – lesenswert nicht nur für berufstätige Mütter, sondern auch für alle, die mit ihnen das Büro oder die Wohnung teilen. (mgr)

Nina Puri: Karriere im Eimerchen? Warum Mütter nicht zum Arbeiten kommen", Knaur Verlag, 9,99 Euro. nach oben

Versicherungskaufmann 250

Foto: BWV Bildungsverband

Kaufleute für Finanzen und Versicherungen Fit für Finanzen

Ob aktuelle Neuerungen bei Lebens- und Krankenversicherungen oder neue Finanzprodukte: Kaufleute für Versicherungen und Finanzen müssen in diesem vielschichtigen Feld immer auf dem neuesten Stand sein. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis die dreijährige Berufsausbildung modernisiert.

So gehören nun beispielsweise auch fondsgebundene Lebensversicherungen zur Produktpalette der Ausbildung. Die Fachrichtung „Finanzberatung“ wird flexibler gestaltet, so dass Auszubildende Lerninhalte selbst bestimmen können. In der Fachrichtung "Versicherung" wird das Qualifikationsangebot aktuellen Entwicklungen angepasst, indem unter anderem Schadensservice und Leistungsmanagement künftig als neue Wahlqualifikationen angeboten werden.

Der Ausbildungsberuf erfreut sich weiterhin eines guten Zuspruchs: Mit 5.817 Neuabschlüssen, darunter 52,8 Prozent mit männlichen und 47,2 Prozent mit weiblichen Auszubildenden, steht er auf Rang 29 in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen 2012. Und mit einer durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung von 830 Euro im ersten, 896 Euro im zweiten und 962 Euro im dritten Ausbildungsjahr lag die Vergütung im vergangenen Jahr auch deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 730 Euro.

Die Änderungen greifen ab dem 1. August 2014.

Weitere Informationen zum modernisierten Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen unter www.bibb.de/de/61655.htm. Übrigens: Die Berliner Sparkasse ist einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region: Lesen Sie mehr in Erstklassiger Ausbilder.

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Karriere-Start 15. August 2014


Informationen zur Ausbildung bei der Berliner Sparkasse sowie zur Bewerbungsphase erhalten Schulabgänger in unserem Artikel Karriere bei der Berliner Sparkasse.

Bewerbungen an:

Berliner Sparkasse
Niederlassung der Landesbank Berlin AG
Nachwuchskräfte
Postfach 11 08 39
10838 Berlin

oder per E-Mail an ausbildung@berliner-sparkasse.de

Weitere Infos zum Bewerbungsverfahren sowie einen Online-Eignungstest finden Interessierte auf der Website der Berliner Sparkasse.

Sparkassen-Finanzgruppe Erstklassiger Ausbilder

Mit 23.500 Auszubildenden steht die Sparkassen-Finanzgruppe nicht nur an Platz Eins der Ausbilder im deutschen Kreditgewerbe. Die Azubis der Sparkassen schneiden darüber hinaus regelmäßig als Beste bei DIHK-Prüfungen ab.

„Auf den guten Ruf der Sparkassen-Ausbildung sind wir daher besonders stolz“, sagte Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Das breite Ausbildungs-Engagement stelle einen wichtigen Teil der gesellschaftlichen Verantwortung dar, die die Sparkassen-Finanzgruppe lebt und praktiziert. In der FOCUS-Studie „Deutschlands beste Arbeitgeber 2013" belegten die Sparkassen sogar Platz 1 in der Kategorie „Banken“.

Junge Menschen bringen neue Ideen und Impulse in Unternehmen. Georg Fahrenschon nennt als Beispiel etwa den selbstverständlichen Umgang mit neuen Medien und sozialen Netzwerken wie Facebook. Erste Sparkassen würden bereits auch über soziale Netzwerke gezielt junge Kunden beraten und betreuen.

Die meisten Azubis streben eine klassische Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau an, überdies sind auch kaufmännische Abschlüsse im Bereich EDV und Bürokommunikation begehrt. Mit 53 Prozent liegt der Anteil der weiblichen Nachwuchskräfte übrigens leicht über dem der männlichen. Den Großteil der Ausbildung stellen duale Berufsausbildungen mit Praxis und Berufsschul-Unterricht. Wachsender Beliebtheit erfreut sich zudem die Kombination aus Ausbildung und Bachelor-Studiengang.

Auch die Berliner Sparkasse zählt mit 92 neugeschaffenen Ausbildungs- und 7 BA-Studienplätzen im Jahr 2013 zu den größten Ausbildungsbetrieben innerhalb ihrer Region: Zum 1. Februar begannen weitere 18 Abiturienten ihre Ausbildung bei der Berliner Sparkasse. Insgesamt sind somit zurzeit bei der Berliner Sparkasse 149 Azubis und 33 BA-Studenten, davon 6 in der Fachrichtung IT, in einer Ausbildung. Nächster Ausbildungsbeginn ist der 15. August 2014.

Welche Fähigkeiten Schulabgänger für eine Ausbildung bei der Berliner Sparkasse haben sollten, lesen Sie in unserem Artikel "Karriere bei der Berliner Sparkasse"
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Buch Misserfolg 250

Buch-Verriss: Verschenkte Chance

Viele Bewerbungen sind an Schlechtigkeit und Scheußlichkeit fast nicht zu toppen, weiß Buchautor Peter Liwowski. Der 36-Jährige ist Inhaber einer Werbeagentur und muss dergleichen viele auf dem Schreibtisch und im Posteingang über die Jahre hinweg vorgefunden haben. Es muss sich viel Frust angesammelt haben, denn entsprechend hämisch und zugleich auch verheißungsvoll klingt der Buchtitel: „99 Wege , einen Job garantiert nicht zu bekommen“.

Was für eine Chance, hier jungen Lesern den Spiegel vorzuhalten und sie mit amüsanter Lektüre geschickt nebenbei in Kenntnis zu setzen, wie man es eigentlich richtig macht mit der Bewerbung. Doch Liwowskis 99 Tipps driften so sehr ins Alberne ab, dass man übers erste Kapitel (Bewerbung) gar nicht erst zu den anderen (Vorgestellungsgespräch und Probezeit) weiterblättern will. 99 kurze Tipps können sich überraschend ermüdend lesen und sich auf 112 Seiten quälend langsam dahin ziehen. Beispiel gefällig? „Verwenden Sie zwischen den Absätzen möglichst viele Glitzeraufkleber. Feen, süße Kätzchen, Comicfiguren.“ Oder: „Verwänden sih nürgends ihn ihrem underlagen satszeichen unt värzichten sieh gäntzlich auv grohs uhnd glainschreihung oda reschtschreibkoregtua.“ Wie lustig....

Die 99 Tipps brechen leider zu sehr ins Absurde ab, dass der orientierungsbedürftige Leser ihnen keinerlei gehaltvollen Inhalt und Nutzwert abgewinnen kann. Selbst zum Schmunzeln eignet sich der nach eigenen Worten „Unratgeber“ kaum. Er ist einfach weder informativ, noch lustig und gehört eindeutig in die Rubrik: „Bitte nicht kaufen!“

Vielleicht ist ja die Facebook-Seite zum Buch interessanter. Hier ruft der Autor auf, seine eigenen Un-Tipps einzustellen. Bleibt zu hoffen, dass sich hierin keine Fortsetzung ankündigt.

www.facebook.com/99Wege

Peter Liwowsk – 99 Wege, einen Job garantiert nicht zu bekommen, dtv, 7,90 Euro

Bewerbung, Vorstellungsgespräch: Sie wollen es richtig machen? Dann lesen Sie unseren Artikel Vorstellen ohne sich zu verstellen.

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Frau Schreiben Laptop 250

Autoren-Stipendien Gefördert schreiben

Nach wie vor gehört der Schriftsteller zum Traumjob vieler junger Menschen. Doch gerade in Deutschland haben es angehende Autoren schwer. Viele Verlage setzen aus Kostengründen auf die sichere Bank und übersetzen Bestseller aus dem englischsprachigen Raum lieber ins Deutsche statt hierzulande junge Autoren aufzubauen. Diverse Stipendien helfen daher ambitionierten Schreibern, sich in der Verlagsbranche einen Namen zu machen.

In Berlin fördert das Literarische Colloquium Berlin (LCB) den Autoren-Nachwuchs. In die idyllisch, direkt am Wannsee gelegene Villa können nicht nur deutschsprachige Autoren aus dem Ausland einziehen und hier ihre Arbeit am Werk vertiefen. Zusammen mit der Robert-Bosch-Stiftung hat das Haus auch das Förderprogramm „Grenzgänger“ aufgelegt. Bis zum 30. April 2014 kann sich jeder bewerben, der eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und auf Recherchereise nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder nach Nordafrika aufbrechen möchte. Die Veröffentlichung kann entweder Prosa oder ein Drehbuch sein. Die Stipendien reichen von 2.000 bis 12.000 Euro. www.lcb.de/autoren/grenzgaenger/

Und wer mag, kann sich über die Stiftung Alfred-Döblin-Preis und Akademie der Künste nach Schleswig-Holstein zurückziehen. Das Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth hat Günter Grass dem Land Berlin zur Förderung von Schriftstellern überlassen. Die Alfred-Döblin-Stipendien sollen Schriftsteller in die Lage versetzen, sich auf eine literarische Arbeit konzentrieren zu können: geplante literarische Arbeiten zu beginnen, Entwürfe zu realisieren und begonnene Arbeiten fortzusetzen bzw. zu vollenden. In der Regel werden Stipendien für einen Zeitraum von drei Monaten vergeben. Jeder Stipendiat erhält ein Aufenthaltsgeld von 1.100 Euro monatlich sowie eine Wohnung im Haus. Bewerbungen sind 2014 nach Auskunft der ADK von Mitte Juni bis September möglich. www.adk.de

Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema: Traumjob Schriftsteller – Der große Traum vom Schreiben.
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2025 So Arbeiten Wir In Der Zukunft 250

Buch-Tipp Arbeitswelt 2025

Projektarbeiter ersetzen Festangestellte, Roboter erklären Mitarbeitern die Arbeit und 60-Jährige gründen noch Unternehmen: Willkommen in der Arbeitswelt 2025. Was nach purer Science-Fiction klingt, hat Trendforscher Sven Gabor Janszky zusammen mit Co-Autor Lothar Abicht anhand gegenwärtiger Entwicklungen akribisch zusammengestellt. Regelmäßig konsultiert Janszky 300 ausgewählte Köpfe aus verschiedenen Branchen, um wegbereitende Trends und Technologien aufzuspüren.

Auf unterhaltsame Weise stellen beide die Arbeitswelt der Zukunft vor. Die Leser erleben den Arbeitstag einer Familie im Jahr 2025. Die Familienmitglieder benutzen intelligente Brillen, essen Brain-Joghurts für mehr Konzentration, erleben Hotelzimmer, die mittels Handy die Beleuchtung, Atmosphäre und Infoscreens automatisch an die individuellen Gepflogenheiten des Gastes anpassen. Elektronische Geräte werden nicht mehr mit Berührungen gesteuert, sondern mittels Sprachsteuerung, Augenbewegungen (Eye-Tracking) oder sogar mit Hilfe der Gedanken (Gehirnaktivität). Letzteres ist bereits dank vieler Tests mit Querschnitts-Gelähmten dem Science-Fiction-Stadium entwachsen. Geräte werden zudem unsere Emotionen in Gesichtern erkennen und sich anpassen. Das Auto fährt zum Beispiel automatisch langsamer, wenn der Insasse angespannt oder verkrampft wirkt.

Dies alles wird dazu führen, dass unsere Arbeits- und Freizeitwelt immer mehr miteinander verschmelzen. Janszky und Abicht zeichnen eine Zukunft, die stellenweise verunsichert. Sie zeigen zum Beispiel, dass das Wort „Privatsphäre“ in Zukunft eindeutig der Vergangenheit angehören wird. „Die Geräte werden uns besser kennen als wir selbst“, sagen sie voraus. Aber das Buch macht auch zuversichtlich, dass sich Neuanfänge auch im hohen Alter lohnen. Dass gut ausgebildete Arbeitskräfte gebraucht werden und Firmen sich sogar anstrengen müssen, diese zu halten. 2025 soll Vollbeschäftigung herrschen.

So ist das Buch wie ein Spiegel in die Welt von morgen. Und wer weiß, wie der Arbeitsmarkt in zehn Jahren aussieht , kann sich schon jetzt vorbereiten.

2025 – So arbeiten wir in der Zukunft – Sven Gabor Janszky, Lothar Abicht, Goldegg-Verlag, 24,90 Euro

Lektüre-Tipp: Lesen Sie auch unseren Artikel Zeichen auf Zukunft – Berlin im Jahr 2030

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Kaufmann Bueromanagement 250

Ausbildung Neuer Beruf: Kaufmann Büromanagement

Schulabgänger können sich für einen neu geschaffenen Ausbildungsberuf bewerben, der ab August in Kraft tritt: „Der Kaufmann für Büromanagement“ fasst die drei bisherigen Ausbildungsberufe Bürokaufleute sowie Kaufleute und Fachangestellte für Bürokommunikation zusammen.

Auf diese Weise schafft der neue Beruf eine gemeinsame Ausbildungsgrundlage für Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und Öffentlichen Dienst. Damit wird einer der größten Bereiche der dualen Berufsausbildung umfassend modernisiert. 2013 waren in den drei bisherigen Berufen knapp 84.000 Ausbildungsverhältnisse registriert, darunter mehr als 63.000 mit weiblichen Auszubildenden.

Für Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb), entsteht durch die Zusammenlegung bislang verschiedener Büroberufe ein „attraktives, klar strukturiertes und modernes Angebot für alle Ausbildungsbereiche“. Der Beruf sei nun breiter angelegt und erlaube dadurch mehr Differenzierungsmöglichkeiten und eine höhere Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt.

Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und bürowirtschaftliche Kern- beziehungsweise Grundqualifikationen abdecken. Durch die Auswahl von mindestens zwei von zehn möglichen Wahlqualifikationen, wie zum Beispiel Auftragssteuerung, Einkauf und Logistik sowie Marketing und Vertrieb, werden diese ergänzt.

Interessierte Schüler finden weitere Informationen auf den Bibb-Seiten www.bibb.de.

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Logo Mila 250

Mila.de Online-Marktplatz für Service-Tätigkeiten

Eine Fundgrube für vielfältige Serviceleistungen, von skurril bis alltäglich – das ist der Online-Marktplatz Mila. Hier können Berliner nach Helfern suchen, die verschiedenste Tätigkeiten übernehmen oder eigene Dienstleistungen anbieten.

Wer also Hilfe beim Umzug benötigt, Nähen lernen möchte oder eine Fotografin sucht, wird auf der Seite schnell fündig. Der Kreativität sind neben den alltäglichen Tätigkeiten keine Grenzen gesetzt. So gibt es beispielsweise einen Party-Entertainer, der sich als Feuerschlucker buchen lässt. In Zürich können Interessenten eine Sightseeing Tour auf dem Rücksitz einer Vespa buchen.

In Zürich und Shanghai hat das Konzept bereits eine große Fangemeinde. Und auch in Berlin sind seit dem Launch im August bereits mehr als 600 Angebote auf der Online-Plattform zu finden.

Die Macher verfolgen dabei den Gedanken der Shareconomy: Sie wollen Menschen und ihre unterschiedlichen Talente zusammenbringen. Getreu dem Motto: Putzt du mir meine Wohnung, helfe ich dir beim Umzug. Noch geht dieser Gemeinschaftsgedanke nicht ganz auf, die meisten Nutzer wollen dann doch lieber Geld statt Gegenleistungen. Denn auch das ist bei Mila möglich.

Falls übrigens kein passendes Angebot gefunden wird, können Nutzer überdies eigene Gesuche aufgeben. Und auch unterwegs kann der Mila-Service dank einer App per Smartphone oder Tablet schnell angesteuert werden.

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Bewerbungstipps Fuer Frauen 250

Broschüre der Bundesanstalt für Arbeit Bewerbungstipps für Frauen

Karriere und Kind? Für viele Frauen in Deutschland geht beides immer noch nicht zusammen. Denn nach der Babypause folgt oft genug der Karriere-Knick; die Stellensuche gestaltet sich schwierig, der Anschluss an die neuesten Entwicklungen im Berufsfeld fällt schwer.

Viele Frauen wünschen sich daher Rat und Hilfe. Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit haben eine Broschüre herausgegeben, die Frauen den beruflichen Wiedereinstieg erleichtern soll: „Meine BeWerbung – Werbung in eigener Sache“.

Die Broschüre gibt nützliche und leicht verständliche Tipps, Vorlagen und Quellen für die weitere eigene Recherche rund um das Arbeitsleben. Zum Beispiel über die Geheimcodes in Arbeits­zeugnissen oder wie sich Frauen selbst im Bewerbungsgespräch gut präsentieren. Anhand von ausgewählten Beispielen zeigt die Broschüre mögliche Wege auf und gibt das nötige „Handwerkszeug“ in punkto Selbstpräsentation. Außerdem verrät sie, wie sich auch Social-Media-Netzwerke für die Stellensuche nutzen lassen.

Die PDF-Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden auf: www.arbeitsagentur.de
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