Azubi 250

Jugendberufsagentur Beratung und Betreuung

Knapp 18.200 junge Menschen unter 25 Jahren haben derzeit keinen Job, rund 1.500 Jugendliche gingen vergangenes Jahr bei der Ausbildungsplatzsuche leer aus: Anlass für den Berliner Senat, die Berliner Wirtschaft und die Arbeitsagentur eine Jugendberufsagentur einzurichten.

Sie soll junge Menschen zum Thema Ausbildung beraten und bei der Jobsuche unterstützen. So bricht zum Beispiel jeder dritte Jugendliche seine Ausbildung vorzeitig ab – bundesweit sind das die schlechtesten Zahlen auf dem Arbeitsmarkt, informiert die Sonderkommission „Ausbildungsplatz-Situation und Fachkräfte-Bedarf in Berlin“.

Zur Lösung wollen die zuständigen SPD-Senatorinnen Sandra Scheeres (Bildung) und Dolek Kolat (Arbeit) die verschiedenen Akteure in der Agentur bündeln und besser vernetzen. Die Agentur wird eng mit Schulen und Jugendhilfen zusammenarbeiten, in jedem der zwölf Berliner Bezirke soll jeweils eine Anlaufstelle eingerichtet werden. Die ersten drei werden 2015 starten, kündigte Scheeres an.

So soll die Ausbildungsquote in Berlin, sprich der Anteil der Unternehmen, die ausbilden, wieder schrittweise erhöht werden. Sie war zuletzt erneut gesunken, auf 4,08 Prozent vergangenes Jahr.

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Mann Helm Windrad 250

Foto: shutterstock

Netzfundstück: Stellenportal für Jobs in Umweltbranchen Grüne Jobs

Das Greenpeace Magazin sucht einen Redakteur, ein Wiesbadener Windpark einen Bauleiter und die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein einen Berater für den Ökologischen Landbau. Nur drei von hunderten Job-Angeboten auf dem Portal www.green-jobs.de, das zwei Potsdamer entwickelt haben.

Greenjobs.de soll die zentrale Anlaufstelle für alle sein, die in den grünen Branchen arbeiten wollen. Mehr als 500 Stellenangebote hält das Portal aktuell bereit, die kostenlos von Jobsuchenden durchforstet werden können. Unternehmen müssen hingegen für ihr Inserat bezahlen. Mit dem Portal wollen die Macher Uwe Trenkner und Jan Strohschein allerdings nicht nur die „klassische Ökobranche“ abdecken. Angesprochen sollen sich alle Firmen fühlen, die umweltbezogen arbeiten.

„Die Idee kam uns Anfang 2000“, erinnern sich die Macher. „Selbst interessiert an solchen Angeboten, vermissten wir eine Jobbörse mit einer solchen Spezialisierung.“ Wie die großen Jobportale bietet diese neben der kostenlosen Suche auch einige weitere angenehme Einstellungen. So kann man sich zum Beispiel einmal pro Woche neue Stellenanzeigen per E-Mail zustellen lassen. Oder sich ein individuelles Job-Abo einrichten, das die angebotenen Jobs weiter spezialisiert und auch eine tägliche Zustellung erlaubt. Und wer mag, kann der Seite einfach via Twitter folgen und sich so bequem über die neusten Job-Angebote informieren lassen.

www.greenjobs.de

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Suesswarentechnologin 250

Ausbildung für Süßwarentechnologen modernisiert Konfekt und Kamelle

Wie werden Bonbons in Form gebracht? Wie entsteht aus Kakaobohnen eigentlich Schokolade, und wie lässt sich aus braunem Kakao weiße Schokolade herstellen? In diesen spezialisierten Bereichen der Verarbeitung von Rohstoffen und der Lebensmittelproduktion arbeiten „Süßwarentechnologen und -technologinnen“. Die Ausbildung erfolgt in einem der fünf Einsatzgebiete: Schokoladewaren und Konfekt, Bonbons und Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabberartikel oder Speiseeis. Gemeinsam mit den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jetzt im Auftrag der Bundesregierung die dreijährige Berufsausbildung auf den neuesten Stand gebracht.

Die modernisierte Ausbildungsordnung berücksichtigt dabei die technologischen Fortschritte der Herstellung von Süßwaren sowie die wachsende Bedeutung von Qualitätssicherungsprozessen und Lebensmittelsicherheit.

Die beruflichen Kompetenzen der Süßwarentechnologen sind vielfältig. Sie müssen zum Beispiel Mischungen, Teige und Halbfabrikate ansetzen, Produktionsanlagen vorbereiten und in Betrieb nehmen, Produktionsprozesse überwachen sowie Störungen feststellen und beseitigen. Da der Süßwarenmarkt ständig Neuerungen hervorbringt, ist auch die Mitwirkung an der Entwicklung neuer Produkte Gegenstand der Ausbildung, ebenso wie das Verpacken von Süßwaren und die Überprüfung, Annahme und Lagerung von Roh-, Hilfs- und Zusatzstoffen. Die ausgebildeten Fachkräfte üben somit eine wichtige Kontrollfunktion aus und gewährleisten, dass nur einwandfreie Produkte auf den Markt kommen.

Die modernisierte Ausbildungsordnung löst die bestehenden Regelungen aus den 1980er-Jahren für den Vorgängerberuf „Fachkraft für Süßwarentechnik“ ab. Die neue Ausbildungsordnung tritt zum 1. August 2014 in Kraft. Die Übernahme-Chancen als Fachkraft sind sehr gut. Im Anschluss an die Ausbildung stehen Aufstiegs- und Weiterbildungswege offen.

Weitere Informationen zur neuen Ausbildungsordnung „Süßwarentechnologe/Süßwarentechnologin“ finden Sie auf www.bibb.de.

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Zweiradmechatroniker 250

Modernisierter Ausbildungsberuf Mechatroniker fürs Rad

Längst hat die technologische Entwicklung auch in der modernen Zweiradtechnik Einzug gehalten. Der Absatz von Fahrrädern mit Elektromotor wächst rasant – die so genannten „E-Bikes“ und „Pedelecs“ sind voll im Trend. Auch der Anteil elektronischer Systeme an und in Motorrädern nimmt kontinuierlich zu. In den Hersteller-, Handels- und Handwerksbetrieben, die mit dieser Fahrzeugtechnik arbeiten, werden entsprechend ausgebildete Fachkräfte dringend benötigt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher mit Experten aus der betrieblichen Praxis die dreieinhalbjährige Berufsausbildung auf den neuesten Stand gebracht.

Dabei hat die technologische Entwicklung auch Auswirkungen auf die Berufsbezeichnung: Aus dem Zweiradmechaniker wird nun der Zweiradmechatroniker. Inhaltlich berücksichtigt die modernisierte Ausbildungsordnung den höheren Anteil von elektrischen und elektronischen Arbeiten an Zweirädern. Auch in der Zweiradtechnik kommt die Hochvolt-Technologie inzwischen zum Einsatz. Zudem müssen komplex verknüpfte Mechatronik- und IT-Systeme gewartet werden. Dies erfordert neue Reparatur- und Diagnosemethoden.

Auch die Weiterentwicklung der verwendeten Leichtbaustoffe, wie zum Beispiel Carbon im Rahmenbau, findet Berücksichtigung. Wie bereits im Vorgängerberuf, der zuletzt 2008 modernisiert worden ist, erfolgt die Ausbildung weiterhin in den zwei Fachrichtungen Fahrradtechnik und Motorradtechnik.

Zweiradmechatroniker/-in ist ein Beruf mit Zukunft. So ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent von rund 650 wieder auf über 700 gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden liegt seit mehreren Jahren konstant bei rund 2.000. Der Anteil der jungen Männer unter den Auszubildenden beträgt rund 90 %. Die Übernahmechancen als Fachkraft sind gut.

Weitere Informationen zur neuen Ausbildungsordnung „Zweiradmechatroniker/-in“ finden Sie im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/de/64876.htm. nach oben

Speiseeishersteller 250

Neuer Handwerksberuf: Fachkraft für Speiseeis Mehr als Erdbeer und Vanille

Bereits ein Löffel Eis genügt, um Glücksgefühle im Gehirn auszulösen – das haben britische Hirnforscher vor Kurzem herausgefunden. Was aber ist bei der handwerklichen Herstellung von Speiseeis oder Speiseeis-Erzeugnissen und im Umgang mit Gästen alles zu berücksichtigen? Das weiß in Zukunft die „Fachkraft für Speiseeis“.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat jetzt im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit Experten eine neue dreijährige Berufsausbildung entwickelt. In den ersten beiden Ausbildungsjahren werden die Auszubildenden gemeinsam mit dem Ausbildungsberuf „Fachkraft im Gastgewerbe“ beschult. Gegenstand des dritten Ausbildungsjahres sind dann Tätigkeiten rund um die handwerkliche Herstellung von Speiseeis.

Die beruflichen Kompetenzen der Fachkraft für Speiseeis verknüpfen die Speiseeis-Herstellung mit dem professionellen Umgang mit Gästen. Die Zubereitung und Verarbeitung von Eismixturen unter Berücksichtigung hygienischer und lebensmittelrechtlicher Anforderungen sowie das Gestalten von Eistorten, Eisdesserts oder Eisbechern sind ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit. Fachkräfte können zudem kleine Gerichte sowie Aufguss- und Heißgetränke zubereiten, Verkaufsräume herrichten und sind für die Beratung von Gästen qualifiziert. Warenwirtschaft sowie Werbung und Verkaufsförderung runden die Ausbildung ab. Im Hinblick auf eine mögliche Existenzgründung werden außerdem kaufmännische Grundlagen zur Führung eines Eiscafés vermittelt.

Fachkräfte für Speiseeis arbeiten in Betrieben, die handwerklich Speiseeis herstellen, in Eiscafés, Eisdielen und Konditoreien.

Weitere Informationen zur neuen Ausbildungsordnung „Fachkraft für Speiseeis“ auf www.bibb.de.

Und in unserem ArtikelDie Eiszeit hat begonnen“ zeigen wir Ihnen die schönsten Eisdielen und Eiscafés in Berlin. nach oben

Schulklasse Unterricht 250

Gut gegründet


Mehr zum Thema Gründung und den Existenzgründungsservice der Berliner Sparkasse erfahren Sie ab 1. Juli in unserer Sommerausgabe sowie auf www.berliner-sparkasse.de/existenz.

Das FirmenCenter Gründung unter Leitung von Dr. Christian Segal ist telefonisch unter (030) 869 855 50 erreichbar.

Initiative für Unternehmergeist „Ich mach mich selbständig“

Mit dem Thema Wirtschaft und Unternehmertum kommen Schüler im klassischen Unterricht eher selten in Berührung. Die Initiative „Ich mach mich selbständig“ bringt daher Jungunternehmer in Schulen, die über ihre Erfahrungen berichten.

„Berlin hat die positive Energie, die für kreative und erfolgreiche Selbständigkeit notwendig ist. Hier können sich Menschen ausprobieren und mit geringen Mitteln Ideen umsetzen“, erklärt Gründer Daniel-Jan Girl die Initiative. Er will Schüler ab der neunten Klasse ermutigen, sich mit dem Thema Selbständigkeit zu befassen. „Jugendliche brauchen Vorbilder und authentische Geschichten“, sagt Girl.

2005 war ihm die Idee gekommen, seit nun vier Jahren wird sie unter Leitung der IHK Berlin geführt. Unter den 5.000 Schülern, die das Projekt inzwischen erreicht hat, sind auch schon einige Gründer. Darunter zum Beispiel ein junger Berliner, der zunächst Fotos auf Partys machte und kleine Ideen für Verbesserungen hatte. Er meldete sich nach einer der ersten Veranstaltungen der Initiative bei Girl – heute gehört sein Unternehmen zu den größten Partyveranstaltern der Stadt.

„Hab Vertrauen in Dich und Deine Träume! Versuche Unmögliches möglich zu machen“, lautet daher der Leitgedanke der Initiative. Doch Girl weiß auch, dass die Selbstständigkeit nicht für jeden das Richtige ist. Für den Erfolg komme es auf fünf Eigenschaften an: die Bereitschaft, mehr als das Notwendige tun, Durchhaltevermögen, Flexibilität, kommunikative Stärke und eine gewisse Risikobereitschaft.

Ob bereits mit konkreter Geschäftsidee oder einem grundlegendem Interesse am Thema: Mehr Informationen und Beratungen zur Selbständigkeit erhalten Schüler und Erwachsene unter anderem bei der IHK sowie auf:

www.ich-mach-mich-selbstaendig.de

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Buch Muetter Und Arbeit 250

Buch-Tipp: „Karriere im Eimerchen" Diktatoren ohne Zähne & Chefs ohne Ahnung

Es gibt Momente, da fühlen sich Mütter am Arbeitsplatz „wie auf Mutter-Genesungskur", schreibt Nina Puri in ihrem neuen Buch „Karriere im Eimerchen – Warum Mütter nicht zum Arbeiten kommen".

„Die Kollegen essen ihre Reißzwecken und Heftklammern nicht auf und erbrechen sich während wichtiger Kundengespräche auch selten auf dem Konferenztisch“, schwärmt die Werbe-Grafikerin und Mutter zweier Söhne. Außerdem würden sie statt „Da, da, da!“ wunderschöne ganze Sätze sagen.

Wie kommt es dann, dass in Deutschland weniger als die Hälfte aller Mütter nach der Babypause an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt? Warum arbeiten drei Viertel dieser seltenen Exemplare dann in mies bezahlten Teilzeit- oder Minijobs? Wieso gibt es bei der Google-Suche nach „Topmanagerinnen mit Kind“ weniger Resultate als für „Blumen auf dem Mars“? Weshalb werden Mütter, die ganztags arbeiten, in unserer Gesellschaft angefeindet „wie der Kannibale von Rotenburg"?

Diesen Fragen geht die Autorin mit Hingabe und köstlichem Humor nach. Mit einem frechen Augenzwinkern und klaren Standpunkten analysiert die Verfechterin einer familientauglichen Arbeitswelt, wie gesellschaftliche, politische und kulturelle Faktoren Frauen das Berufsleben gerade in Deutschland schwer machen. Nina Puri rechnet aus, dass Mütter mit gut verdienenden Männern durch Ehegattensplitting, Elterngeld, gespartem Kita-Geld & Co. rund 3.400 Euro im Monat dafür bekommen können, dass sie zu Hause bleiben. Das typisch deutsche Bild der stets perfekten Mutti, Chefs, die Babypausen-Rückkehrerinnen „gleichwertige Stellen in Murmansk“ anbieten, Kollegen, die Kinderfotos und mitgebrachte Grippekinder am Arbeitsplatz nur bei Vätern süß finden, fehlende Betreuungs­möglichkeiten – all dies und mehr führt die Autorin ins Feld bei ihrem Plädoyer für eine Arbeitswelt mit mehr und besser bezahlten Müttern.

Obwohl das Buch mehr Pamphlet ist als Ratgeber, bekommen Leserinnen durchaus praktische Tipps. Zum Beispiel zu der Frage, wann und wie Arbeitnehmerinnen ihrem Chef von einer Schwangerschaft erzählen sollten und welche arbeitsrechtliche Folgen das hat. Oder welche Fehler Babypausen-Rückkehrerinnen vermeiden sollten. Mit persönlichen Erfahrungen bereitet Nina Puri Mütter auf Stolpersteine, Tränen und Kämpfe vor. Sie vermittelt ihnen das Gefühl, dass sie nicht alleine sind und das schon alles gut wird, gleichzeitig fordert sie: Hört auf, in die falsche Richtung zu Jammern! Setzt euch ein für bessere Bedingungen! Sie wirbt für Verständnis, Veränderung und politische Schritte, um diese herbeizuführen, zum Beispiel für die Frauenquote.

Herausgekommen ist ein flott geschriebenes Buch, das den Leser zum Kichern und Nachdenken bringt – lesenswert nicht nur für berufstätige Mütter, sondern auch für alle, die mit ihnen das Büro oder die Wohnung teilen. (mgr)

Nina Puri: Karriere im Eimerchen? Warum Mütter nicht zum Arbeiten kommen", Knaur Verlag, 9,99 Euro. nach oben

Versicherungskaufmann 250

Foto: BWV Bildungsverband

Kaufleute für Finanzen und Versicherungen Fit für Finanzen

Ob aktuelle Neuerungen bei Lebens- und Krankenversicherungen oder neue Finanzprodukte: Kaufleute für Versicherungen und Finanzen müssen in diesem vielschichtigen Feld immer auf dem neuesten Stand sein. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis die dreijährige Berufsausbildung modernisiert.

So gehören nun beispielsweise auch fondsgebundene Lebensversicherungen zur Produktpalette der Ausbildung. Die Fachrichtung „Finanzberatung“ wird flexibler gestaltet, so dass Auszubildende Lerninhalte selbst bestimmen können. In der Fachrichtung "Versicherung" wird das Qualifikationsangebot aktuellen Entwicklungen angepasst, indem unter anderem Schadensservice und Leistungsmanagement künftig als neue Wahlqualifikationen angeboten werden.

Der Ausbildungsberuf erfreut sich weiterhin eines guten Zuspruchs: Mit 5.817 Neuabschlüssen, darunter 52,8 Prozent mit männlichen und 47,2 Prozent mit weiblichen Auszubildenden, steht er auf Rang 29 in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen 2012. Und mit einer durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung von 830 Euro im ersten, 896 Euro im zweiten und 962 Euro im dritten Ausbildungsjahr lag die Vergütung im vergangenen Jahr auch deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 730 Euro.

Die Änderungen greifen ab dem 1. August 2014.

Weitere Informationen zum modernisierten Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen unter www.bibb.de/de/61655.htm. Übrigens: Die Berliner Sparkasse ist einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region: Lesen Sie mehr in Erstklassiger Ausbilder.

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Karriere-Start 15. August 2014


Informationen zur Ausbildung bei der Berliner Sparkasse sowie zur Bewerbungsphase erhalten Schulabgänger in unserem Artikel Karriere bei der Berliner Sparkasse.

Bewerbungen an:

Berliner Sparkasse
Niederlassung der Landesbank Berlin AG
Nachwuchskräfte
Postfach 11 08 39
10838 Berlin

oder per E-Mail an ausbildung@berliner-sparkasse.de

Weitere Infos zum Bewerbungsverfahren sowie einen Online-Eignungstest finden Interessierte auf der Website der Berliner Sparkasse.

Sparkassen-Finanzgruppe Erstklassiger Ausbilder

Mit 23.500 Auszubildenden steht die Sparkassen-Finanzgruppe nicht nur an Platz Eins der Ausbilder im deutschen Kreditgewerbe. Die Azubis der Sparkassen schneiden darüber hinaus regelmäßig als Beste bei DIHK-Prüfungen ab.

„Auf den guten Ruf der Sparkassen-Ausbildung sind wir daher besonders stolz“, sagte Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Das breite Ausbildungs-Engagement stelle einen wichtigen Teil der gesellschaftlichen Verantwortung dar, die die Sparkassen-Finanzgruppe lebt und praktiziert. In der FOCUS-Studie „Deutschlands beste Arbeitgeber 2013" belegten die Sparkassen sogar Platz 1 in der Kategorie „Banken“.

Junge Menschen bringen neue Ideen und Impulse in Unternehmen. Georg Fahrenschon nennt als Beispiel etwa den selbstverständlichen Umgang mit neuen Medien und sozialen Netzwerken wie Facebook. Erste Sparkassen würden bereits auch über soziale Netzwerke gezielt junge Kunden beraten und betreuen.

Die meisten Azubis streben eine klassische Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau an, überdies sind auch kaufmännische Abschlüsse im Bereich EDV und Bürokommunikation begehrt. Mit 53 Prozent liegt der Anteil der weiblichen Nachwuchskräfte übrigens leicht über dem der männlichen. Den Großteil der Ausbildung stellen duale Berufsausbildungen mit Praxis und Berufsschul-Unterricht. Wachsender Beliebtheit erfreut sich zudem die Kombination aus Ausbildung und Bachelor-Studiengang.

Auch die Berliner Sparkasse zählt mit 92 neugeschaffenen Ausbildungs- und 7 BA-Studienplätzen im Jahr 2013 zu den größten Ausbildungsbetrieben innerhalb ihrer Region: Zum 1. Februar begannen weitere 18 Abiturienten ihre Ausbildung bei der Berliner Sparkasse. Insgesamt sind somit zurzeit bei der Berliner Sparkasse 149 Azubis und 33 BA-Studenten, davon 6 in der Fachrichtung IT, in einer Ausbildung. Nächster Ausbildungsbeginn ist der 15. August 2014.

Welche Fähigkeiten Schulabgänger für eine Ausbildung bei der Berliner Sparkasse haben sollten, lesen Sie in unserem Artikel „Karriere bei der Berliner Sparkasse“.

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2025 So Arbeiten Wir In Der Zukunft 250

Buch-Tipp Arbeitswelt 2025

Projektarbeiter ersetzen Festangestellte, Roboter erklären Mitarbeitern die Arbeit und 60-Jährige gründen noch Unternehmen: Willkommen in der Arbeitswelt 2025. Was nach purer Science-Fiction klingt, hat Trendforscher Sven Gabor Janszky zusammen mit Co-Autor Lothar Abicht anhand gegenwärtiger Entwicklungen akribisch zusammengestellt. Regelmäßig konsultiert Janszky 300 ausgewählte Köpfe aus verschiedenen Branchen, um wegbereitende Trends und Technologien aufzuspüren.

Auf unterhaltsame Weise stellen beide die Arbeitswelt der Zukunft vor. Die Leser erleben den Arbeitstag einer Familie im Jahr 2025. Die Familienmitglieder benutzen intelligente Brillen, essen Brain-Joghurts für mehr Konzentration, erleben Hotelzimmer, die mittels Handy die Beleuchtung, Atmosphäre und Infoscreens automatisch an die individuellen Gepflogenheiten des Gastes anpassen. Elektronische Geräte werden nicht mehr mit Berührungen gesteuert, sondern mittels Sprachsteuerung, Augenbewegungen (Eye-Tracking) oder sogar mit Hilfe der Gedanken (Gehirnaktivität). Letzteres ist bereits dank vieler Tests mit Querschnitts-Gelähmten dem Science-Fiction-Stadium entwachsen. Geräte werden zudem unsere Emotionen in Gesichtern erkennen und sich anpassen. Das Auto fährt zum Beispiel automatisch langsamer, wenn der Insasse angespannt oder verkrampft wirkt.

Dies alles wird dazu führen, dass unsere Arbeits- und Freizeitwelt immer mehr miteinander verschmelzen. Janszky und Abicht zeichnen eine Zukunft, die stellenweise verunsichert. Sie zeigen zum Beispiel, dass das Wort „Privatsphäre“ in Zukunft eindeutig der Vergangenheit angehören wird. „Die Geräte werden uns besser kennen als wir selbst“, sagen sie voraus. Aber das Buch macht auch zuversichtlich, dass sich Neuanfänge auch im hohen Alter lohnen. Dass gut ausgebildete Arbeitskräfte gebraucht werden und Firmen sich sogar anstrengen müssen, diese zu halten. 2025 soll Vollbeschäftigung herrschen.

So ist das Buch wie ein Spiegel in die Welt von morgen. Und wer weiß, wie der Arbeitsmarkt in zehn Jahren aussieht , kann sich schon jetzt vorbereiten.

2025 – So arbeiten wir in der Zukunft – Sven Gabor Janszky, Lothar Abicht, Goldegg-Verlag, 24,90 Euro

Lektüre-Tipp: Lesen Sie auch unseren Artikel Zeichen auf Zukunft – Berlin im Jahr 2030

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