Job & Karriere

Karrierechancen in Luxushotels

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Bewerbungen fürs Hotel Adlon


Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an die Personalleiterin des Hotels unter: Kathrin.Dathe@kempinski.com

www.kempinski.com
www.hotel-adlon.de

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Feine Adresse: Das Berliner Adlon-Hotel bildet laufend rund 65 Azubis auf.

Bewerbungen fürs Grand Hyatt Hotel


Wer sich bei Renate Deininger bewerben möchte, kann dies per E-Mail mit Anschreiben, Lebenslauf, Lichtbild und Zeugniskopien unter: rdeininger@hyattintel.com

www.berlin.grand.hyatt.de

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Bewerbungen fürs Ritz-Carlton Hotel


E-Mail-Bewerbungen sollten an die Persoanlabteilung gehen: felix.warnholtz@ritzcarlton.com, franziska.grande@ritzcarlton.com

www.ritzcarlton.com

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Allgemeine Infos


Hotelverband Deutschland: www.hotellerie.de

Jobs im Hotel: www.hotel-career.de

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Berlin: www.dehoga-berlin.de

Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung: www.ahgzjobs.de

Nächster Check-In-Day Frühjahr 2008: Hotel Human Resource Circle Deutschland (HHRC), www.h-h-r-c.de

Arbeiten, wo andere ihre Flitterwochen oder ihren Urlaub verbringen, feiern und es sich gut gehen lassen. Und das ganze noch auf hohem Niveau. Dieser Wunsch könnte für einige Arbeitssuchende in Erfüllung gehen, denn die Berliner (Luxus-)Hotel-Branche bietet zahlreiche Jobmöglichkeiten – besonders für qualifiziertes Fachpersonal.

„Ich hab' noch einen Koffer in Berlin“, sang einst Marlene Dietrich. Seit dem Mauerfall kommen immer mehr Menschen in die Hauptstadt, um wenigstens temporär ihre Koffer in der Hauptstadt abzustellen und in einem der mehr als 550 Hotels zu nächtigen.

Berlin als wachsender Tourismusmagnet bietet Jobsuchenden zahlreiche zukunftsträchtige Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich Hotellerie: beispielsweise für Restaurantfachleute, Hotelfachfachleute, Hotelkaufleute und Köche. Wer eine solide Ausbildung mitbringt, kann getrost in eine sichere und zukunftsträchtige Karriere starten.

Ohne Fleiß kein Preis

„Wir suchen immer qualifiziertes Fachpersonal“, sagt Hans Eilers, Fachgruppenvorsitzender der Fachgruppe Hotellerie und Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbands (HOGA) Berlin. Ob Service, Küche oder Empfang – momentan herrsche eine starke Nachfrage. „Durch einen stark wachsenden Hotelmarkt gibt es ein Überangebot an Jobs“, so Eilers.

Felix Warnholtz, stellvertretender Personalleiter vom Ritz-Carlton Berlin, kann den Bedarf an Personal bestätigen: „Vakanzen im Service-Bereich und in der Administration gibt es eigentlich ständig“.

Renate Deininger, Personaldirektorin vom Grand Hyatt, hält ständig die Augen nach Personal offen – auch Menschen, die gern international arbeiten wollen. „Wir sind ein expandierendes Unternehmen und transferieren deshalb auch gern unsere Mitarbeiter ins Ausland“, sagt sie.

Zum Sommer wird dringend Personal gesucht

Nicht ohne Grund veranstaltet unter anderem ihr Hotel mit dem Hotel Human Resource Circle Deutschland (HHRC), einem Zusammenschluss führender deutscher Hotelgesellschaften, „Check-in-days“ für interessierte Berufseinsteiger wie zuletzt im Januar und wieder im Frühjahr 2008, an denen 1.000 Praktikumsplätze an erfolgsversprechende Kandidaten vergeben werden.

Und Kathrin Dathe, Personalleiterin vom Berliner Hotel Adlon Kempinski, sucht für die Sommersaison Mitarbeiter für die Servicebar, Küche, Etagenhausmitarbeiter und Zimmerfrauen, -männer, Praktikanten als Page sowie studentische Mitarbeiter für Servicetätigkeiten und Zimmerdienst.

Tabu: Schlampige Bewerbungen und schlechtes Englisch

Eigentlich eine gute Nachricht, doch mangelt es laut HOGA-Vizepräsident Hans Eilers derzeit an qualifiziertem Personal. „In der Regel sind die Qualifikationen vieler Bewerber leider nicht ausreichend. So haben die wenigsten von ihnen ausreichende Auslandserfahrung. Dabei sind Fremdsprachenkenntnisse wie Englisch und Spanisch unumgänglich. Von Vorteil ist es, auch Russisch zu sprechen.“

Häufig sei schon in den Bewerbungen, die bei ihm in großer Menge eintrudeln, erkennbar, dass es sich nicht um richtige Kandidaten handelt: Schlampige Anschreiben oder Onlinebewerbungen mit Sprach- oder Rechtschreibfehlern kritisiert Eilers, der im Charlottenburger Savoy-Hotel Direktor ist. „Dabei bietet diese Branche viele Chancen, sich weiterzubilden und damit seine Berufschancen zu erhöhen“, so Eilers.

Auch Quereinsteiger willkommen

Renate Deininger vom Hyatt kann die mangelnde Qualität bei Bewerbern nicht bestätigen. „Wir sind mit den Bewerbungen, die wir erhalten, sehr zufrieden.“ Ihr Hotel-Unternehmen sucht wegen der hohen Fluktuation, die in der Branche üblich ist, im Bereich Küche und Service ständig Personal.

Aber auch im Bereich Marketing und Verkauf, Catering- und Bankett-Verkauf sowie in der Administration. Dabei müssen potenzielle Arbeitnehmer nicht grundsätzlich aus der Hotelbranche kommen. „Auch Quereinsteiger aus ganz anderen Bereichen sind herzlich willkommen.“

Gute Aufstiegschancen und Jobs im Ausland

Wegen der ständigen Suche nach geeignetem Personal vergibt Ihr Hotel-Unternehmen rund 100 Praktikumsplätze an Schüler und Studierende. Und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es immer, so Deininger: Da das Hyatt bis 2008 noch rund 30 Häuser eröffnen werde, locken lukrative Jobs auch in mittleren und gehobenen Führungspositionen, die meistens aus den eigenen Reihen besetzt werden.

Sie rät jungen Menschen, sofort nach der Ausbildung ins Ausland zu gehen, um dort Berufserfahrung zu sammeln. Dies kann auch im Rahmen des Unternehmens geschehen: So ging eine gelernte Hotelfachfrau des Hyatt nach ihrer zweieinhalbjährigen Ausbildung nach Frankreich. Heute arbeitet die junge Frau in einem Schwesternhaus in Paris am Empfang. Wer diesen Schritt nicht wagt, sollte sich zumindest anderweitig weiterbilden. So rät Deininger zum Besuch einer Hotelfachschule oder zur Fortbildung in einer anderen Richtung.

Das A und O: Flexibilität und ein freundliches Wesen

Auch die Personalleiterin des Berliner Hotels Adlon-Kempinski, Kathrin Dathe, legt großen Wert auf qualifiziertes Personal: Rund 10.000 Azubi-Bewerbungen landen jährlich auf ihrem Tisch. 65 Azubis werden derzeit ausgebildet. Höchste Dienstleistungsbereitschaft, Flexibilität und ein äußerst freundliches Wesen sind ein Muss. Englisch ist Pflicht, jede weitere Sprache von großem Vorteil, beispielsweise Spanisch, Russisch oder Chinesisch.

Wer als Azubi beginnen möchte, sollte neben den genannten Anforderungen gute schulische Leistungen vorweisen können sowie erste Erfahrungen durch Praktika und Nebenjobs mitbringen. Für andere Positionen ist Berufserfahrung im Ausland erwünscht.

Gesucht: Vom Zimmermädchen bis zum Buchhalter

Das Berliner Ritz-Carlton indes betreut regelmäßig 20 Azubis – Köche, Hotel- sowie Restaurantfachleute. Bei der Auswahl werde auf Persönlichkeit hoher Wert gelegt, so der stellvertretende Personalleiter Felix Warnholtz.

Aber auch generell werde immer nach neuem Personal Ausschau gehalten – vom Zimmermädchen bis hin zu Posten in der Finanzdirektion. „Wir suchen Leute, die Menschen gerne behilflich sind.“ Monatlich trudeln bei ihm rund 160 Bewerbungen ein.

Schnupperpraktikum als Test für beide Seiten

Großen Wert legt Warnholtz darauf, dass jemand während der Schulzeit gejobbt oder ein High-School-Jahr eingelegt hat oder als Au pair im Ausland war. Im Bewerbungsgespräch zählen Selbstbewusstsein und ein zuvorkommendes, eloquentes Auftreten. Die Hälfte des Gesprächs führt Warnholtz mit Bewerbern auf Englisch.

Wer erst mal ein unbezahltes Schnupperpraktikum machen möchte, kann schauen, ob er sich im Hotel wirklich wohl fühlt. „Schließlich liegt es nicht jedem, in der Tee-Lounge in einer Uniform mit goldenen Applikationen zu arbeiten. Und nach einem langen Arbeitstag sollte sich der Praktikant fragen, schwebe ich auf Wolke sieben oder bin ich einfach nur kaputt“, so Warnholtz.

Engagament kann mittelmäßige Noten ausgleichen

Angefangen haben bei ihm Abiturienten mit Supernoten. Aber auch Leute aus einem anderen Umfeld haben im Ritz-Carlton durchaus Chancen: So hatte eine Kandidatin vor ihrer Bewerbung in einer Reinigungsfirma Flure gefeudelt, heute wird sie im Ritz-Carlton zur Köchin ausgebildet.

Oder ein anderer Fall: Eine Hotelfachfrau stieg gleich nach ihrer Ausbildung in den Supervisor-Level auf, um Mitarbeiter zu führen, die für perfekt gepflegtes Geschirr und Besteck zuständig sind.

Weiterbildung: ein Muss auf dem Weg nach oben

Man kann seine Chancen aber auch durch interne Fortbildung verbessern: So gibt es Mitarbeiter mit Berufserfahrung, die neben ihrem Job ein dreiviertel Jahr lang ein Fernstudium absolvieren.

Und ein 18-monatiges Management-Trainee-Programm indes schult Hotelfachleute mit ein- bis zweijähriger Berufserfahrung zu zukünftigen Abteilungsleitern. Wer sich weiterbildet, kann also getrost seine Koffer im Hotel lassen.

Kontakt zum Autor: Katja Winckler


Zuletzt aktualisiert: 04.08.2010