Helfer für (werdende) Mütter und Väter
Wer Hebamme beziehungsweise Entbindungspfleger werden will, hat derzeit gute Karten – wenn der gegenwärtige Babyboom noch ein wenig anhält. Die dreijährige Ausbildung erfolgt an einer Berufsfachschule für Hebammen.
Dort lernen Geburtshelfer in spe, wie man werdende Mütter (und Väter) während der Schwangerschaft betreut. Ausgebildete Hebammen und Entbindungspfleger machen Vorsorgeuntersuchungen und halten Kurse zur Geburtsvorbereitung. Außerdem bereiten sie die werdenden Eltern auch auf ihre zukünftige Rolle vor und informieren diese über Säuglingspflege.
Adressen
Bund deutscher Hebammen e.V. (BDH), Postfach 17 24, 76006 Karlsruhe, Telefon: 0721/981 89-0, www.bdh.de
Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BFHD), Kasseler Str. 1a, 60486 Frankfurt/M., Telefon: 069/795 349 71, www.bfhd.de
Sofern keine Komplikationen eintreten, die einen Arzt erforderlich machen, sind sie selbstständig für die Geburt des Kindes verantwortlich. Nach der Entbindung versorgen sie Mutter und Kind, dokumentieren die Geburt und melden das Kind standesamtlich an. Darüber hinaus betreuen sie die Wöchnerin in den ersten zehn Tagen nach der Geburt, übernehmen die Nachsorge des Neugeborenen und beraten die Eltern in Fragen der Säuglingspflege und dessen Ernährung.
Angestellte Hebammen/Geburtspfleger arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern. Teilweise arbeiten sie aber auch in der eigenen Praxis beziehungsweise in Gemeinschaftspraxen mit anderen Hebammen/Geburtspflegern oder Ärzten. Weitere Jobmöglichkeiten bieten sich in Einrichtungen der Schwangeren- und Mütterberatung.
Hauptarbeitsplatz sind der Kreißsaal, Wochenstationen oder Säuglingszimmer – bei Hausgeburten die Wohnung der Klienten. Im Rahmen der Schwangerenvorsorge oder in der Sprechstunde für Risikoschwangere arbeiten sie zudem im Untersuchungszimmer und in ihrem Büro.
Zuletzt aktualisiert: 04.08.2010