Sicher mit smsTAN und chipTAN
Ab Juli wird Online-Banking mit zwei neuen Sicherungsverfahren noch komfortabler. Infos zur smsTAN und zur chipTAN finden Sie auf der Website der Berliner Sparkasse.
Mit zwei neuen Verfahren bleibt das Online-Banking der Berliner Sparkasse sicher und wird noch mobiler.
Wer Bankgeschäfte von unterwegs erledigen möchte, kann sich die Transaktionsnummer (TAN) für den jeweiligen Bankauftrag künftig direkt per SMS aufs Handy schicken lassen oder auf einem mobilen TAN-Generator selbst erzeugen. Der hat die Größe eines Taschenrechners und erstellt mit wenigen Handgriffen die notwendige TAN.
TAN nur für kurze Zeit gültig
Bei beiden Systemen ist die sechsstellige TAN nur für kurze Zeit gültig, was der Sicherheit dient. Durch eine zusätzliche Sicherheitsmitteilung per SMS kann vor der Überweisung noch einmal abgeglichen werden, ob das Geld wirklich auf das gewünschte Konto geht. Erst dann gibt der Kunde mit der übersandten TAN die Transaktion frei.
Mit den neuen Sicherungsverfahren reagiert die Sparkasse auch auf das geänderte Nutzerverhalten ihrer Kunden. „Die Verfahren machen das Online-Banking mobiler und stellen eine Erweiterung der bisherigen Sicherungsmedien dar“, sagt Igor Juresic, Produkt-Manager für das Online-Banking der Berliner Sparkasse. "So kann jeder Kunde für sich individuell auswählen, für welchen Geschäftsvorfall er welches Sicherungsverfahren verwendet."
Zufriedenheit liegt bei 96 Prozent
Die Nutzer geben dem Angebot schon jetzt Bestnoten. Mit dem Online-Banking sind 96 Prozent der Kunden zufrieden. Dabei schätzen die meisten die Zeitersparnis (88 Prozent), die örtliche Unabhängigkeit (80 Prozent) und die Bequemlichkeit, Bankgeschäfte einfach vom Wohnzimmer aus erledigen zu können (78 Prozent). Das hat eine Kundenbefragung auf der Internetseite der Berliner Sparkasse ergeben, an der sich im November mehr als 3.300 User beteiligten.
Dennoch wollen die meisten Befragten auch künftig nicht auf eine Bankfiliale in ihrer Nähe verzichten. Grund: Sie schätzen die persönliche Beratung und die Bargeldversorgung vor Ort. Und spätestens bei komplexeren finanziellen Angelegenheiten tut es gut, einem persönlichen Ansprechpartner gegenüber zu sitzen.
Auf Wunsch bleibt alles wie gehabt
Die beiden neuen Sicherungsverfahren sollen ab Juli 2008 zum Einsatz kommen und können im Online-Banking individuell freigeschaltet werden. Das gängige System mit PIN und Transaktionsnummer bleibt weiterhin bestehen. Denn 91 Prozent der Befragten beurteilen es schon jetzt als sicher.
Wer sich zusätzlich schützen will, sollte auch an den eigenen Rechner denken: Virenscanner, Firewall und regelmäßige Sicherheits-Updates für das Betriebssystem schützen Laptop oder Tower – und machen es Online-Langfingern schwerer.
Mehr Informationen zum Online-Banking finden Sie auf den Seiten der Berliner Sparkasse.
Zuletzt aktualisiert: 04.08.2010