Putzfrau 250

Arbeitssituation für Ungelernte Verschärfung

Ungelernte werden von der demografischen Entwicklung nicht profitieren. Das geht aus einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (Bibb) hervor, die dieser Tage erscheint.

Demnach bleiben auch trotz voranschreitender Überalterung der Gesellschaft ungelernte Erwerbstätige, sprich ohne Hochschul- oder Ausbildungsabschluss, dreimal so stark von Arbeitslosigkeit betroffen wie qualifizierte Arbeitskräfte.

Ungelernte Arbeitnehmer sind im Vergleich zu ausgebildeten Fachkräften zudem deutlich häufiger in geringfügigen und zumeist prekären Beschäftigungsverhältnissen anzutreffen. Ihre Erwerbstätigkeit konzentriert sich auf nur wenige Berufsfelder, wie etwa das Gastgewerbe, den Einzelhandel oder das Baugewerbe – doch genau diese würden zunehmend abgebaut, informiert Bibb-Präsident Friedrich Hubert Esser.

"Das Risiko, dass Ungelernte auch in Zukunft keinen Zugang zum Arbeitsmarkt finden, bleibt groß", sagt Esser. Nach den Daten des Mirkozensus aus dem Jahr 2007 betrifft dies derzeit rund 5,3 Millionen Menschen in Deutschland. Oder anders gesagt: jeden siebten Erwerbstätigen.

Die vollständige Studie steht auf der Internetseite www.bibb.de/bibbreport kostenlos zum Herunterladen bereit.

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Altenpflege 250

Demografischer Wandel


Die demografische Entwicklung in Deutschland bietet Chancen in medizinischen und sozialen Berufen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel "Aufs Alter setzen".

Fortbildung Gesundheitsspezialist

Die Deutschen werden immer älter, und damit steigt ebenfalls der Bedarf an gut ausgebildeten Kräften in der Pflege. Rund eine Million zusätzliche Fachkräfte benötigt das Gesundheits- und Sozialwesen bis 2025, sagen Arbeitsmarktexperten voraus. Deshalb hat die Branche eine neue Fortbildung auf die Beine gestellt: den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen.

Zu diesem können sich zum Beispiel Krankenpfleger, medizinische Fachangestellte oder Sozialversicherungsfachangestellte fortbilden lassen. Sie planen und organisieren später betriebliche Abläufe innerhalb von Einrichtungen im Gesundheitssektor, kümmern sich um die Kosten und das Betriebsklima. Die neue Fortbildung gilt seit 1. Januar dieses Jahres und eröffnet Pflegekräften Karriere-Möglichkeiten im mittleren Management und damit eine Alternative zu Bachelor-Studiengängen.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), auf der die Fortbildungsverordnung ebenfalls abrufbar ist.

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Erfolgreiche Bewerberin 250

Neuer Job So klappt's

Rund ein Viertel aller eingestellten Mitarbeiter haben ihren neuen Job vergangenes Jahr über persönliche Kontakte erhalten. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer repräsentativen Umfrage unter 15.000 Betrieben herausgefunden.

Insgesamt fiel jeder vierte Job auf Stellenanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften. Über Stellenbörsen im Internet wurde überraschenderweise hingegen nur jeder siebte Arbeitsplatz vermittelt. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt deutliche Unterschiede bei den Besetzungswegen von Unternehmen. Sie hängen von der Betriebsgröße und dem Ausbildungsgrad der Bewerber ab:

  • Kleinstbetriebe vergeben ihre Jobs in gut jedem zweiten Fall über persönliche Netzwerke.
  • Bei Betrieben mit mehr als 500 Mitarbeitern ist das nur bei jedem zehnten Job der Fall. Erklärung der Experten: In größeren Unternehmen sind auch mehr Personen am Auswahlprozess beteiligt. Bei den Großbetrieben werden die Jobofferten in den meisten Fällen (ein Drittel) über Internet-Stellenbörsen vergeben.
  • Auch bei den Hochqualifizierten mit Hochschulabschluss steht das Internet an erster Stelle – wiederum mit einem Drittel der Stellenbesetzungen.
  • Demgegenüber finden die meisten Ungelernte (ebenfalls ein Drittel) über persönliche Netzwerke ihren neuen Arbeitsplatz.

Die Ergebnisse der Studie können Sie hier auf der IAB-Seite nachlesen.

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Frau Meeting 250

Umschulung Dual zum neuen Beruf

Als bislang einziger Bildungsträger in Berlin bietet FORUM Berufsbildung ab sofort das neue Modell der "Dualen Umschulung" an: Von insgesamt 24 Umschulungsmonaten verbringen die Umschüler 13 Monate in ausgewählten Unternehmen als Praxiszeit.

Im Gegensatz zu einer "klassischen" Umschulung steigen die Teilnehmer bereits nach acht Wochen bzw. drei Monaten in einen der Kooperationsbetriebe von FORUM Berufsbildung ein.

FORUM Berufsbildung geht davon aus, dass sich so die Chance, nach der Umschulung von dem Praxisbetrieb übernommen zu werden, stark erhöht. Schließlich hätten die Absolventen dort bereits über eine lange Zeit unter Beweis gestellt, dass sie kompetente Mitarbeiter sind. Weitere Lerninhalte werden mit Online- und Fernlerneinheiten vermittelt. Dadurch will FORUM Berufsbildung eine enge Verzahnung zwischen dem erlernten theoretischen Wissen und der Umsetzung in der Praxis erreichen.

Mitte Januar 2012 beginnt eine Duale Umschulung zum/zur Immobilienkaufmann/frau IHK. Die Umschüler werden beispielsweise in Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften eingesetzt.

Informationen zur Dualen Umschulung und den Ausbildungsberufen auf der Website von Forum Berufsbildung und unter Telefon 259 00 80.

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Motivations Buch 250

Motivation Durch Sprache mehr im Job erreichen

Die besten Zeugnisse und Fähigkeiten nutzen im Beruf wenig, wenn man mit seinen Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden "keinen Draht" hat. Der Schlüssel dafür ist Sprache. Die Leser des Buches Die Sprache der Motivation – Wie Sie Menschen bewegen von Karsten Ritschl und Evelyne Maaß profitieren doppelt: Sie werden sich selber besser kennen lernen und gleichzeitig erfahren, wie sie andere motivieren und damit auch mehr für sich bei der Arbeit erreichen können.

Viel ist in den vergangenen Jahren über Motivation und Anreize diskutiert worden - bis hin zu der Frage, ob man überhaupt andere Menschen motivieren kann. Die Autoren zeigen mit Beispielen aus dem Vertrieb, aus dem Personalwesen, aus der IT-Branche und aus dem Journalismus, dass es funktioniert - vorausgesetzt wir erkennen die Motive, Werte und Bedürfnisse des anderen und antworten mit den passenden Sprachmustern darauf.

Das Buch ist ein Gewinn für alle, die andere motivieren wollen (oder müssen) und mehr Spaß sowie Leistungsbereitschaft im Job anstreben.

Karsten Ritschl/Evelyne Maaß:
Die Sprache der Motivation – Wie Sie Menschen bewegen
Verlag für integrale Weiterbildung, 272 Seiten, 29,90 Euro

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Frau Internet 250

Personaler recherchieren über Bewerber Fatale Webspuren

Das Internet vergisst nichts – das sollten auch Bewerber wissen. Nach einer Umfrage des Branchenverbands BITKOM nutzt mittlerweile jeder zweite Personaler und Geschäftsführer das World Wide Web, um sich über Job-Interessenten vor dem Bewerbungsgespräch zu informieren. Im schlimmsten Fall können Bewerber dann über unvorteilhafte Fotos, schädliche Äußerungen oder offensichtliche Widersprüche im Lebenslauf stolpern.

Als Informationsquellen dienen den neugierigen Chefs neben den Suchmaschinen auch zunehmend soziale Netzwerke. Experten raten Bewerbern daher, darauf zu achten, was über sie im Internet steht, zum Beispiel auch auf Xing, LinkedIn, Facebook und StudiVZ.

Folgende Tipps hat der Branchenverband BITKOM:

• Geben Sie regelmäßig selbst Ihren Namen in Suchmaschinen ein. Neben Google, Bing und Yahoo gibt es dafür spezielle Personensuchmaschinen, wie Yasni oder 123People.

Profile in Online-Netzwerken oder eine eigene Website erscheinen in den Ergebnislisten der Suchmaschine ganz oben – und dominieren damit die Außenwirkung

• Äußern Sie Ihre Meinung kontrolliert: Ein kompetenter Beitrag in Blogs oder Foren kann sogar imageförderlich sein. Wer sich privat zu Hobbys oder Krankheiten austauschen will, sollte einen Nickname (beliebigen Benutzernamen) wählen. Das wird in der Netzgemeinde weiterhin völlig akzeptiert.

• Lassen Sie unvorteilhafte Fotos entfernen. Jeder Mensch hat ein Recht am eigenen Bild.

• Für den schlimmsten Fall der Fälle: Einige Agenturen haben sich darauf spezialisiert, gegen Bezahlung unerwünschte Inhalte aus dem Internet zu entfernen.

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Wohnung Bonden Beine Fernseher 250

Steuer-Tipp für Jobwechsler Zweite Miete ist bei Umzug absetzbar

Wer aus beruflichen Gründen umzieht und am neuen Arbeitsort eine zweite Wohnung anmietet, kann diese Aufwendungen unbegrenzt als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden. Nach Ansicht der Richter gilt dies bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist der alten Familienwohnung.

In dem verhandelten Fall hatte der Kläger aufgrund eines beruflich bedingten Umzugs eine zweite Wohnung am Ort der neuen Tätigkeit angemietet. Seine Frau und die Kinder folgten, so wie es von Anfang an geplant war, drei Monate später dorthin. Da der Bundesfinanzhof die Aufwendungen nicht den Kosten der doppelten Haushaltführung zuordnete, entfiel die ansonsten einschlägige Beschränkung der Wohnungsgröße auf 60 Quadratmeter.

Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) empfiehlt Steuerpflichtigen, im Falle eines berufsbedingten Umzugs die doppelten Mietzahlungen in der Einkommensteuererklärung unbeschränkt geltend zu machen. In laufenden Veranlagungsverfahren und im Rahmen eines Einspruchs oder einer Klage könnten Steuerpflichtige diese Angaben noch nachholen. Liege allerdings bereits ein bestandskräftiger Steuerbescheid vor, könne keine Änderung mehr beantragt werden.

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Job Zitate Buch 250

Buchtipp Zitate fürs Büro

Wenn der Chef die nächste Gehaltserhöhung unwirsch ablehnt, hilft womöglich folgende Weisheit von dem deutschen Unternehmer Robert Bosch: "Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle." Und wenn sich Kollegen dringenden Innovationen versperren, mag folgendes Zitat unseres ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann nützen: "Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte."

Solche Sinnsprüche finden sich im Pocket-Buch "Zitate für Job und Karriere". Das richtige Zitat zum richtigen Zeitpunkt kann wahre Wunder bewirken, zeugt es doch von Esprit, Allgemeinbildung und gar Einfühlungsvermögen, verspricht das Buch auf dem Klappentext und birgt im Inneren mehr als 730 Zitate von 300 Persönlichkeiten zu allen beruflichen Fallstricken: zum Beispiel den Alltag geregelt kriegen, Veränderungen wagen oder sich selbst und andere motivieren.

Dazu gibt es überdies eine Bedienungsanleitung, wie Zitate vor Kollegen, in Ansprachen oder gegenüber dem Chef am besten ankommen und was Sie besser lassen sollten. Denn Vorsicht: Der Effekt kann sich schnell abnutzen. Nichts ist schlimmer als ein Kollege, der beständig das wandelnde Schlaumeier-Lexikon spielt. Doch in der richtigen Dosierung können Zitate helfen, schwierige Situationen mit Humor zu entspannen oder den eigenen Gedanken mit Geistreichem auf den Punkt zu bringen.

Zitate für Job und Karriere, Pocket-Business, Cornelsen-Verlag, 6,99 Euro

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Trendence Graduate Barometer 250

Ranking "Deutschlands 100" Top-Arbeitgeber

Wer für die beliebtesten deutschen Arbeitgeber arbeiten will, sollte in die Automobilbranche, zu IT-Firmen und Ministerien gehen. Denn die führen im aktuellen Ranking der "100 beliebtesten Arbeitgeber" vom Marktforschungsinstitut Trendence.

In den vier Kategorien "Business", "Engeneering","IT" und "Law", wählten examensnahe Studierende Unternehmen und Institutionen wie Audi, Google und das Auswärtige Amt auf die ersten Plätze. Auch die Sparkassen-Finanzgruppe schaffte es ins obere Feld. Sie befindet sich auf Platz 34 im Ranking.

Seit 1999 befragt das trendence-Institut für sein "Graduate Barometer" einmal im Jahr rund 30.000 Studierende. Diese gaben bei einer anonymen Untersuchung ihre Ziele und Wünsche sowie ihre Erwartungen und Forderungen an ihren künftigen Arbeitgeber an und beantworteten auch, welche Firmen, diese am besten erfüllen. So bewerteten die Befragten zum Beispiel die Attraktivität von Unternehmen und gaben bis zu drei Top-Arbeitgeber an.

Kein Wunder, dass deutsche Arbeitgeber die Ergebnisse mit großem Interesse verfolgen. Denn qualifizierte und hoch motivierte Arbeitskräfte werden in Zukunft noch deutlicher als heute über den Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen entscheiden, sind sich die Macher des Barometers sicher.

www.deutschlands100.de

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Berufs-Video_250

Hilfe bei der Ausbildungswahl Abgedreht

Wenn es um Fragen der Berufswahl geht, gibt es viele vermeintlich schlaue Ratgeber und viele Meinungen. Doch wem sollen Jugendliche bei der Entscheidung für eine Ausbildung trauen? Ihresgleichen vielleicht noch am ehesten – dachten sich jedenfalls fünf junge Berliner und machten sich in Treptow-Köpenick auf den Weg, um naturwissenschaftliche und technische Ausbildungsberufe zu beschreiben. Die Ergebnisse des Projekts, dem sich das Quintett in seiner Freizeit widmete, haben die Fünf mit einer Filmkamera festgehalten. Jetzt ist in ihren Filmen zu sehen, wie sie Azubis, Ausbildungsleitern und Passanten ihre eigenen Fragen stellen, statt auf die Informationen von Industrieverbänden und Unternehmen zu vertrauen. Und über die Filme sollen auch andere Jugendliche von ihren Eindrücken profitieren.

Beispielsweise haben sich Tanja, Vicky und Tim bei der For Life GmbH den Beruf des Mechatronikers erklären lassen, und bei der Berlin-Chemie AG wollten Hannah und Tanja ganz genau über die Aufgaben eines Pharmakanten Bescheid wissen. Ziel des Projekts sei es, junge Menschen neugierig auf innovative naturwissenschaftliche und technische Ausbildungen zu machen, heißt es beim Projektträger "Technischer Jugendbildungsverein in Praxis" (TJP), der die jungen Filmteams losgeschickt hat. Die Videos, die außerdem Einblicke in die Berufsbilder Mikrotechnologe (AEMtec GmbH) und Feinmechaniker (Dunkel Werkzeugbau GmbH) geben, seien ein erster Schritt in der Berufsorientierung.

Die DVDs mit den Filmen stellt der TJP für den Einsatz im Schulunterricht zur Verfügung. Für einen ersten Eindruck sind unter www.meteum.de (Menüpunkt "Presse") kurze Trailer über die Filmarbeiten zu sehen.

Technischer Jugendbildungsverein in Praxis e.V., Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin, Tel.: 311 70 38 – 0; www.meteum.de


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"Alte Berufe neu entdeckt" – über die "Renaissance" von Maßschuhmachern, Buchbindern, Forstwirten, Schmieden und Steinmetzen.

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