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Konferenzraum in der Factory in Berlin Kreuzberg.
Foto: Alexander Christopher Mathias Schneider

Officelovin’ So schön arbeiten andere

Wer sein Büro kreativ, modern und besonders einrichten möchte, findet jede Menge gute Anregungen auf dem sehenswerten Blog Officelovin’. Dieser öffnet die Türen weltbekannter Unternehmen – von der kleinen Start-up-Klitsche bis zum großen Tech-Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt zwar auf englischsprachige Unternehmen, doch selbstverständlich ist auch die Start-up-Metropole Berlin gut vertreten. Beispielsweise SoundCloud, die Factory oder das Fußball-Start-up Onefootball.

Hier können sich Gründer, Vorgesetzte und Office-Manager für ihre Firmen und Co-Working-Spaces beim Design und bei der Möblierung inspirieren lassen. Denn große Firmen wie Google machen längst vor, wie MitarbeiterInnen dank einer durchdachten Einrichtung noch kreativer arbeiten.

Eine wichtige Stellschraube hierfür ist die Arbeitsumgebung, die sich zudem dem modernen Arbeitsverhalten anpassen muss: Flexible Arbeitsplätze, gemütliche Räume für spontane Brainstorming-Runden und jede Menge Anreize, möglichst gern Zeit im Büro zu verbringen.

„Officelovin’ ist ein Ort, der Lesern erlaubt, die besten Tech-Start-up-Offices rund um den Globus zu entdecken“, erklärt der Bloggründer Michael Ptacek. Der Blog habe angefangen mit den prominenten Beispielen Spotify, Shopify, Zendesk, Yelp und Polyvore. Mittlerweile umfasst er hunderte Beispiele. Und es hört nie auf: Weitere Anregungen können Leser Michale Ptacek gerne zuschicken: www.officelovin.com/about.

www.officelovin.com

Weitere kreative Co-Working-Spaces-Umgebungen in Berlin finden Sie in unserem Artikel:
Arbeitest du noch – oder wohnst du schon?!
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Buch Bester Rat 250

Buch-Tipp: Der beste Rat, den ich je bekam Bester Rat

Was haben Richard Branson, Mathias Döpfner und Elke Strathmann gemeinsam? Sie alle haben eine ausführliche Antwort auf die Frage gegeben: Was war der beste Rat, den Sie je bekommen haben. Mehr als 100 Top-Manager und Unternehmer hat der Schweizer Unternehmensberater Frank Arnold hierzu getroffen. Heraus kam ein Buch mit den wohl wertvollsten Tipps, die ein Manager anderen geben kann. „Nichts ist so klug wie ein kluger Rat zur richtigen Zeit“, bilanziert Arnold, dessen Leben selbst ganz dem Erfolg verschrieben zu sein scheint: promovierter Wirtschaftswissenschaftler, erfolgreicher Unternehmensberater, privat ehrgeiziger Triathlon-Kämpfer. Beinahe scheint es so, er habe das Buch genutzt, um bei den großen Unternehmern mit dieser schmeichelhaften Frage einen Gesprächstermin zu bekommen. Wie dem auch sei, dem Leser nützt die Lektüre allemal.

Richard Branson (Gründer der Fluggesellschaft Virgin) nahm ausgerechnet von einem Piloten der Berliner Luftbrücke den wertvollsten Rat mit: „Du musst an die Front und dich selbst als Werbung benutzen. Mach dich zum Narren – sonst überlebst du nicht.“ Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG) wiederum nahm seinen besten Rat von einem 80-jährigen Journalisten mit, der den Holocaust in Deutschland überlebt hatte: „Mach, was du wirklich liebst. Wichtiger als die Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal ist das Finden einer Leidenschaft.“ Und dieser solle man dann folgen, um exzellent zu werden. Elke Strathmann (Vizepräsidentin der Deutschen Arbeitgeberverbände) gibt einen Rat weiter, der ihr selbst bis zum Posten im Aufsichtsrat geholfen hat: „Raus aus der Komfortzone. Wer die Herausforderung sucht, steckt die eigenen Grenzen weiter und bekommt einen breiteren Horizont.“

Frank Arnold
Der beste Rat, den ich je bekam
Hanser-Verlag, 14,90 Euro

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Verdienst 250

Gehaltsreport Wie viel andere verdienen

52.000 Euro beträgt das Brutto-Durchschnittsgehalt einer Fach- und Führungskraft in Deutschland. Das hat der Gehaltsreport 2016 der Online-Stellenbörse StepStone ergeben. Rund 50.000 Fach- und Führungskräfte haben an der Umfrage teilgenommen.

Berlin liegt mit einem Durchschnittsgehalt von 42.865 Euro deutlich unter dem Schnitt – zählt allerdings nicht zu den Schlusslichtern. Diese sind die Bundesländer Brandenburg (39.955 Euro) sowie Thüringen (39.314 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (38.649 Euro), Sachsen (38.579 Euro) und Sachsen-Anhalt (37.701 Euro).

Am meisten verdienen Ingenieure (61.000 Euro), Juristen (63.100) sowie Ärzte (64.100). Am deutlichsten zugelegt haben die Branchen Medizintechnik, Chemie und Pharma mit jeweils 61.000 Euro plus Jahresgehalt. Demgegenüber stehen als Flop-Branchen die Hotel & Gastronomie (34.711 Euro) sowie das Handwerk (34.367 Euro).

Wer jetzt seinen Job wechseln möchte: Große Unternehmen (über 1.000 Mitarbeiter) zahlen im Schnitt 16 Prozent mehr als kleine Unternehmen (unter 500 Mitarbeitern). Zweitens lohnt sich auf jeden Fall ein Studium: Wer einen Master-Abschluss hat, verdient bis zu 28 Prozent mehr als die Kollegen mit Abitur. Und Arbeitgeberwechsel bringen drittens ein gutes Plus auf dem Konto. Das Gehalt steige nach dem ersten Wechsel im Schnitt um 11 Prozent, beim zweiten und dritten immerhin noch um je 5 Prozent, so die Online-Jobvermittlung.

Den ausführlichen Report finden Sie auf der Internetseite von StepStone.

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Buch Magig Monday 250

Buch-Tipp Magische Worte zum Montag

„Magic Monday“ hat Lars Amend sein Buch genannt, und in der Tat eignet sich besonders der Beginn der neuen Arbeitswoche, um in dem schwarzen Büchlein zu blättern und sich für die Woche zu motivieren. „52 Gründe morgens aufzustehen“, verspricht der Untertitel. Die Seiten sind schnell durchgeblättert, die Sätze griffig: „Lass niemals deine Angst über deine Zukunft entscheiden!“, „Drei Geheimnisse eines glücklichen Lebens“ und „Man hat immer Zeit für Dinge, die einem wichtig sind.“

Zuweilen mag sich das kitschig lesen und so manchen Skeptiker die Lippen kräuseln lassen, doch sollte man sich hier an ein berühmtes chinesisches Sprichwort erinnern:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.

und weiter:

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Wie wir in den Tag starten, prägt uns folglich auf Dauer. Warum also nicht positiv beginnen, statt den Radiomoderator stöhnen lassen, dass jetzt wieder „eine lange Woche“ vor uns liegt, bis „endlich wieder Wochenende“ ist? Lars Armend selbst weiß über die Kraft der Gedanken und erinnert an die Lebensläufe berühmter Vorbilder, die letztlich alle an sich geglaubt und sich von Skeptikern nicht haben abhalten lassen.

So habe der Basketball-Star Michael Jordan keinen Platz im Basketballteam seiner Highschool bekommen, weil sein Trainer andere Spieler für talentierter hielt. Der berühmte Walt Disney wurde von einer Tageszeitung gefeuert, weil er ihrer Meinung nach keine guten Ideen hatte. Und die britische Bestseller-Autorin J. K. Rowling lebte als alleinerziehende Mutter von der Sozialhilfe, als sie den ersten Band von Harry Potter schrieb.

Für Amend ein Beweis, welche Kraft aufmunternde Worte an das eigene Ich haben können.

Die aufmunternden Worte von Lars Amend sind auch als Newsletter erhältlich.

Lars Amend: Magic Monday – 52 Gründe morgens aufzustehen, Fischer-Verlag, 12 Euro

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Reha 250

Rehabilitation Rückkehr in den Arbeitsmarkt

Ob eine Depression oder ein Wirbelsäulen-Leiden: Eine schwere Krankheit bedeutet nicht nur für den Körper eine harte Belastungsprobe, auch für das Berufsleben ist sie meist eine Zäsur. Im schlimmsten Fall können Erkrankte ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben. Im Raum Berlin-Brandenburg hilft in diesem Fall das Berufsförderungswerk.

Es bietet Betroffenen von physischen und ebenfalls psychischen Erkrankungen die Möglichkeit zur Umschulung und Qualifizierungen in Bereichen, wie zum Beispiel Büro, Verwaltung, Handel und Gesundheit.

Darüber hinaus gibt die Einrichtung an ihren drei Standorten Mühlenbeck (Brandenburg) sowie Charlottenburg und Treptow Hilfe im Vorfeld und berät Berliner und Brandenburger, wie sie passgenau den richtigen Weg finden, wieder in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Hierbei arbeitet der Verein mit öffentlichen Partnern, wie den Industrie- und Handelskammern, zusammen und ist außerdem qualitätszertifiziert.

www.bfw-berlin-brandenburg.de

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Polizei 250

Karriereportal öffentlicher Dienst Berlin als Arbeitgeber

Ob Polizei, Justiz, Feuerwehr oder Finanzen – wer eine Karriere in der Berliner Verwaltung angehen will, findet auf http://www.berlin.de/karriereportal/ gebündelt alle wichtigen Informationen und Ansprechpartner.

Das Portal informiert kompakt und übersichtlich über die einzelnen Ausbildungswege für Studierende, Absolventen und Berufserfahrene, nennt an zentraler Stelle die Adressen für die Bewerbungsunterlagen und verlinkt zu weitergehenden Internetseiten der einzelnen Einrichtungen. Außerdem verknüpft es Stellenangebote und listet ebenfalls die Vorzüge einer Tätigkeit in der Verwaltung auf, darunter zum Beispiel die große Vielfalt an Stellen, eine gute Vereinbarkeit mit der Familienplanung und natürlich die Sicherheit des Arbeitsplatzes.

Eine gute erste Anlaufstelle folglich für alle, die mit einer Stelle in der Verwaltung liebäugeln, und die wir Ihnen daher an dieser Stelle empfehlen.

http://www.berlin.de/karriereportal/

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Frau Telefon 250

Individuelle Beratung Service-Telefon zur Weiterbildung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einen Telefonservice zur Weiterbildungsberatung eingerichtet. Dieser berät Ratsuchende individuell darüber, die richtige Weiterbildung zu finden.

Montags bis Freitags (außer an Feiertagen) zwischen 10 und 17 Uhr helfen qualifizierte Weiterbildungsberaterinnen und -berater bei allen Fragen weiter. Auch wenn es darum geht, Weiterbildungsabsichten zu konkretisieren, passende Angebote und Ansprechpartner vor Ort zu finden, können die Bildungsberater telefonisch Auskunft geben.

Wer eine vertiefte Beratung wünscht, kann sich von den Hotline-Mitarbeitern zu einer Beraterin oder einem Berater direkt am Wohnort weiterverweisen lassen.

Infotelefon: 20 70 90 90
www.bmbf.de

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Schweisser 250

Workeer Jobbörse für Geflüchtete

Bis in die ARD-Tagesschau haben es die beiden Berliner David Jacob (24) und Philipp Kühn (25) mit ihrer ersten Ausbildungs- und Ausbildungsplatzbörse speziell für Flüchtlinge in Deutschland geschafft. „Workeer“ – das klingt nach „work“ und „here“, und genau dieses Signal wollen die beiden jungen Absolventen der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft an Flüchtlinge und Firmen senden. „Mich hat genervt, wie die Politik mit dem Thema Flüchtlinge umgeht“, sagt David Jacob in einem Interview mit der taz. „Wir wollten etwas Praktisches machen, etwas für Menschen, etwas was mit der wirklichen Welt zu tun hat.“

Die Rechnung scheint aufzugehen. Bereits nach dem Start im August registrierte die Plattform 111 Bewerber und 116 Arbeitgeber. Bis zum Redaktionsschluss waren es 360 Bewerber und 362 Arbeitgeber. Rein rechnerisch müsste es somit klappen, dass interessierte Firmen mit engagierten und arbeitswilligen Flüchtlingen zusammenkommen. Doch natürlich ist es in der Arbeitswelt nicht ganz so einfach, Kompetenzen und Wünsche von beiden Seiten zusammenzubringen.

Dennoch: Eine solche Plattform, die übrigens mittlerweile nicht mehr die einzige ist, ergibt durchaus Sinn. Denn mit den Flüchtlingen kommen gut ausgebildete, engagierte und junge Menschen aus den Krisenherden der Welt. Darunter Apotheker, IT-Experten oder Ingenieure. Und hier im Land werden Fachkräfte dringend gesucht. Nach dem Ausländergesetz dürfen anerkannte Asylbewerber in Deutschland arbeiten, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen positiven Bescheid erhalten haben. Und Personen mit einem Aufenthalts- oder Duldungsstatus haben ebenfalls eingeschränkte Zugangsberechtigungen zum Arbeitsmarkt.

Doch es gibt auch kritische Stimmen zur Seite, die befürchten, dass Flüchtlinge deutschen Interessenten Arbeitsplätze wegnehmen. Auch hierauf gehen die beiden Macher auf ihrer Seite ein und optimieren diese fortlaufend. So sind zum Beispiel keine Inserate für unbezahlte Beschäftigungen oder Ausbildungen mehr möglich. Noch befindet sich die Seite in der Beta-Version, sprich im Entwicklungsstadium – spätestens bis Ende des Jahres wollen die beiden Berliner dann die erste richtige Version online stellen.

www.workeer.de
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Nachhaltigkeit 250

Netzfundstück: Online-Plattform für grüne Jobs Green in Berlin

Ob nachhaltiges Konsumieren, grüne Events in Berlin oder Jobs im Umweltbereich: Die Online-Plattform Green in Berlin ist hierfür die ideale Anlaufstelle. Sie zeigt Berlinern, Touristen und Zugezogenen umweltfreundliche Alternativen für alle Lebensbereiche auf. Hierzu gehören natürlich auch Jobs und Praktika im Umweltbereich.

Auch grüne Studiengänge in Berlin stellt die Online-Seite vor und verrät darüber hinaus Schulabgängern, bei welchen lokalen umweltfreundlichen Betrieben sie eine Ausbildung oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren können.

Hinter dem ambitionierten Projekt stehen die beiden Berlinerinnen Monique Isenheim und Cathleen Isenheim, die mit Hilfe von Gastautoren über grüne News und Events in der Hauptstadt recherchieren. „Nachhaltigkeit erfordert nachhaltiges Handeln auf persönlicher, lokaler Ebene“, erklären die Macherinnen den Hintergrund für ihr grünes Engagement. Beide sind überzeugt: Von der Bio-Eisdiele über umweltfreundliche Druckereien und grüne Friseure – Berlin hat in punkto Umweltfreundlichkeit viel zu bieten. Insofern freuen sich beide über weitere Autoren und Unterstützer.

Ein weiterer Grund zur Freude: Schon zweimal hat der Rat für Nachhaltigkeit der Bundesregierung das vorbildliche Projekt ausgezeichnet.

www.green-in-berlin.de

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Work Life Bullshit 250

Buch-Tipp: Work-Life-Bullshit Zeit fürs Umdenken

„Work-Life-Balance“ – dieses Wort mag der Philosoph und Buchautor Thomas Vasek nicht mehr hören. Für ihn führt das Modewort diverser Ratgeberbücher und Magazin-Artikel auf die falsche Fährte, denn auch Arbeit ist Leben, mehr noch: Sie fordert uns heraus, erweitert unsere Fähigkeiten, führt uns an unsere Grenzen. Kurzum: Arbeit bereichert unser Leben. „Wir sind, was wir tun.“

Der Chefredakteur des Philosophie-Magazins „Hohe Luft“ plädiert daher für einen neuen Umgang mit der Arbeitswelt. Wir sollten abkehren von unserem negativen Verhältnis zur Arbeit, die wir lediglich brauchen, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Die wir oft als Zumutung, Mühe und Last empfinden. „Für gute Arbeit müssen wir auf die Barrikaden gehen – nicht für mehr Freizeit. Es geht nicht darum, früher Feierabend zu machen, sondern den Arbeitstag besser zu gestalten. Der beste Schutz vor Burnout ist Arbeit, die zu einem passt.“

Damit meint Vasek eine Arbeit, die uns herausfordert, uns weiter bringt im Leben und uns Vergnügen bereitet, weil wir das Gefühl haben, gebraucht zu werden, an der Gesellschaft teilhaben und Glück empfinden. Wie das gelingen kann, zeichnet er auf einer philosophischen Exkursion durch die Welt der Arbeit nach: Angefangen bei Aristoteles, der im Grunde nur Zeit für den Müßiggang fand, weil Sklaven die Arbeit verrichteten. Über die Arbeitsbewegung des vergangenen Jahrhunderts bis hin zu unserer heutigen Zeit, in der die Menschen statistisch gesehen weniger arbeiten würden als je zuvor. „Einst standen die Arbeiter zwölf Stunden oder länger in der Fabrik – heute fühlen wir uns überfordert, weil wir zu viele Mails beantworten müssen.”

Zeit fürs Umdenken, mahnt Vasek und setzt an diese Stelle die Botschaft: Arbeit ist gut! Sie macht uns vital und hilft uns, unser wahres Selbst zu entfalten. Ein gutes Buch, das wieder mehr Lust auf den Montag macht. Dass Vasek nicht ganz falsch liegen kann, zeigt übrigens eine Forschungsarbeit mit vierzehn Lotto-Millionären aus dem Jahr 2010. Trotz des plötzlichen Reichtums arbeiteten zwölf weiter. Lediglich zwei hatten tatsächlich gekündigt.

Thomas Vasek: Work-Life-Bullshit – Warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt, Riemann-Verlag, 9,99 Euro (Taschenbuch)

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Gut gegründet!


Für Jungunternehmer und die, die es werden wollen, hat die Berliner Sparkasse ihr gesamtes Know-how im FirmenCenter Gründung gebündelt. Dort werden Existenz­gründer nach der Finanzierungs­zusage mindestens drei Jahre lang von einem erfahrenen Kompetenzteam individuell begleitet.

Außerdem können sie das große Expertennetzwerk mit Coaches, Unternehmens-beratern und Steuerexperten nutzen.

Telefon: (030) 869 855 50
berliner-sparkasse.de/gruendung

Netzfundstück:
Info-Portal für Start-ups, Gründer und Selbständige
Gründerküche

Gibt es das eine Rezept für Erfolg? Das nicht – aber jede Menge gute Zutaten, die am Ende einen Erfolg wahrscheinlicher machen. Diese verrät die Internetseite Gründerküche. Die Macher haben nützliche Tipps und konkrete Strategien für Unternehmensgründer zusammengetragen: Wie gründe ich eine UG? Was muss in einen Businessplan? Wie lege ich eine Facebook-Unternehmensseite an?

Das Portal gibt alle nötigen Informationen rund ums Thema Gründung, lässt Experten zu Wort kommen und umfasst ausgewählte Hintergrund-Artikel sowie den Glossar „Gründer ABC“, in dem Leser wichtige Vokabeln schnell nachschlagen können.

Das Redaktionsteam versteht sich dabei als Plattform zum Austausch. Der Name „Gründerküche“ ist deshalb ganz bewusst gewählt: „Wo trifft man sich in den neuen Büros, Lofts oder Co-Working-Spaces am liebsten, wenn man den Austausch sucht? Natürlich in der Kaffeeküche. Dort gibt es die neusten Trends, die 'latest news' und geballtes Wissen“, so Geschäftsführer Alexander Schiller. Und natürlich im Internet auf der Seite www.gruenderkueche.de.

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